Kirche, die auf die Straße geht

Flingern mobil e.V.
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Flingern mobil e.V. Kirche, die auf die Straße geht

Kirche, die auf die Straße geht

"Hilfe. Wo Hilfe gebraucht wird." lautet Motto und Programm des Kath. Vereins Flingern mobil. Mobil meint dabei: Dorthin zu gehen, wo Hilfesuchende sind und beweglich und offen zu sein für Hilfsangebote, die ersehnt werden.

 

Düsseldorf. Eine junge drogenabhängige Frau sitzt morgens tot am Straßenrand in Flingern. Das hat vor 15 Jahren viele Menschen angerührt. Pfarrgemeinderäte der drei Kath. Kirchengemeinden in Flingern haben gehandelt; sie gründeten Flingern mobil. Die Grundidee: "Wir wollten schnell und unbürokratisch einen umgebauten Kleinbus auf die Straße bringen, der Drogenabhängigen Kontaktmöglichkeit und praktische Hilfe bietet," erklärt Klaus Kehrbusch, Diakon und Geschäftsführer Flingern mobil.

 

Erzbistum schafft neues zu Hause

Aufgrund des großen Zuspruchs auf ihr Angebot stieß Flingern mobil schnell an seine Grenzen. Wer akzeptiert einen Ex-Junkie als Mieter? Die Kath. Kirche! Die Kath. Kirchengemeinden St. Elisabeth und Vinzenz vermietete Wohnungen aus kirchlichem Bestand an Flingern mobil. So entstand das Projekt Ambulant Betreutes Wohnen. Diese Initiative wurde jüngst um zwei weitere Wohnungen erweitert. Das Erzbistum Köln übernahm die Finanzierung der mobiliaren Grundausstattung aus Erträgen von Sondervermögen mit caritativer Zweckbestimmung.

 

Kirche, die auf die Straße hinaus geht: Flingern mobil ist gelebte Kirche, die ein zu Hause bietet und dies im besten Doppelsinn.