Zwangsarbeiter in kirchlichen Einrichtungen (Stand: 9. Mai 2003)
Mai 2003 - Erzbistum schließt Zwangsarbeiter-Recherchen ab
PEK (030509) – Nach mehr als zweieinhalbjähriger Forschung hat das Erzbistum Köln nun die Recherche nach Zwangsarbeitern in kirchlichen Einrichtungen abgeschlossen. Generalvikar Norbert Feldhoff dankte dem Beauftragten für die Ermittlung kirchlicher Zwangsarbeiter, Dr. Ulrich Helbach (Historisches Archiv des Erzbistums), für die geleistete Arbeit. Selbstverständlich würden noch anfallende Restarbeiten zeitnah erledigt, versichert Helbach, der größte Teil der im Erzbistum zu leistenden Arbeit sei jedoch getan.
Für den Bereich des Erzbistums Köln wurden seit der Einsetzung einer entsprechenden Kommission im Juli 2000 seitens des Archivs insgesamt 545 sichere oder wahrscheinliche Zwangsarbeiter mit Namen und suchrelevanten Daten ermittelt, die dem Deutschen Caritasverband gemeldet werden konnten. Dort wird die eigentliche Suche nach den Zwangsarbeitern koordiniert. Hinzu kommen rund 110 Menschen, die in den Quellen anonym auftauchen und daher nicht auffindbar sind. Die Zwangsarbeiter verteilten sich auf 101 kirchliche Einrichtungen in (nach heutiger Kommunalgliederung) 33 Kommunen. Von den ermittelten Zwangsarbeitern stammte der weitaus größte Teil aus der ehemaligen Sowjetunion (327). 78 Polen wurden als Zwangsarbeiter ermittelt. Die größte Gruppe war im Bereich Hauswirtschaft eingesetzt. Diese Gruppe umfasste 292 Menschen. Die Zahl von kirchlichen Zwangsarbeitern, die in landwirtschaftlichen Betrieben Dienst tun musste (123), ist im Vergleich zu anderen Regionen Deutschlands eher gering. Dem entsprechend gab es deutlich mehr Zwangsarbeiterinnen als männliche Zwangsarbeiter. Die Recherchen ermittelten 425 weibliche und 195 männliche Zwangsarbeiter.
Inzwischen konnten 64 Personen aus dem Bereich des Erzbistums Köln entschädigt werden, die Suche geht aber weiter. Die Zahl der Entschädigungen werde wohl noch weiter steigen, vermutet Helbach. Die Zahl derer, die durch den Deutschen Caritasverband nur noch als seit längerem verstorben aufgefunden werden konnten, bewege sich zurzeit etwa in derselben Größenordnung.
Die Kölner Recherchen waren am 20. Juli 2000 von Generalvikar Norbert Feldhoff initiiert worden - unmittelbar nach Bekanntwerden erster Hinweise auf Zwangsarbeiter in einem katholischen Krankenhaus. Bis dahin hatte es – vor allem in den zentralen Archivbeständen des Erzbistums bzw. des Generalvikariates – keine konkreten Hinweise auf Zwangsarbeiter in kirchlichen Einrichtungen gegeben. Es begann eine aufwändige Suche, bei der vor allem drei „Leitquellen“ zu Ergebnissen führten: die Meldebücher der Kommunen, Versicherungslisten und in manchen Ordens- und Krankenhausarchiven noch vorhandene Lohnbücher. Durch die Zusammenarbeit mit kommunalen Archiven sowie die Unterstützung der Sozialversicherungsträger konnten zahlreiche Namen ermittelt werden, die mit Hilfe kirchlicher Quellen nicht zu recherchieren gewesen wären.
