Eine Freude, die nur Christus schenken kann

27. Juni 2020

Hausprimiz in Redemptoris Mater am 22. Juni 2020 

„Ich kann es immer noch nicht fassen, was am Freitag passiert ist. Als ich vor zehn Jahren in das Seminar eintrat, hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich heute in einem Messgewand hier stehen würde“. Auf diese Weise begann der am diesjährigen Herz-Jesu Freitag neugeweihte Kaplan Benedikt Kellermann die Hausprimiz in Redemptoris Mater, die am 22. Juni in der Marterkapelle stattfand. 

Es war beeindruckend, in dieser Eucharistie Tradition und Zukunft der Kirche miteinander verschmelzen zu sehen. In der Marterkapelle, also an dem Ort, wo vor über 1700 Jahren die Bonner Stadtheiligen Cassius und Florentius ihr Leben für Christus gaben und so das Christentum in Nordrhein-Westphalen mitprägten, an dem Ort, wo jahrzehntelang Benediktinerinnen von der ewigen Anbetung um Priesterberufungen beteten – an diesem Ort konnten wir nun mit den fünf neugeweihten Priestern, von denen neben Benedikt auch Matthias Stahl in unserem Haus ausgebildet wurde, die Eucharistie feiern. 

Diese Freude brachte auch Kaplan Stahl in seiner Homilie zum Ausdruck: Auch, wenn derzeit in Redemptoris Mater zahlreiche Feste und Prüfungsvorbereitungen zusammenfielen, sollten wir uns von diesen Sorgen des Alltags nicht die Freude an den besonderen Ereignissen nehmen lassen – eine Freude, die Christus jedem Einzelnen schenken will. 

Dass das anschließende festliche Abendessen von ebensolcher Freude geprägt war, schien wie eine Bestätigung dieser Worte. 

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