KV-Newsletter | Ausgabe Juli 2022

4. Juli 2022

KV-Newsletter | Ausgabe Juli 2022

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Wirtschaftsplanung für Kirchengemeinden, Kirchengemeindeverbände und Gemeindeverbände sowie deren Mandanten für das kommende Wirtschaftsjahr 2023 ist im vollen Gang. Bitte beachten Sie die in dem Beitrag genannte Abgabefrist.

Verzögerungen gibt es beim Projekt DiRekt, aber das ganze Team und alle Beteiligten tun ihr Möglichstes, damit bis zum Jahresende – wie ursprünglich geplant – die neue Software für die Rechnungsbearbeitung installiert ist und eingesetzt werden kann.

Ich wünsche allen eine schöne Ferienzeit!

Mit besten Grüßen

Gordon Sobbeck

Leiter der Hauptabteilung Finanzen und Ökonom des Erzbistums Köln

Die Wirtschaftsplanung für 2023 ist im vollen Gang

An dieser Stelle möchten wir auf die Wichtigkeit der Wirtschaftsplanung hinweisen, denn diese ist das zentrale Steuerungsinstrument für Ihren laufenden Betrieb im kommenden Wirtschaftsjahr – sei es für die Steuerung des Regelbetriebs oder die Nachsteuerung von Schieflagen durch ungeplante Ausgaben. Zusätzlich dient die Wirtschaftsplanung Ihnen und auch den Regionalrendanturen als Grundlage für die laufende Buchhaltung. 

Auch für die Auswertungen zur Budgetsteuerung ist eine fristgerechte Planung und Beschließung der Wirtschaftspläne unabdingbar. Nur wenn diese erfolgt, kann aus unserem Finanzsystem ein valider Soll-Ist-Abgleich erstellt und Ihnen quartalsweise zugesandt werden. 

Sie sollten von Ihren Ansprechpartnern in den Regionalrendanturen die Vorschlagswerte für Ihre Planung bereits erhalten haben oder werden diese in Kürze bekommen. 

Gerne gehen Sie auch in den direkten Austausch mit Ihren Ansprechpartnern und Ansprechpartnerinnen, um die Beschlüsse spätestens bis zum 31. Oktober 2022 (Ausschlussfrist!) zu fassen und dann zeitnah an die für Sie zuständige Regionalrendantur weiterzuleiten. 

Bitte beachten Sie auch die individuellen Hinweise zu Terminplanungen aus den Regionalrendanturen, die ihre Kapazitäten (u. a. zur Änderung der Planwerte) entsprechend disponieren müssen.

Kindertageseinrichtungen – Zukunftsvertrag für NRW

Mit Datum vom 23. Juni 2022 wurde der Koalitionsvertrag „Zukunftsvertrag für Nordrhein-Westfalen“ veröffentlicht. Alles rund um das Thema KiTas finden Sie überwiegend auf den Seiten 46 bis 48 im Bereich II „Chancengleichheit im Bildungsland“ unter Punkt 1 „Kinder, Jugend und Familien“.

Viele relevante Themen werden in dem Vertrag aufgegriffen und engagierte Ziele formuliert. Sie reichen vom Fachkräftemangel über Verwaltungsfragen, Essensgeldern bis hin zur Finanzierungssystematik. 

Der Vertrag dient als Auftrag an die zuständigen Landesministerien, konkrete Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Wann mit welchen Ergebnissen zu rechnen ist, bleibt offen. Über unsere politischen Gremien sind wir hier in engem Austausch und halten Sie im KV-Newsletter immer auf dem Laufenden.

DiRekt: „Der größte Feind der Qualität ist Eile“

Ziel des Projektes DiRekt ist die Implementierung eines standardisierten, digitalen Workflows zur Rechnungsbearbeitung, der sowohl Ihren Anforderungen und Erwartungen im Ehrenamt als auch dem Anspruch der hauptamtlichen Prozessbeteiligten gerecht wird. Um dieses Ziel zu erreichen, geht für uns Sorgfalt und Qualität vor Geschwindigkeit, wie bereits vor mehr als 100 Jahren Henry Ford mit seinem Ausspruch „Der größte Feind der Qualität ist Eile,“ treffend formulierte.

Für unseren Projektstand bedeutet dies: Wir haben mehr Testschleifen durchlaufen, als ursprünglich geplant waren, um den Workflow zu optimieren. Hierdurch ist eine Verzögerung im Zeitplan entstanden, der bereits den Roll-out-Start in der Fläche vorgesehen hatte. Aber jetzt ist es bald so weit: Wir starten im Juli den Echt-Betrieb der Pilot-Mandanten, um durch engmaschige Evaluationen letzte Fehler zu beheben und dem anschließenden Roll-out den letzten Feinschliff zu geben. Trotz der Verzögerung sind wir zuversichtlich, dass die gründliche Vorbereitung auszahlen wird und am Ende die Einführung in all Ihren Seelsorgebereichen und in den Regionalrendanturen beschleunigt. 

Zudem sind wir optimistisch, durch die Automatisierung wesentlicher Teile der Software-Installation diese Verzögerung wieder wettmachen zu können. Unser Ziel, den digitalen Rechnungsbearbeitungsworkflow in allen Seelsorgebereichen und Regionalrendanturen bis Jahresende implementiert zu haben, haben wir weiterhin fix im Zeitplan. Seien Sie sicher, dass alle Projektbeteiligten – von der Projektleitung über die Projektmanager in den Regionalrendanturen, die Projekt- und Roll-out-Gruppen mit Verwaltungsleitungen sowie Vertretern aus den Regionalrendanturen und dem EGV bis zu den externen Dienstleistern – mit Hochdruck auf diesen Termin hinarbeiten.

 

 

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Unsere Newsletter der vergangenen Monate mit interessanten Informationen haben wir für Sie in unserem Archiv bereitgestellt.

 
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