Es sei wichtig gewesen, resümiert Helbach, sich vorbehaltlos der Vergangenheit der Kirche zu stellen. Darum sei es in seiner Arbeit in den letzten zweieinhalb Jahren unverzichtbar gewesen, stets die Einzelschicksale der betroffenen Menschen im Blick zu behalten und dieses nahezu vergessene Kapitel der Geschichte des Erzbistums ergebnisoffen zu erhellen. Trotz der ungewöhnlichen, in vielfältiger Hinsicht als „trümmerhaft“ zu bezeichnenden Überlieferung habe das Erzbistum Köln sich der unvermittelten Herausforderung gestellt, so Helbach. Auch für die historische Forschung seien dabei neue Aspekte greifbar geworden. So entstehe derzeit an der Universität Bonn eine wissenschaftliche Forschungsarbeit, die „Zwangsarbeit in kirchlichen Einrichtungen im Erzbistum Köln“ auch aus Forschungssicht aufarbeitet.
Dokumentation: "Ein Zeichen der Versöhnung - Die Entschädigung der Zwangsarbeiter im Erzbistum Köln" (PDF)
Ermittlungen im Bereich des Erzbistums Köln
Die katholische Kirche hat in den Kriegsjahren 1939-45 in etlichen insbesondere caritativen Einrichtungen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter eingesetzt. Die Kirche bekennt sich zu diesem Aspekt ihrer Geschichte und zu der damit verbundenen Verantwortung und hat sich entschlossen, die Betroffenen unmittelbar zu entschädigen. Gemäß dem Beschluss der Bischöfe sollen über die deutschen Bistümer sämtliche Betroffenen aus den Quellen ermittelt und an den Suchdienst des Deutschen Caritasverbandes weitergegeben werden. Sofern dieser die ehemaligen Zwangsarbeiter als noch lebend ermitteln kann, werden sie unverzüglich entschädigt. Jeder Betroffene erhält 5000 DM. Insgesamt stehen im kirchlichen Entschädigungsfonds 5 Mio. DM zur Verfügung. Anträge sollen persönlich an folgende Adresse gerichtet werden:
Deutscher Caritasverband
Hauptvertretung München
Geschäftsstelle des Entschädigungsfonds
Lessingstr. 1, 80336 München
Tel.: 0 89 / 54497-0
Zahlen und Ortsangaben
Unverzüglich mit dem Bekanntwerden erster Fälle am 19. Juli 2000 hatte das Historische Archiv des Erzbistums Köln mit den Ermittlungen begonnen. Aus sämtlichen verfügbaren Quellen und mit Hilfe der kirchlichen Einrichtungen wie Krankenhäuser, Alten- und Kinderheime, der kommunalen Archive, lokaler Historiker sowie Zeitzeugen konnten in kürzester Zeit erste anschauliche Ergebnisse vorgelegt werden. Inzwischen sind weitere Veröffentlichungen (siehe unten) erschienen. Das Historische Archiv analysierte die einlaufenden Hinweise und recherchierte ergänzend sämtliche verfügbaren nichtkirchlichen Quellen, z. B. bei den Kommunen.
Kirchliche Ermittlung von Zwangsarbeitern berücksichtigt sämtliche in Betracht kommenden Quellen kirchlicher wie außerkirchlicher Herkunft. Die folgende Auflistung der kirchlichen Quellen fußt auf einer Differenzierung der Aufgabenbereiche im Spektrum kirchlichen Wirkens auf den unterschiedlichen Ebenen. Dabei geht es nicht um die Beschreibung der tatsächlichen Verwaltungsstrukturen, sondern um ein Auffinden der Quellen in den jeweiligen Archiven und ggf. Registraturen. Zwar kann auch für den kirchlichen Bereich derzeit noch keine vollständige Quellentopographie erstellt werden, aber die weitreichende Durchdringung der Bestände seit dem Sommer 2000 erlaubt es doch, ein entsprechendes Raster zu konzipieren. Die Angaben resultieren aus den Recherchen im Erzbistum Köln und wurden im Informationsaustausch mit anderen Bistumsarchiven ergänzt und modifiziert.
1. Zentrale Ebene
- Hirtenamt der Bischöfe
- Amtliche Erlasse etc.
