Erzbischöfliche Stiftung | Stiftungszentrum des Erzbistums Köln

Herzensanliegen anvertrauen

Engagement fördern

 „An Gottes Segen ist alles gelegen.“ Diesen Leitsatz kennt der Volksmund aus der Bibel (Psalm 127, Sprüche 10,22). Er erinnert uns daran, dass wir Menschen aus Gottes Fülle die Liebe und den Reichtum empfangen haben. Das christliche Menschenbild und der Glauben an Gott sind Inspiration und Anker für die Erzbischöfliche Stiftung. Durch Miteinander und Teilhabe von Menschen unterschiedlicher Prägung und Herkunft entsteht in der Erzbischöflichen Stiftung eine solidarische Gemeinschaft – zum nachhaltigen Vorteil vieler. Gemeinschaft, die durch Engagement wächst.

Als Dachstiftung bündelt die Erzbischöfliche Stiftung Köln vielfältiges Engagement und Möglichkeiten der Förderung. Sie bietet eine Plattform an, damit Stifterinnen und Stifter unter ihrem Dach Stiftungen mit selbst bestimmten gemeinnützigen Zwecken errichten können.

Vernetzungsmöglichkeiten nutzen

Eine eigene Stiftung zu gründen, bietet Ihnen den Vorteil, selbst nachhaltig und dauerhaft zu helfen in dem Bereich, wo Sie die Hilfe für nötig halten. Sie können die Stiftung mit einem eigenen Namen versehen und so das eigene Lebenswerk sichern.

Als eine Stiftung, die das ganze Jahr Förderanträge annimmt, arbeitet die Erzbischöfliche Stiftung mit vielen anderen regionalen und überregionalem Trägern zusammen und ist insbesondere mit den Einrichtungen des Erzbistums Köln gut vernetzt.

Die Erzbischöfliche Stiftung nimmt auch Spenden entgegen. Gerne senden wir Ihnen für Ihre Spende eine Zuwendungsbestätigung zu. Bitte denken Sie daran, uns zu diesem Zweck Ihre Anschrift mitzuteilen. Bei Spenden bis 300 Euro können Sie auch den vereinfachten Zuwendungsnachweis nutzen, den Sie im angefügten Link finden. 

Vereinfachter Zuwendungsnachweis bei Spenden bis 300 Euro

Satzung Erzbischöfliche Stiftung

Flyer: Weitergehen, weiterwirken - Herzensanliegen anvertrauen (zum Download)

> Förderprojekt: Seniorentaxi (Altenhilfe in Ratingen - Hösel)

> Flyer Gutes tun

Ein unbekannte Welt kennenlernen

Führung Redemptoris Mater

Im Priesterseminar Redemptoris Mater in Bonn konvergieren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: Vergangenheit: die Tradition des Benediktinerinnenklosters, eines Ortes von Gebet und Arbeit aus Hingabe für Gott und die Menschen. Gegenwart: Eine Priesterausbildung im „hier und jetzt“. Zukunft: Junge Männer zum priesterlichen Dienst auszubilden, die andere Menschen begeistern können. 

Am 17. Mai 2022 traf sich in diesem Priesterseminar eine Gemeinschaft von 10 Stifterinnen und Stiftern. Ein erster Höhepunkt war die Besichtigung eines fast einhundertjährigen frisch restaurierten Marienzyklus im ehemaligen Gästeempfangsraum. Die sechs großformatigen Wandfresken fristeten in letzter Zeit ein eher bescheidenes Dasein, da sie im Lauf der Zeit weiß übermalt wurden und damit fast vollständig unkenntlich geworden waren. Als die Benediktinerinnen das Kloster vor über 20 Jahren verließen, war der Zyklus über das Leben Mariens aus der Beuroner Kunstschule somit fast in Vergessenheit geraten. Nach der Restaurierung, die durch Kunstexperten des Erzbistums Köln begleitet wurde und u. a. aus Finanzmitteln des Stiftungszentrums im Erzbistum Köln gefördert wurden, strahlt Mariens Leben nun wieder im neuen Glanz. (Mehr dazu unter: https://www.erzbistum-koeln.de/institutionen/RM/aktuelles/die-schoenheit-als-weg-zu-gott-/).

Auf dem weiteren Programm standen eine Führung durch Haus und Geschichte, gemeinsames Gebet und Mittagessen, sowie eine Gesprächsrunde am Nachmittag. 

Blick hinter die Kulissen

„Der Besuch und die Begegnungen erlaubten ungewöhnliche Einblicke in die Ausbildung sowie die Organisation des Seminars“, so das Fazit einer Teilnehmerin. Besonderen Eindruck auf die Stiftergemeinschaft machte die Vielfalt der dort vertretenen Nationen, die Individualität der einzelnen Werdegänge, das enge Netzwerk der Seminaristen in ihren jeweiligen Gemeinden und ein ungewöhnlich modern gestalteter Raum für die Messfeier. „Gut finde ich die glaubwürdige Spiritualität der dort Studierenden und ihr Eingebunden-Sein in lokalen Glaubensgemeinschaften von Laien und Geweihten", so ein anderer Teilnehmer.

Der Kontakt mit unterschiedlich geprägten Personen, die das Seminar besuchen, entspricht auch den Zielen des Priesterseminars und seiner Ausbildung: „Er ermöglicht den Besuchern die Dimensionen des Hauses zu erleben sowie besser zu verstehen, wer ein Priester ist und warum die Kirche ihn braucht. Gleichzeitig ist es eine Bereicherung für die Alumnen in ihrer Vorbereitung auf den umfassenden Dienst an den Anderen sowie eine Hilfe für ihre Ausbilder, die Ausbildung zu diesem Dienst richtig zu profilieren“, so das Resumee von Regens Salvador Pane. 

Neben dem Erleben eines wichtigen Teils der Priesterausbildung genossen die Teilnehmenden sichtlich ihre Wiederbegegnung nach der Coronapause. „Ich habe mich gefreut, dass nach längerer Zeit wieder ein Stiftertreffen stattfand, an dem ich auch teilnehmen konnte und gern teilgenommen habe“, war die einhellige Meinung der interessierten Besucherinnen und Besucher.