Kölner SommerWerkstatt

9. Mai 2022

Kölner SommerWerkstatt für Religionslehrende
Meinen Lebens- und Glaubensweg erfragen – vertiefen – gestalten

Termin: vom 26. - 28. August 2022
Ort:
Pfarrgarten St. Laurentius, Roncallistr. 27, 53123 Bonn-Lessenich

Thema: Mit Hand und Holz erLEBEN

 

Als Religionslehrerin und Religionslehrer stehen Sie immer wieder Rede und Antwort, wenn es um die zentralen Inhalte der christlichen Botschaft, aber auch Ihren ganz persönlichen Glauben geht. Verständlich und authentisch anderen Auskunft geben zu können, setzt voraus, sich immer wieder selbst zu vergewissern: Was trägt mich? Wo stehe ich mit meinem Glauben? Wovon bin ich zutiefst überzeugt? Wo habe ich meine Zweifel? Die Kölner SommerWerkstatt gibt Ihnen dafür Zeit und Raum, sich mit diesen Fragen auf ganz besondere und kreative Weise und unter einem bestimmten Fokus auseinanderzusetzen:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Dieser Satz aus Art. 1 des Grundgesetzes wird im christlichen Glauben um die Dimension der Transzendenz erweitert: Gott selbst ist es, der jedem/jeder Einzelnen von uns die je eigene Würde zuspricht – vorbehaltlos und immerwährend.

Die 1. Kölner SommerWerkstatt für Religionslehrende nimmt sich dieses Themas auf ganz besondere, sehr persönliche und alle Sinne umfassende Weise an: durch die Gestaltung und Bearbeitung eines eigenen Holzstücks. Die persönliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebens- und Glaubensweg gewinnt durch diese Hand-Arbeit eine ganz individuelle Form. Handwerklich werden Sie dabei professionell angeleitet von Diakon Ralf Knoblauch, der eine Tischlerausbildung absolvierte, bevor er katholische Theologie studierte und jetzt als Diakon in Bonn-Lessenich tätig ist.

Das kreative Bearbeiten des eigenen Holzstücks wird im Tagesverlauf zu bestimmten Zeiten unterbrochen durch spirituelle Impulse, die das Thema ‚Würde‘ in seinen unterschiedlichen Facetten aufgreifen und in die eigene Hand-Arbeit einfließen, diese vertiefen können. So kann ein sich gegenseitig befruchtendes Zusammenspiel von ‚Hand und Herz‘ entstehen.
Die Tage klingen abends mit einem gemütlichen Zusammensein aus.