Für Christus in die Wildnis – Mission am Ende der Welt

Im Sommer 2019 waren wir, Andrés und Santiago, in Nicaragua. Aber nicht in der Hauptstadt – die Mission trieb uns weitab der gewohnten Wege, nach Siksa Yari im Norden Nicaraguas an der Grenze mit Honduras. Hier beeindruckten uns Priester und Familien, die bereit sind, an diesem kleinen Flecken der Erde das Evangelium zu verkünden. Denn dieses Dorf ist nicht nur zweieinhalb Tage Reisezeit von der nächsten Stadt entfernt. Noch mehr: Die einzige Möglichkeit, dort anzukommen, ist der Wasserweg – in kleiner Fluss, den wir auf einem „Panga“, einem langen, dünnen Kanu, befuhren. Dort trafen wir auf die „Miskitos“, Ureinwohner mit eigener Sprache und Tradition, die kaum Kontakt mit der westlichen Zivilisation haben. Besonders ausgefallen ist uns die Einfachheit der Leute, die Tag für Tag fast ohne viele Bedarfsgegenstände, die für uns alltäglich sind, leben. Noch nie haben wir Armut so nahe erfahren und waren somit sehr davon betroffen, wie die Menschen inmitten vielerlei Gefahren und Unannehmlichkeiten (giftige Schlangen, krankheitsübertragende Moskitos, schlechte ärztliche Versorgung etc.) ihren Alltag auf einzigartige Weise bestreiten.

Es war eine echte missionarische Erfahrung, die uns geholfen hat, die sprichwörtliche „Katholizität“, die Universalität der Kirche hautnah zu erfahren sowie an ihrem Missionsauftrag ein Stück unter realen Bedingungen teilzunehmen; einem Auftrag, die heute noch Menschen wie unseren Gastgeber-Priester dazu bringt, alles zu verlassen, um aus Liebe zu Christus in eine solch vergessene Ecke der Welt zu gehen.

Andrés Urtasun aus Pamplona (Spanien) und Santiago Fernández aus Quito (Ecuador)

Priesterseminar Redemptoris Mater Köln

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