Moveo. Beschaffung

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Beschaffung Nachhaltig einkaufen

Vision Schöpfungsverantwortung im Erzbistum Köln

Beschaffung - als Verbraucher die Welt mitgestalten!

Die Kirche in Deutschland ist neben dem Staat die größte Konsumentin. So beträgt allein das Beschaffungsvolumen von Kirchen und ihren Einrichtungen jedes Jahr einen hohen zweistelligen Milliardenbetrag. Damit geht eine hohe Verantwortung einher, bei der Beschaffung auf schöpfungserhaltende Kriterien zu achten.


Die Möglichkeiten, dass Kirchengemeinden, Verwaltungen und Einrichtungen des Erzbistums Köln ökologische, faire und sozial verantwortliche Produkte einkaufen, haben sich in den zurückliegenden Jahren verbessert. Das Spektrum möglicher Beschaffungen reicht von Lieferaufträgen (Kauf, Leasing oder Miete von Verbrauchs- oder Bestandsgütern, bspw. Büromöbel, Büromaterial, Leucht- und Reinigungsmitteln, IT-Ausstattung und Dienstfahrzeuge) über Dienstleistungsaufträge (bspw. Reinigung, Catering, öffentlicher Nahverkehr, Planung und Beratung, Abfallentsorgung, Contracting) bis hin zu Bauaufträgen (Bautätigkeit, Instandhaltung, Installationsleistungen, bspw. Erschließung von Baugelände, Sanierung).

Beschaffungsplattform wir-kaufen-anders.de

Seit dem 1. Januar 2021 beteiligt sich das Erzbistum Köln an der kirchlichen Beschaffungsplattform wir-kaufen-anders.de. Auf den Seiten der Beschaffungsplattform finden interessierte Kirchengemeinden, Kindertages-, Verwaltungseinrichtungen, etc. ein vielfältiges Informationsangebot zu nachhaltigen Produkten, vertrauenswürdigen Produktsiegeln und wertvolle Praxistipps. Außerdem wird in Zusammenarbeit mit vertrauensvollen Lieferanten ein großer Warenkorb öko-fair-sozialer Produkte, die Sie ganz bequem in unserem Einkaufsportal bestellen können, angeboten. 

www.wir-kaufen-anders.de

Alle Engagierte und Mitarbeitende im Erzbistum Köln über das Beschaffungsportal wir-kaufen-anders öko-fair-sozial einkaufen.

Bestellen Sie in einem großen Angebot von Produkten, die alle sorgfältig nach Kriterien der Nachhaltigkeit geprüft und ausgewählt wurden. Die Angebotspalette is umfangreich und umfasst neben Klassikern wie Kaffee und Tee auch Möbel, Kerzen und Reinigungsmittel oder Bastelmaterialien für Kinder- und Jugendgruppen.

Die Plattform bietet neben einem Online-Shop mit nachhaltigen Produkten ausgewählter Händler auf der Webseite auch umfangreiche Informationen zum öko-fair-sozialen Einkauf sowie Anregungen zum Einsatz der Waren und Praxisbeispiele.

DasmProjekt wurde von der Landeskirche Baden initiiert und seit 2018 beteiligen sich auch die Erzdiözese Freiburg, die evangelischen Landeskirchen von Hessen-Nassau und Kurhessen-Waldeck sowie die Evangelische Kirche im Rheinland. Durch eine öko-fair-soziale Beschaffung wollen die Kirchen ihre Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung konkret umsetzen. Angesichts der Klimaveränderungen, des Ressourcenmangels und der wirtschaftlichen Ausbeutung weltweit, „ist es für uns Christen im stark ressourcenverbrauchenden Europa höchste Zeit zu handeln – auch beim Einkauf“, erklärt Projektleiter Florian Hahnfeldt.

 

Zwar steigt die Bereitschaft zur nachhaltigen Beschaffung stetig an, dennoch erfordert sie weiterhin ein umfangreiches Wissen im Label-Dschungel. Durch die unabhängige Auswahl der Expertinnen und Experten von ‚Wir kaufen anders‘ wird den Kundinnen und Kunden viel Arbeit abgenommen. Zusätzlich profitieren die Nutzer und NutzerInnen von Rabatten durch Rahmenverträgen.

Zugriff auf den Login-geschützten Einkaufsbereich haben registrierte Nutzerinnen und Nutzer aus dem Erzbistum Köln über die Webseite wir-kaufen-anders.de.

Die Registrieung in auf dieser Webseite möglcih: Hier registrieren.

Kampagne: Pfairrgemeinde

Die Aktion Pfairrgemeinde ermutigt unsere Kirchengemeinden, sich an der Verbesserung der Lebensbedingungen für die Ärmsten zu beteiligen. Werden Sie durch eine Selbstverpflichtung Pfairgemeinde!

Die Grundsätze unseres fairen Handelns

Liebe Freunde des Fairen Handels,

wie sehr hat bei uns das Wissen um die deutlich verbesserten Lebensbedingungen der Produzenten in den Ländern des globalen Südens, die sich am Programm des Fairen Handels beteiligen, zugenommen!

Auch ist die Produktpalette fair gehandelter Waren enorm gewachsen. Dass es heute zum guten Ton in unseren Tagungshäusern und vielen anderen Einrichtungen im Erzbistum Köln gehört, auf die Standards „bio“, „regional“ und „fair“ zu setzen, ist auch dem hartnäckigen Nachfragen der christlichen Eine-Welt Gruppen zu danken.

Die Weltklimakonferenz COP 23 hat es Ende des Jahres 2017 in Bonn ins weltweite Bewusstsein gerückt: wenn wir – insbesondere in den Industrienationen – unseren Lebensstil nicht nachhaltig ändern und die definierten Klimaziele nicht erreichen – dann werden sich die Armen dieser Welt aufmachen zu uns. Steigende Meeresspiegel, Dürre, Hurrikane - Schreckensszenarien, die für die Menschen in Asien, Lateinamerika und vor allem in Afrika bereits heute bedrohlich sind. Neben Kriegen sind dies die Gründe, warum Menschen nicht mehr in ihrer Heimat bleiben können und ihr Glück per Migration oder Flucht in den reichen Ländern des Nordens suchen.

Msgr. Dr. Markus Hofmann
Generalvikar des Erzbischofs von Köln

Tim-O. Kurzbach
Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Köln
 

Mit der Aktion Pfairrgemeinde wollen wir unsere Kirchengemeinden ermutigen, sich an der Verbesserung der Lebensbedingungen für die Ärmsten zu beteiligen.

Werden Sie durch eine Selbstverpflichtung Pfairrgemeinde!

Ändern wir unser Konsumverhalten! Unterstützen faire Arbeit! Zahlen wir gutes Geld für gute Produkte! Denn der Faire Handel ist der Weg, Elend zu bekämpfend und somit Fluchtursachen zu reduzieren.

Bewerben Sie sich als Pfairrgemeinde und präsentieren Sie das Siegel in den Räumlichkeiten Ihres Pfarrzentrums so, dass jedermann sehen kann: In unseren Gemeinden geht es fair zu!

Ein kurzes Erklärvideo dazu:


Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung drückt die internationale Staatengemeinschaft ihre Überzeugung aus, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Die Agenda schafft die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten.

Durch eine Pfairgemeinde werden diese Ziele unterstützt und nach vorne getrieben.