Qualitätstableau

Wie sieht das Qualitätstableau aus?

Im Qualitätstableau wird erläutert und definiert, was Unterrichts- und Schulqualität ausmacht. Es ist der Rahmen, auf den bei der Qualitätsanalyse Bezug genommen wird. Das Tableau definiert die Standards, nach denen Schulen in NRW analysiert werden. Es kann aber auch Impulse und Anhaltspunkte für eine schulinterne Entwicklung und Evaluation bieten. 

Das Tableau wiederum gründet sich auf den Referenzrahmen Schulqualität des Landes NRW, der in einem komplexen Verfahren erarbeitet wurde.

Auch der Inhaltsbereich IBK „Eigenprägung katholischer Schulen in Freier Trägerschaft“ fußt auf einem Orientierungsrahmen, nämlich dem der deutschen Bischöfe, der in der Veröffentlichung „Qualitätskriterien für Katholische Schulen“ (2009) und den Sieben Thesen zum Selbstverständnis und Auftrag Katholischer Schulen (2016) niedergelegt sind.

 

Das Qualitätstableau für Katholische Schulen in freier Trägerschaft unterscheidet sich in den ersten drei Inhaltsbereichen nicht von dem für staatliche Schulen. Insofern sei auf die Darstellung des staatlichen Tableaus unter folgendem Link verwiesen:

Tableau QA NRW

 

> www.schulministerium.nrw.de/docs/Schulentwicklung/Qualitaetsanalyse/Tableau/Tableau/

 

Das katholische Qualitätstableau benennt vier Inhaltsbereiche, denen insgesamt 29 Dimensionen zugeordnet sind. Konkretisiert werden die Dimensionen durch 101 Kriterien. Der Unterschied zwischen den beiden Tableaus besteht in einem zusätzlich eingefügten Inhaltsbereich, dem so genannten IBK - „Die Eigenprägung Katholischer Schulen in freier Trägerschaft“.

> Das Tableau zum Download (PDF)

 

In beiden Tableaus wird zwischen verpflichtenden und ergänzenden Kriterien unterschieden. Die verpflichtenden Kriterien sind gelb eingefärbt und dienen in jedem Fall als Analysegrundlage. Mit welchen zusätzlichen, ergänzenden Kriterien die Schule evaluiert werden soll, wird im Abstimmungsgespräch zusammen mit den schulischen Gruppen festgelegt. Derzeit sind im IBK alle Kriterien verpflichtend.