- Allgemeine Korrespondenz von Verantwortungsträgern
- Regelung kirchenpolitischer Art zur Seelsorge an katholischen Ausländern (Zwangsarbeitern)
- Organisation und Durchführung der Seelsorge an Ausländern – Sakramentenempfang (Zwangsarbeiter/Displaced Persons)
- Personalverwaltung für den Klerus
- Organisierung und Koordinierung von neuen, kriegsbedingten Aufgaben im Bereich der Caritas, Krankenpflege und im Kontext damit Zusammenwirken mit den Ordengenossenschaften (ggf. Kommissar für Kriegskrankenpflege, Kirchliche Kriegshilfe etc.) – indirekte Bezüge zum Thema
- Organisierung im Kontext von Personalerhebungsaktionen
- Aufsicht über Rechtsträger von Fürsorgeeinrichtungen
- Rückforderung von entfremdeten Immobilien (1945ff.)
- Erhebungen zur Geschichte der Kirche in der NS-Zeit in den Jahren seit 1945
- Aktionen zum Problem plündernder Ausländer 1945
- Kontakte zu ausländischen, die DPs betreuenden Geistlichen
- Kontrolle der Vermögensverwaltungen von Pfarreien
- Bischöflicher Stuhl als Rechtsträger einer Einrichtung (karitativ, zur Ausbildung, Land-, Forst-, Weingüter etc.)
- Dokumentationen der Einrichtungen sowie der örtlichen Brüder- oder Schwesterngemeinschaft
- Allgemeine Verwaltung und Rechenschaftslegung gegenüber der aufsichtführenden Stelle
- Personalverwaltung/Lohnbuchhaltung
- Unterlagen zu Kassenführung und zum Rechnungswesen
- Aufgabenverwaltung
- Bauverwaltung
- Kriegswirtschaftsbedingte Verwaltung
- Vermögensverwaltung
- Seelsorge und Sakramentenspendung
- Zeitzeugen
- Sonstiges
Die Liste findet sich im kommentierter Form in dem Aufsatz: Ulrich Helbach, Quellen in Registraturen und Archiven der katholischen Kirche zur Erforschung der Zwangsarbeit in Deutschland 1939 bis 1945, in: Zwangsarbeit in der Kirche. Entschädigung, Versöhnung und historische Aufarbeitung, Hrsg.: Klaus Barwig / Dieter R. Bauer / Karl-Joseph Hummel (Stuttgart 2001) (= Hohenheimer Protokolle Band 56), S. 143-161, sowie zusätzlich in: Zwangsarbeit in Deutschland 1939-1945. Archiv- und Sammlungsgut, Topographie und Erschließungsstrategien, Hrsg.: Wilfried Reininghaus / Norbert Reimann (Bielefeld 2001), S. 161-174; Joachim Oepen/Julia Runde, Ausländische Patienten in den Patientenbüchern des Marien-Krankenhauses in Bergisch Gladbach 1939-1945. Eine Quelle zu Zwangsarbeit und Kriegsgefangenschaft, in: Geschichte in Köln 48 (2001), S. 155-171.
- Persönliche Briefe (auch Feldpost-), Tagebücher, Fotos
- sonstige Nachlasspapiere (bei Pfarrern – wichtig u. a. wegen evtl. eigenbewirtschafteten Gütern –, Chefärzten etc.)
