Die neugeweihten Diakone des Erzbistums Köln
Die neugeweihten Diakone des Erzbistums Köln
Die neugeweihten Diakone des Erzbistums Köln
Die neugeweihten Diakone des Erzbistums Köln

Die neugeweihten Diakone des Erzbistums Köln

Die neuen Diakone „Alvaro Tuj Oreno“ und „Tomasz Wojciechowski“
Die neuen Diakone „Alvaro Tuj Oreno“ und „Tomasz Wojciechowski“
Die neuen Diakone „Alvaro Tuj Oreno“ und „Tomasz Wojciechowski“
Die neuen Diakone „Alvaro Tuj Oreno“ und „Tomasz Wojciechowski“

Die neuen Diakone „Alvaro Tuj Oreno“ und „Tomasz Wojciechowski“

Sie fallen vor Christus nieder

Am Dreifaltigkeitssonntag, dem 27. Mai, weihte Weihbischof Ansgar Puff im Altenberger Dom insgesamt sieben Priesterkandidaten zu Diakonen: Matthias Heyen (St. Maria Königin, Kerpen-Sindorf), Dr. Christian Jasper (St. Johannes, Oelde), Robert Knežević (St. Peter und Paul, Siegen), Tobias Sebastian Menke (St. Marien, Wachtberg) und zwei Brüder unseres Hauses: Alvaro Tuj Oreno (San Pedro Nolasco, Guatemala) und Tomasz Wojciechowski (St. Johannes Don Bosco, Sokołów Podlaski, Polen).

In seiner Predigt führte der Weihbischof die vielen „sprechenden Zeichen“ auf. Für ihn sei der schönste und bewegendste Moment, wenn die Weihekandidaten sich auf den Boden hinlegen (prostratio) während die Allerheiligenlitanei gesungen und des Heiligen Geistes angerufen wird. Kernstück der Homilie bildete das Thema „Mission“, das auch Papst Franziskus sehr am Herzen liegt. Sehr bestimmt rief der Weihbischof Puff den Kandidaten zu: „Ihr könnt in unserer Zeit nicht mehr Diakone sein, ihr könnt keine Priester sein, wenn ihr nicht gleichzeitig Missionare seid“ und ein Wort von Papst Benedikt zitierend: „Die Bedeutung der Mission liegt darin, so zu leben, dass im Anderen seine verschüttete Sehnsucht nach Gott wieder wach werden kann“. Mission sei keine Indoktrination, Eroberung des Anderen oder bloßes Geschwätz, sondern vielmehr eine Begegnung der Liebe, die das Leben verändert. Durch die Diakonenweihe binden sich die sieben Weihekandidaten an Christus, im Vertrauen darauf, dass der Herr selbst ihnen die Kraft schenke, den Dienst als Diakone in Treue und mit Hingabe zu verrichten.

Nach seiner Homilie und der öffentlichen Befragung der Kandidaten nach ihrer Bereitschaft spendete Weihbischof Puff ihnen durch Handauflegung die Diakonenweihe. Anschließend traten die Neudiakone an den Altar und versahen ihren Dienst bei der Eucharistie.

Nach dem Gottesdienst gab es einen großen Umtrunk in den Räumlichkeiten der Jugendbildungsstätte „Haus Altenberg“. Die Neugeweihten nahmen die Glück- und Segenswünsche der vielen Gäste aus Nah und Fern entgegen (die Eltern des Neudiakons Alvaro Tuj waren aus Guatemala angereist). Für unsere beiden Neudiakone war die Weihe der erste Meilenstein eines langen Weges der Priesterausbildung, auf dem sie vielfältige Erfahrungen in der katholischen Kirche machen konnten. Alvaro Tuj Oreno aus der Hauptstadt von Guatemala hat an der Phil.-Theol. Hochschule St. Augustin der Steyler Missionare studiert. Danach folgte eine Zeit als Missionar in einem neuartigen Projekt des Neokatechumenalen Weges in Wien („missio ad gentes“). Tomasz Wojciechowski aus Ostpolen kam mit einem abgeschlossenen BWL-Studium und einer Menge Berufserfahrung nach Deutschland. Er studierte Theologie an der Universität Bonn und begleitete anschließend missionarische Familien in Regensburg.

Das gemeinsame Gebet der Komplet, bei der die neugeweihten Diakone, gekleidet mit der Dalmatik, dem traditionellen liturgischen Gewand des Diakons, mitwirkten, bildete den offiziellen Abschluss der Weihefeierlichkeiten.

Priesterseminar Redemptoris Mater Köln

Erzbischöfliches missionarisches Priesterseminar Redemptoris Mater Köln
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