24. Juni 2016 Alfred Lohmann, Sekretär des DPR

Formalia

Vorsitzender:      Rainer Maria Kardinal Woelki

 

Anwesende:
Geborene Mitglieder:
Pfr. Christoph Bersch, Msgr. Achim Brennecke,  Msgr. Ulrich Hennes, Pfr. Norbert Hörter, Msgr. Dr. Markus Hofmann, Msgr. Thomas Kaster, Msgr. Robert Kleine, Pfr. Martin Kürten, Pfr. Dr. Bruno Kurth, Weihbischof Ansgar Puff, Prl. Josef Sauerborn, Pfr. Daniel Schilling, Weihbischof Dr. Dominikus Schwaderlapp, Weihbischof Rolf Steinhäuser, Msgr. Heinz-Peter Teller, Pfr. Guido Zimmermann

 

Gewählte Mitglieder:                                          

Filip Gampel, Scholastika Geibel, Sr. Ingrid Geißler, CPS, Cornel Hüsch, Regina Oediger-Spinrath, Susanne Schütte, Maria-Clarissa Vilain, Pfr. Johannes Wirthmüller

 

Entschuldigt:
Msgr. Guido Assmann, Fr. Sophie Elisabeth Bunse, Pfr. Thomas Jablonka, Pfr. Franz-Josef Pitzen, Sabine Schmidt, Msgr. Wilfried Schumacher, Generalvikar Dr. Dominik Meiering

 

Gäste:
Msgr. Markus Bosbach (Vertretung Generalvikar), Carsten Horn, Gerlinde Schlüter, Pfr. Stephan Weißkopf

 

Moderation: Petra Dierkes


Protokoll: Alfred Lohmann

 

Begrüßung

Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki begrüßt die Anwesenden und übergibt die Leitung der Sitzung an Frau Dierkes.

 

Geistlicher Impuls

Frau Dierkes und Herr Lohmann tragen den Text des Evangeliums vom Tage (Lk 1, 5-17) vor.

 

TOP 1: Protokoll der Sitzung vom 26. Februar 2016

Es gibt keine Anmerkungen zum Protokoll.

 

TOP 2: Information zum Umgang mit den bisher benannten Themen - Information über die Themenschwerpunkte für den Pastoralrat am 30.9.2016

Kardinal Woelki erläutert die Tischvorlage zu den gesammelten Themen und bedauert, dass die Information hierüber in der Sitzung im Mai unglücklich verlaufen ist. Er betont, dass es vor allen darum geht, der Willkommenskultur und dem Pastoralen Zukunftsweg entsprechende Haltungen zu entwickeln. Solche  Haltungen müssen für die Menschen Christus berührbar werden lassen. Dies lässt sich in verschiedensten pastoralen Feldern konkretisieren.

 

Frau Dierkes ergänzt, dass zur Sitzung am 30.9.2016  der gesamte Diözesanpastoralrat in der Zeit von 16.00 bis 20.30 Uhr eingeladen wird, um den zeitlichen Abstand der Beratungen nicht zu groß werden zu lassen. Sie schlägt nach Abstimmung mit dem Erzbischof das Thema Trauerpastoral und Bestattungskultur vor.

 

Es schließt sich eine lebhafte Diskussion zum Beratungsthema für die nächste Sitzung mit weiteren Vorschlägen an. In einem Meinungsbild wird abschließend eine Mehrheit für das Thema Taufpastoral ermittelt. Der Erzbischof legt daraufhin dieses Thema für die Beratung am 30.9. fest.

 

TOP 3: Der pastorale Zukunftsweg

  1. Gibt es erste Erfahrungen? Welche Fragen tauchen auf?  (operative Ebene)
  2. Gibt es konzeptionelle Arbeiten und Schritte? (strategische Ebene)
 

Sieben Mitglieder waren im Vorfeld der Sitzung um ein Statement gebeten worden.
Pfr. Bersch berichtet, dass die Seelsorgebereiche Gummersbach und Engelskirchen von der Diözesanstelle für den pastoralen Zukunftsweg und von Prl. Sauerborn bei der Recollectio begleitet werden. Die Herausforderung besteht darin, dass wirklich ein geistlicher Weg entsteht. Die Pastoralteams wurden auf eigenen Wunsch für den Gesamtbereich einheitlich ernannt.