- neben allgemeinen Zeitzeugen besonders auch Kleriker, Ordensschwestern, damalige kirchliche Angestellte (Rendanten, medizinisches Personal usw.) und Arbeiter (deutsche Hilfskräfte, insbes. Schülerinnen und "Pflichtjahrmädchen"), Gemeindemitglieder, ehemalige Hausbewohner/Patienten
- Anordnungen zur Seelsorge an katholischen Zwangsarbeitern
- Akten, Amtsbücher (Proklamanden), Berichte etc. des Pfarrers über Seelsorge
- Matrikelbücher (v. a. bei Geburten und Todesfällen) in Pfarreien, Krankenhäusern etc. und Lagern
- Dispensen (s. zentrale Ebene)
- Mietunterlagen (Fälle von Umwandlung in Beschlag genommener Räumlichkeiten zur längerfristigen Unterbringung von Zwangsarbeitern durch Kommune und Staat in ein für den kirchlichen Eigentümer adäquateres Mietverhältnis)
- Meldelisten
- Listen zu Erhebungen des Bistums (seit 1940) hinsichtlich der Inanspruchnahme von Vermögen und Einrichtungen für staatliche oder kommunale Zwecke (Lazarett, Hilfskrankenhaus)– Anträge und Meldungen für das Kriegsschadensamt (v. a. 1942-Anfang 1945) (bei den Pfarreien und Einrichtungen) im Zusammenhang mit staatlichen Erhebungen zur "Volkswirtschaftlichen Kräftebilanz" (1940-1944)
- Bauplanungs- und Bauabrechnungsunterlagen der Einrichtungen oder ihrer Träger (Bauarbeiten durch Ausländer oder Bauten für die Unterbringung von Ausländern)
- Patienten- oder "Zöglings-"Listen, z. B. Krankenbücher (Pflege kranker Ausländer), Geburtsbücher (Geburten von ausländischen Kindern), sonstige Verzeichnisse der Bewohner von Sozialeinrichtungen
- Zahlungen im Personal- und Sachbereich
- Meldeunterlagen für die Pflichtversicherungen (LVA, AOK etc.)– Lohnbücher– Mitarbeiterjournale
- An- und Abmeldungen bei Polizei bzw. Meldestelle (Ausländermeldebehörde)
- Fachberatung durch den Deutschen Caritasverband (Rundschreiben für Fürsorgeeinrichtungen) und sonstige Listen, ggf. auch Unterlagen zu Arbeitsorganisation und -einsatz-Zeiten (z. B. im Pflegebereich und im landwirtschaftlichen Bereich) und -karteien
- Protokolle z. B. des Stiftungsrates oder des Kirchenvorstands als Rechtsträger einer Einrichtung
- Jahresberichte und Korrespondenz (s. zentrale Ebene)
- Chroniken
- Chroniken der Pfarreien (als Träger von Einrichtungen)
- lokale Zeitungsartikel (z. B. über Luftschutzbaumaßnahmen)– Fotos
- Spätere Korrespondenz mit ehemaligen ausländischen Arbeitern, ggf. auch mit anderen Beschäftigten (mit zugesandten Fotos)
- (Spätere) Festschriften und andere Darstellungen, v. a. der Jahre bis ca. 1960 der kirchlichen Einrichtungen oder der Gemeinschaft (Kloster)
- Trägerakten über die Einrichtung (bei späterer Auflösung ggf. auch Akten der Einrichtung)
- bei unmittelbarer Nutzung auch Betriebsführungsunterlagen
2. Dezentrale Ebenen (Pfarreien, Dekanate, Orden, Stiftungen, Vereine etc.)
- Hinweise auf Bewirtschaftungsformen der Immobilien (ggf. Eigenbewirtschaftung von Land)
- Ggf. rückschauende Wertungen und Informationen zur Zwangsarbeiterbehandlung
- Verhandlungen und Eingaben an Militärregierung (und entspr. Abstimmung zwischen Bischöfen)
- Bitt- und Protestschreiben aus der Bevölkerung
- Hinweise auf mutiges Verhalten von Klerus und Kirchenvolk gegenüber Verfolgten/Hilfebedürftigen sowie auf entsprechende Repressalien
- Erhebungen (u. a. zur Geschichte der Häuser seit dem Zeitpunkt der Entfremdung/Enteignung)
- Informationen und Kontrolle der Geschäftsführung, z. B. Jahresberichte (u. a. Verträge zur Betriebsführung)
- Unterlagen zur Bau- und Finanzaufsicht (v. a. Luftschutzbauten) des Staates (Erhebung in Pfarreien etc.)
- Personalnachweis auf Anforderung des Reichskirchenministers 1941 und 1943
- Kriegswirtschaftliche Kräftebilanz
- Erhebungen zu "Inanspruchnahmen"
- Rechtsberatungen für Rechtsträger und Einrichtungen hinsichtlich finanzieller Entschädigung
- Erarbeitung von Musterverträgen
- Koordinierung des Einsatzes von Schwestern in Lazaretten u.ä. (auch bei Klosterauflösungen)
- Einwirkungen zum Schutz vor Entfremdung von Einrichtungen
- Koordination von Kriegsschadensfällen (kriegsschadensamtliche Fälle)
- Fälle von durch das Regime gemaßregelten Priestern (oft wegen ihres Verhaltens gegenüber den Ausländern)
- Erhebung bei den Arbeitsämtern zum lokalen Einsatz von Polen 1940 ff.
