Teilklimaschutzkonzept - Liegenschaften

Mit dem Teilklimaschutzkonzept – Liegenschaften realisiert das Erzbistum Köln den „Energie-Check in Gemeinden" im Rahmen der Gebäudeerfassung mit dem Ziel ein Energiemanagement einzuführen und die Anforderungen des Klimaschutzkonzepts weiterzuentwickeln.

So erhalten die Kirchengemeinden einen Überblick über Energiebedarf, Energiekosten, CO2-Emissionen und energetische bzw. klimaschutzrelevante Schwachstellen an Gebäude und Anlagentechnik. Darauf aufbauend können Kirchengemeinden im Rahmen von Detailanalysen den Bedarf an energetischen Optimierungsmaßnahmen bestimmen lassen oder stellenweise selbst aktiv werden.

Zurzeit befinden wir uns in der Auswertungsphase für die betrachtenden Gebäude. Weiter werden die Erkenntnisse in das Energiemanagementsystem eingepflegt.

Unter dem Förderkennzeichen 03K06963 wird das Vorhaben Klimaschutz in eigenen Liegenschaften - Energiemanagement, im Jahr 2018 durch die Nationale Klimaschutzinitiative gefördert.

Seit mehr als fünf Jahren arbeitet das Erzbistum Köln gezielt daran, seine Gebäude in Bezug auf Klimaschutz und Energieeffizienz zu verbessern. Eigene Gebäude, wie Tagungshäuser und Schulen sowie das Generalvikariat (Verwaltung), wurden bereits auf den Prüfstand gestellt und Effizienzmaßnahmen durchgeführt. Im Generalvikariat wurde außerdem ein Umweltmanagementsystem eingeführt und nach EMAS und dem Grünen Hahn zertifiziert.

Hintergrund ist das Klimaschutzkonzept des Erzbistums Köln, das zum Ziel hat, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 25 % zu reduzieren.

Mit dem Energie-Check in Kirchengemeinden bietet das Erzbistum Köln ausgewählten Kirchengemeinden die Möglichkeit, den energetischen Zustand ihrer Gebäude erheben zu lassen. Dieser Energiecheck steht zunächst nur Kirchengemeinden zur Verfügung, die an dem Projekt Gebäudeerfassung teilnehmen.

Durch den Energie-Check erhalten Sie einen ersten Überblick über Energiebedarf und energetische bzw. klimaschutzrelevante Schwachstellen an Gebäude und Anlagentechnik. Aus den Ergebnissen der Erhebung können Maßnahmen abgeleitet werden, die den Energiebedarf senken. Die Daten werden von einem Architekten vor Ort und in der Rendantur erfasst.

Für den Bereich Gebäude hatte das Erzbistum Köln die  Möglichkeit im Rahmen der Klimaschutzinitiative, Fördermittel des Bundesumweltministeriums (BMUB) zu beantragen, die eine energetische Erhebung des Gebäudebestandes in Kirchengemeinden ermöglicht haben. Jeder Förderantrag wurde für mehrere Kirchengemeinden gemeinsam gestellt.

Unter dem Förderkennzeichen 03K06963 wird das Vorhaben Klimaschutz in eigenen Liegenschaften - Baustein: Energiemanagement, im Jahr 2018 durch Nationale Klimaschutzinitiative gefördert.

Den erforderlichen Eigenmittelanteil übernimmt das Erzbistum Köln, so dass den Kirchengemeinden keine Kosten entstehen.

Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen.

Die Nationale Klimaschutzinitative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen,Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Weitere Informationen: > Projektträger Jülich

Projektförderung: