BiodiversitätsCheck in Kirchengemeinden (BiCK)

Im Projekt "Biodiversitäts-Check in Kirchengemeinden" (kurz: BiCK) werden bis 2025 rund 70 Kirchengemeinden im Erzbistum Köln dabei unterstützt, auf ihren Grundstücken Maßnahmen zur Förderung der Biologischen Vielfalt umzusetzen. Machen Sie mit beim BiCK!

Aktuelles zum BiCK-Projekt

Die nächste BiCK-Infoveranstaltung für interessierte Kirchengemeinden findet am 5. September 2022 (18 Uhr) als Online-Konferenz statt. Bitte melden Sie sich bis zum 2. September 2022 mit einer Mail an bick@erzbistum-koeln.de bei uns an und nennen dabei Ihre Kirchengemeinde und deren Standort. Die Teilnahme an der Infoveranstaltung ist unverbindlich, wird aber für die Teilnahme an dem BiCK-Projekt vorausgesetzt. Nähere Infos zu Programm und Anmeldung finden Sie hier

Aktuelle Informationen rund ums Thema Schöpfungsverantwortung finden Sie auch in unserem monatlichen Newsletter.

FAQs zum BiCK

Zwei- bis dreimal im Jahr finden digitale Infoveranstaltungen zum BiCK-Projekt statt. Die Teilnahme an dieser Verantstaltung ist unverbindlich, wird aber für die nachfolgende Bewerbung Ihrer Kirchengemeinde vorausgesetzt. Alle Teilnehmer erhalten anschließend einen Link zum Online-Bewerbungsbogen. Diesen füllen Sie aus und teilen uns darin die Namen Ihrer Initiativgruppe (mind. 3 Personen) und Ihre Ideen für das Projekt mit (Grundstücksflächen, Gebäude, erste Ideen). Stimmen Sie Ihre Bewerbung bitte vorab mit dem Pfarrgemeinderat und dem Kirchenvorstand ab. Bitte stellen Sie sicher, dass Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat Ihre Initiative grundsätzlich befürworten. 

Die massive Reduktion von Biodiversität, auch auf kirchlichen Grundstücken, durch monotone und schädigende Flächennutzung steht im Widerspruch zum christlichen Auftrag, sorgsam mit der Schöpfung umzugehen. Gott hat dem Menschen die Schöpfung als eine kostbare Gabe anvertraut, die zu hüten ist. "Wir sind dazu geschaffen, um inmitten eines Lebensnetzes zu wirken, das aus Millionen von Arten besteht, die von unserem Schöpfer für uns liebevoll zusammengefügt sind." (Papst Franziskus)  Kirchengemeinden sind hier in besonderer Weise aufgerufen, engagierten Christen Gestaltungsräume (hier: ganz praktisch im Sinne von Flächen) zu geben, durch exemplarisches Handeln Änderungsprozesse in Gang zu setzen umzusetzen hin zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit der Natur. 

  • Zur Teilnahme am Projekt müssen Außenflächen oder Gebäude vorhanden sein, auf denen etwas verändert werden darf. Hierfür ist eine grundsätzliche Zustimmung des KV notwendig. 
  • Die Größe und Beschaffenheit der Flächen sind nicht ausschlaggebend, denn eine ökologische Aufwertung ist überall möglich. 
  • Auch die naturnahe Gestaltung kleinerer Parzellen kann als erster Schritt mit Vorzeigecharakter sehr wertvoll sein.
  • Und: Selbst ein Fels kann Ausgangspunkt neuen Lebens sein – das ist gerade der christlichen Kirche bewusst. Daher: Wenn auch aus einer versiegelten Fläche keine Naturoase wird, so lässt sich doch selbst hier ein kleiner Beitrag für die Bewahrung der Schöpfung leisten.
  • Sie können gern nach dem Motto "Start small, think BiCK" verfahren.

Die Kooperationsgemeinden bekommen umfangreiche fachliche Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung der Maßnahmen. Diese leisten die Fachkräfte der Biologischen Stationen. 
Zudem erhalten sie als Anschubfinanzierung bis zu 2.000 Euro pro Kirchort für projektbezogene Sachmittel. Von den Kirchengemeinden wird ein Eigenanteil von 10 Prozent der Sachkosten erwartet.
Durch Mitarbeit im Lern- und Vernetzungsprogramm Schöpfungsbotschafter:innen erwerben Engagierte Wissen und Soft Skills und können als Multiplikator:innen ihre Kirchengemeinde noch besser unterstützen. 

  • Der Fördermittelgeber möchte, dass jede Kirchengemeinde finanziellen Beitrag in Höhe von 10% des Sachkostenzuschuss leistet, also 200 Euro.
  • Im Rahmen des Schöpfungsbotschafter:innen-Programms bieten wir eine Basis-Schulung zum Thema Fundraising an.  
  • Sehen Sie hier eine exemplarische Maßnahmenfinanzierung am Beispiel des Kräutergartens in St. Servatius Bornheim:
Kräutergarten in St. Servatius Bornheim
  • Das BiCK-Projekt lebt vom Engagement der Menschen in der Kirchengemeinde. Vielleicht gelingt es Ihnen ja auch, Menschen aufs Neue enzuladen, die schon lange nicht mehr in der Gemeinde sichtbar waren? Oder sogar Menschen aus ganz anderen Gruppen bei Ihnen am Ort?
  • Hier portraitieren wir eine Kirchengemeinde, die bereits mit Schwung unterwegs ist:  
BiCK-Projekt Herz Jesu Schildgen

BiCK-Projekt Herz Jesu Schildgen

Ihr Kontakt zu uns:

Barbara Fröde-Thierfelder

Abteilung Schöpfungsverantwortung
Biodiversitätsmanagerin

Projektleiterin BiodiversitätsCheck in Kirchengemeinden (BiCK)

Martin Wolbers

Abteilung Schöpfungsverantwortung
Biodiversitätsmanager

Referent im Projekt BiodiversitätsCheck in Kirchengemeinden (BiCK)

Gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Diese Webseite gibt die Auffassung und Meinung der Zuwendungsempfänger des Bundesprogramms wieder und muss nicht mit der Auffassung des Zuwendungsgebers übereinstimmen.