- Pastorale Anweisungen
- Korrespondenz mit Pfarrern (Seelsorgsberichte – in Bayern "Osterberichte" – von Pfarrern, Dechanten, z. T. mit statistischer Erhebung von Ortsfremden und Ausländern
- evtl. Visitationsberichte
- Anfragen von Pfarrern zu Details der seelsorglichen Betreuung von Gefangenen und Ausländern
- Anträge auf Bination und Trination wegen zusätzlicher Gottesdienste für Ausländer
- ggf. auch Konversionsakten und -bücher
- Dispensierungen vom Aufgebot bei Eheschließungen zwischen DPs unmittelbar nach Kriegsende kurz vor Rückkehr in die Heimat (oft Legitimierung bestehender Verhältnisse).
- v. a. Korrespondenz mit staatlichen Stellen sowie überdiözesan (primär betr. Polen)
- Erwähnungen des Phänomens "(verschleppte) ausländische Arbeiter"
- Kirchliche Amtsblätter (mit Hinweisen zu diversen Teilaspekten)
- Hirtenworte, Predigten
Anfang März 2001 hatte Generalvikar Norbert Feldhoff alle knapp 800 Kirchengemeinden sowie über 400 Einrichtungen und deren Träger sowie Ordensstellen mit Bezug zu Einrichtungen im Erzbistum in den Jahren 1939/45 angeschrieben und um verstärkte Mithilfe gebeten. Zur Orientierung dient den am Ort Recherchierenden eine Personen, die als Zeitzeugen oder auf andere Weise Informationen zum Einsatz von Zwangsarbeitern bei der Kirche oder sogar zu konkreten Aspekten wie dem Alltag dieser Menschen beisteuern können, werden gebeten, sich an das Historische Archiv zu wenden:
Historisches Archiv des Erzbistums Köln
Gereonstraße 2-4
50670 Köln
Tel. 0221/1642-5800
Fax 0221/1642-5803
Bei den Recherchen wurden 545 identifizierte Personen ermittelt. Davon konnte für über 300 ein Arbeitsverhältnis nachgewiesen werden, doch handelt es sich auch bei den anderen Personen, die beispielsweise über Einwohnermeldedaten belegt sind, mit großer Wahrscheinlichkeit um Zwangsarbeiter.Außer den genannten Personen fanden sich mindestens 100 Personenfälle mit bislang fragmentarischen Angaben (z.B. nur Vornamen oder summarische Erwähnung: "7 Ukrainerinnen").Sämtliche ermittelten Personen und -fälle beziehen sich auf derzeit gut 100 Einrichtungen in folgenden Städten und Gemeinden:
- Bad Honnef
- Bedburg
- Bergheim
- Bergisch Gladbach
- Bonn
- Bornheim
- Brühl
- Dormagen
- Düsseldorf
- Engelskirchen
- Frechen
- Grevenbroich
- Haan
- Hennef
- Hilden
- Hückeswagen
- Hürth
- Kerpen
- Köln
- Königswinter
- Leverkusen
- Lindlar
- Monheim
- Much
- Neuss
- Overath
- Pulheim
- Ratingen
- Rheinbach
- Sankt Augustin
- Solingen *
- Velbert *
- Wachtberg
- Wesseling
- Wuppertal
* = Bisher nur eine oder wenige Personen, für die der Zwangsarbeiterstatus unsicher ist (möglicherweise Kriegsgefangene bzw. bei der Meldebehörde registrierte ausländische Privatpersonen)
Sämtliche ermittelten Zwangsarbeiter werden dem Deutschen Caritasverband gemeldet, der sich um das Auffinden der Betroffenen bemüht, soweit sie sich nicht - wie in einigen Fällen geschehen - unmittelbar in Köln gemeldet haben. Bislang konnte 64 Personen eine Entschädigung bewilligt werden. |