Erste Grundzüge der Zielskizze für Arbeitsfeld V

Das Arbeitsfeld V „Effizienz und Nachhaltigkeit“ hat in letzter Zeit zahlreiche Analysen durchgeführt und die Meinung vieler verschiedener Personengruppen eingeholt. Auf einem Klausurtag wurden die Erkenntnisse zu einer ersten Zielstruktur zusammengefasst.

15. August 2019

Der Pastorale Zukunftsweg tritt in eine entscheidende Phase: die Analysen sind weitgehend abgeschlossen und die Perspektive der aus unserer Sicht wichtigen „Stakeholder“ wie z.B. Kirchenvorstände ist eingeholt worden. Darüber hinaus haben wir mit vielen Fachleuten z.B. aus dem Generalvikariat, sonstigen Gremien sowie anderen Bistümern gesprochen.

In einem Klausurtag im Juni hat das Arbeitsfeld V „Effizienz und Nachhaltigkeit“ alle bisherigen Überlegungen und Ergebnisse zusammengebunden, um neben die vielen pastoralen Themen der anderen Arbeitsfelder eine erste Zielstruktur zu legen. Unser Grundsatz „Struktur folgt Pastoral“ ist dabei zu berücksichtigen. Das Arbeitsfeld V setzt keine pastoralen Schwerpunkte, aber wir denken über effiziente und nachhaltige (Verwaltungs-)Strukturen nach, um zukünftig mit so wenig Verwaltungsaufwand wie nötig möglichst viele finanzielle Ressourcen für die eigentlichen Aufgaben der Kirche einsetzen zu können.

Uns leiten folgende Fragen:

  1. Wo können wir Dinge/Prozesse vereinfachen?
  2. Wie können wir mehr Transparenz schaffen?
  3. Wo müssen wir innovativere Verwaltungsstrukturen etablieren?
  4. Wie können wir Aufgaben bündeln, wo gibt es Partner, mit denen wir uns im Verwaltungsbereich besser vernetzen können?
  5. Was müssen wir nicht mehr selbst machen, was können andere besser als wir?

Das sind übrigens alles Punkte, die in der Online-Umfrage als Zielbild für das Erzbistum Köln genannt wurden: Transparent – Innovativ – Modern. Und das versucht Arbeitsfeld V für die (Verwaltungs-)Strukturen umzusetzen.

Wir beginnen dabei vor Ort, in den Pfarreien. Wir wollen mehr Eigenverantwortung und Raum für eigene Entscheidungen. Das bedeutet aber auch, die ehrenamtlichen Gremien nicht zu überlasten mit immer komplexer werdenden rechtlichen Anforderungen.  Wie kann das gelingen? Wir glauben, u.a. durch Reduzierung größerer wirtschaftlicher Risiken und mehr Transparenz über die wirtschaftliche Situation vor Ort. Der nächste Schritt ist die Definition von benötigten Unterstützungsleistungen, damit die ehrenamtlichen Gremien die von ihnen geforderten Entscheidungen verantwortlich treffen können.

Und weiter: Welche Rolle hat das Generalvikariat? Mehr Eigenverantwortung vor Ort bedingt die Setzung von Leitplanken und transparenter Aufsicht. Wie gelingt das am besten?

In den kommenden Regionalforen wird die erste gemeinsame Zielskizze für das Erzbistum Köln vorgestellt. Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung in den Workshops, in denen wir weitere Detailfragen gerne mit Ihnen diskutieren! Seien Sie dabei!