Biodiversität auf kirchlichen Grundstücken - Beispiele

Es ist ein stetiger Rückgang der biologischen Vielfalt zu beklagen, oft bis zum unwiederbringlichen Verlust von Tier- und Pflanzenarten. Auch wenn es bereits eine Reihe von positiven Beispielen kirchlichen Handelns gibt, um diese beklagenswerte Entwicklung abzumildern, besteht dringender Bedarf, sich noch mehr der Verantwortung für die Artenvielfalt auf Gemeindegrundstücken zu stellen. Deshalb unterstützen Fachkräfte der Biologischen Stationen die haupt- und ehrenamtlich Engagierten darin, auf den Flächen und Gebäuden ihrer örtlichen Kirchengemeinden angepasste Maßnahmen zur Förderung der Biologischen Vielfalt umzusetzen. Das können exemplarisch etwa folgende Aktionen sein:

  • Anbau alter Obstsorten im Pfarrgarten
  • Anbringung von Nisthilfen in Kirch- oder Kapellentürmen
  • (Teil-)Entsiegelung von Kirchvorplätzen
  • Fassaden- oder Dachbegrünungen
  • Errichtung von Nisthilfen für Wildbienen
  • Pflanzung insekten- und vogelfreundlicher Stauden und Blühwiesen
  • Austausch herkömmlicher Beleuchtungen durch insekten- und fledermausfreundliche Lichtkörper
  • Anlage eines gemeinschaftlichen Gemüse- und/oder Kräutergartens

Gefördert im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Diese Webseite gibt die Auffassung und Meinung der Zuwendungsempfänger des Bundesprogramms wieder und muss nicht mit der Auffassung des Zuwendungsgebers übereinstimmen.