WDR im Kunstunterricht

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WDR im Kunstunterricht

WDR im Kunstunterricht Erzb. Gymnasium Marienberg

Schulleiter Tilmann  Latzel
Schulleiter Tilmann  Latzel
Schulleiter Tilmann  Latzel
Schulleiter Tilmann  Latzel

Schulleiter Tilmann Latzel Kunstunterricht Gestaltung von Corona Masken

Filmteam
Filmteam
Filmteam
Filmteam

Filmteam beim Aufbau

Schulleiter
Schulleiter
Schulleiter
Schulleiter

Schulleiter Tilmann Latzel bestaunt Ergebnisse

Kunstlehrerin
Kunstlehrerin
Kunstlehrerin
Kunstlehrerin

Kunstlehrerin Andrea Gruschka

WDR besuchte den Kunstunterricht

Design und Corona Masken

Sich mit Design, Kreativität und Humor einem ernsten Thema nähern: So lässt sich das Projekt zusammenfassen, das Achtklässlerinnen des Gymnasiums Marienberg jetzt gestartet haben. Der WDR war auch vor Ort. Den Beitrag sehen Sie hinter dem oberen Bild.

Design, designare = vorweg bezeichnen, ist sozusagen eine Haltung, in der man im Grunde genommen sachverhaltend Zeichen gibt, sie in einer gewissen Weise präfiguriert, vorweg bezeichet. Wir kennen den Ausdruck heute ja noch im Sinne von zum Beispiel „designierter Ministerpräsident“. Designieren ist im Grunde genommen ein Vorwegbezeichnen. Auch Mode sei ein Statement des Vorwegbezeichnens. Die Mode bestimme zumeist ein Bild des Ideals von Schönheit in der jeweiligen Gesellschaft.

 

Warum also nicht eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Corona Maske.

Kleidung betone oder unterdrücke bestimmte Partien des Körpers, um die Silhouette dem gültigen Ideal anzunähern: Sie korrigiere und stilisiere. Die Maske schützt in solidarischer Absicht.

Unter diesen Aspekten haben die Schülerinnen der Klassen 8 die in der Coronapandemie allgegenwärtige Maske betrachtet und ganz eigene Modelle kreiert. Der Kreativitität waren dabei keine Grenzen gesetzt.

Im Kunstunterricht griffen die Schülerinnen unter der Leitung von Kunstlehrerin Andrea Gruschka  die aktuelle Corona-Thematik auf und kreierten Schutzmasken, die zu echten Kunstwerken wurden. Beim Blick auf die einzelnen Werke wird klar: Bei der Auswahl von Farbe, Material und Gestaltung waren den Schülerinnen keine Grenzen gesetzt. Da gibt es etwa diese Maske, die das halbe Gesicht mit kleinen, bunten Notiz-Zetteln bedeckt. Eine andere ist in der Optik des bekannten Brettspiels „Mensch, ärgere dich nicht“ gehalten. Auf dem nächsten Exemplar ist ein Gespenst befestigt, das das Gegenüber mit einem „Buh“ erschreckt. So kreativ die Masken auch sind: wirklich alltagstauglich ist nicht jede von ihnen. So werden bei manchen Kreationen die Gesichter – auch die Augen – von Pfauenfedern, Gräsern oder vielen übereinandergelegten Papiermasken bedeckt.

 

Kunst ist eben zweckfrei, aber nicht sinnlos.

 Es ist ihr Adelsbrief zweckfrei  zu sein. 

Den Anstoß für diese bunte „Maskerade“ gab Kunstlehrerin Andrea Gruschka. „Die Schülerinnen haben unheimlichen Spaß. Es ist zu einem Selbstläufer geworden“, sagt Frau Gruschka. Als Grundlage dienen den Kunstschülerinnen – insgesamt sind es drei achte Klassen – Stoffmasken, die sie je nach Belieben einfärben, bekleben oder benähen können. Am Ende des Projektes sollen rund unterschiedlich designte 70 Masken entstanden sein. „Wir wollen sie dann in einer Ausstellung zeigen“, kündigt Andrea Gruschka an, die schmunzelnd hinzufügt: „Vielleicht lässt sich die ein oder andere ja tatsächlich im Alltag tragen.“

Olaf Gruschka

Corona Masken Kunstunterricht