Projekttag

Auf den Spuren des Heiligen Geistes

An Pfingsten feiern die christlichen Kirchen das Kommen des Heiligen Geistes. Aber was ist der Heilige Geist? Kann man ihn sehen? Wie wirkt er?
Um diesen Fragestellungen näher zu kommen, Antworten zu finden, entwickelten der Gemeindereferent in der Schulpastoral, Manfred Tennié und der Rheinbacher Schulseelsorger Michael Loske das Projekt „Auf den Spuren des Heiligen Geistes“.
In der Folgezeit wurden die Pfarrerin Frau Gudrun Schlösser und Pastoralreferent Martin Birkhäuser in das Projektteam mit eingebunden.
Ziel des Projektes war es, die Gemeinschaft der Schülerinnen und Schüler, der einzelnen Klassen zu fördern, Orte der sozialen und pastoralen Arbeit kennen zu lernen und zu erfahren aus welchem Geist dort Menschen handeln, um somit den Heiligen Geist erfahrbarer zu machen.
Dazu sind die Schülerinnen und Schüler schon im Unterricht über das Projekt informiert worden und haben sich bereits mit dem Wirken des Heiligen Geistes anhand von Begrifflichkeiten zum Thema „Geist – Ungeist – Heiliger Geist“, durch Lieder und bei der Bearbeitung von Bibelstellen beschäftigt.


Am Freitag, 16. Mai 2008 fand dann in Rheinbach der Projekttag „Auf den Spuren des Heiligen Geistes“ statt.

Begonnen wurde der Tag um 8.00 Uhr an den einzelnen Schulen (Katholische Grundschule Bachstraße, Gemeinschaftsgrundschule Sürster Weg, Gemeinschaftshauptschule, Tomburg-Realschule, Städtisches Gymnasium) mit je einem Impuls zum Thema Heiliger Geist.
Ab 8.30 Uhr wurden dann von den 400 Schüler/innen, die von den Lehrer/innen und Eltern begleitet wurden, in 16 Gruppen einzelne Einrichtungen besucht – zwei Einrichtungen pro Klasse/Gruppe -, wie z. B.: Altenheim der Diakonie, Hospizgruppe, Malteser-Altenheim, Justizvollzugsanstalt, Feuerwehr, Caritasberatung, JuZe (Jugendzentrum), Live St. Martin, Friedhof, Malteser-Rettungsdienst, Pfadfinder, Eine-Welt-Laden, Kath. öffentliche Bücherei.
In diesen Einrichtungen konnten sich die Schüler/innen über die Tätigkeiten der Handelnden Personen informieren und spüren aus welchem Geist dort Menschen handeln.
Zwischen den einzelnen Besuchen hatten die Pastoralen Dienste der beiden Kirchen an acht verschiedenen Orten gemeinschaftsfördernde Aktionen organisiert. So konnte bei den Spielen, wie z. B. zusammen einen Hula-Hup-Reifen ablegen, der Geist der Gemeinschaft spürbar und erfahren werden.
Auf dem Weg zu den Einrichtungen entdeckten die Teilnehmenden, wo der Heilige Geist in der Stadt Rheinbach spürbar ist.
All diese Geist-Erfahrungen wurden auf einzelne Flammen festgehalten und in den Abschluss-Gottesdienst um 11.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin eingebracht.
Den ganzen Tag über war wirklich spürbar, dass der Heilige Geist in den Einrichtungen, bei den Aktionen, im Gottesdienst und in den einzelnen Menschen wirkt. Erlebbar war die Begeisterung der Teilnehmenden, der Vertreter/innen der Einrichtungen, bei den Lehrer/innen
und Eltern, die sich auch auf andere Menschen Rheinbachs übertrug. So wurde dies auch auf den Flammen dargestellt:

Hilfe

Mut und Kraft

Freude, Freunde, Geborgenheit

Der Geist ist in der Lautlosigkeit spürbar!

Geist ist bei der Rettung von Menschen spürbar!

Wir haben bei den Spielen aufeinander geachtet!

Wir hatten schöne Gespräche!

                                                        Wir halten zusammen!

                                                        Teamgeist