 

Sr. Ingrid Geißler weist für die Ordensgemeinschaften auf das Wirtschaftsforum in Davos und die sich in Zukunft erneut stark verändernde Gesellschaft hin. Dadurch stellen sich für die Ausrichtung kirchlichen Handelns fundamentale Fragen, die dringend eine Antwort brauchen.

 

Msgr. Hennes berichtet von einer hohen Aufmerksamkeit für den Hirtenbrief und seine weitreichenden Aussagen. Im „Konvent der Verantwortlichen“ werden im September auf Stadtebene in Düsseldorf Konsequenzen und Handlungsschritte erarbeitet.

 

Weihbischof Puff stellt fest, dass wichtige Botschaften des Hirtenbriefes sofort aufgegriffen wurden: das Reden über die Zukunft der Kirche, das Bibelteilen, die Wertschätzung des Volkes Gottes. Er sieht auch konzeptionelle Neuanfänge. Dennoch stellt er auch erhebliche Unklarheiten hinsichtlich des Transformationsprozesses bei Haupt- und Ehrenamtlichen fest.

 

Frau Schütte hat bei den Jugendverbänden selten eine solche hohe Nachfrage wie jetzt zum pastoralen Zukunftsweg erlebt. Jugendliche sind im Umgang mit den Fragen nach der Zukunft vertraut und sind daher auch interessiert am kirchlichen Zukunftsweg. Über den eigenen Glauben zu reden, wird als Schwierigkeit erlebt, weshalb es auch darum gehen müsse, Christen sprach- und zeugnisfähig zu machen. Es wird eine Vielfalt im Umgang mit dem Wort Gottes praktiziert. Dennoch steht der geistliche Weg noch sehr am Anfang.

 

Frau Vilain berichtet von einer hohen Akzeptanz des Hirtenbriefes und der zentralen Inhalte, wie z.B. einer neuen Kultur der Partizipation. Neben die anfängliche Aufbruchsstimmung treten zunehmend Unsicherheiten und Unklarheiten zum Fortgang des geistlichen Weges bei den Pastoralen Diensten.

Pfr. Wirthmüller sieht in der bisherigen Schulpastoral und ihrer vielfältigen Praxis gute Anknüpfungsmöglichkeiten für den pastoralen Zukunftsweg. Der Hirtenbrief wird als Unterstützung der bisherigen Arbeit empfunden. Zugleich stellen sich mit dem geistlichen Weg neue, erhebliche Herausforderungen, die Ausdauer und Toleranz erfordern.

 

Nach der Pause schließt sich ein fruchtbarer, vielfältiger, zum Teil kontroverser Austausch über weitere Erfahrungen mit dem pastoralen Zukunftsweg an. Prl. Sauerborn erinnert daran, dass es zur katholischen Haltung gehöre, eher nicht über den eigenen Glauben zu reden. Dies würde eher in der evangelischen Kirche praktiziert. Er betont die Bedeutung und Bereitschaft der eigenen Person, persönlicher über seinen Glauben zu reden und auch mit anderen persönlicher zu beten. Kardinal Woelki appelliert an jeden, sich selbst konkret auf den Weg zu machen, zu beginnen – auch angesichts von Unklarheiten und offenen Fragen.

 

TOP 4: Aktuelle Stunde

Es gab keine Anfragen oder Hinweise.

                                                                                     

TOP 5: Verschiedenes

Es gab keine Anfragen oder Hinweise.

 

Ausklang

Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki beschließt die Sitzung mit einem Gebet und lädt zum anschließenden Abendimbiss ein.