Rückmeldung

Welche Rückmeldung bekommen die Schulen?

Am Ende des Schulbesuchs geben die Qualitätsprüfer eine qualifizierte und auf Daten gestützte Rückmeldung. Sie leiten aus den Daten und Bewertungen des Analyseverfahrens impulsgebende Hinweise ab. Diese sind ein wesentlicher Bestandteil der mündlichen Rückmeldung. Die Rückmeldung erfolgt in getrennten Gesprächen an die Schulleitung mit dem Schwerpunkt Schulleitungshandeln und an die Lehrkräfte mit dem Schwerpunkt Unterricht. Der Begriff "impulsgebende Hinweise" dient der Abgrenzung zur "Beratung", die nicht Aufgabe der Qualtitätsanalyse ist.

Darüber hinaus erhält die Schule nach einigen Wochen einen umfassenden schriftlichen Qualitätsbericht mit einer Vielzahl von Daten.

Die Schulleitung stellt diesen Bericht spätestens innerhalb einer Woche
• der Schulkonferenz
• der Lehrerkonferenz
• dem Schülerrat/Schülervertretung
• und der Schulpflegschaft
zur Verfügung. Sie haben das Recht, den Bericht in vollem Umfang lesen zu können. Der Bericht geht zugleich an den Schulträger und an die zuständige Schulaufsicht. Die Schulleitung soll den Gremien – zunächst jeweils einzeln und dann gemeinsam in der Schulkonferenz - darüber hinaus zeitnah die Möglichkeit zu einer innerschulischen Diskussion und Maßnahmenplanung geben. Im Anschluss daran werden dann mit der Schulformaufsicht, die an Katholischen Schulen der Schulträger wahrnimmt, Zielvereinbarungen getroffen und schriftlich „smart“ fixiert. Hier werden verbindlich Schritte und Planungen zur weiteren Schul- und Unterrichtsentwicklung getroffen.

Die Schule hat – nach Zustimmung durch die Schulkonferenz und den Schulträger – das Recht, den vollständigen Qualitätsbericht oder Teile daraus zu veröffentlichen. Sie ist „Herr der Daten“, allerdings unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Bestimmungen. Unabhängig davon kann die Schulleitung Auskünfte zu den Ergebnissen der Qualitätsanalyse und zum Qualitätsbericht geben. Vorrangig soll der Bericht aber der hausinternen Schul- und Unterrichtsentwicklung dienen.