30. Januar 2015 (PEK150130 - KL)

Mit der Vergabe eines Zertifikats zum interreligiösen Dialog wurde Ende Januar der Grundkurs „Interreligiöse Kompetenz“ in der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen in Köln abgeschlossen. Thematische Schwerpunkte des Kurses waren Fragen des Miteinanders von Christen und Muslimen.

 

Einige der 21 Teilnehmer  aus verschiedenen kirchlichen Bereichen (Caritas, Seelsorge, Jugendarbeit) waren sogar aus den Bistümern Essen, Münster, Paderborn oder Osnabrück angereist. Teil des neunmonatigen Kurses war die Planung und Durchführung eines Projekts. So entstand im Familienzentrum St. Margareta in Brühl ein Materialkoffer zum Christentum und Islam (Schatzkiste der Religionen), in Dormagen fand eine interreligiöse Friedens-Licht-Aktion statt und in Köln erkundeten Frauen meditative Rituale verschiedener Religionen.

 

„Der Kurs vermittelt nicht nur Wissen über andere Religionen, sondern reflektiert auch den eigenen Glauben und will zum interreligiösen Miteinander befähigen“, sagte Prof. Josef Freise von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen. „Damit haben wir Multiplikatoren für den interreligiösen Dialog vor Ort ausgebildet“, ergänzte Dr. Thomas Lemmen vom Referat Dialog und Verkündigung des Erzbistums Köln und fügt hinzu: „Gerade jetzt brauchen wir Menschen, die sich im Miteinander der Religionen auskennen und Brücken bauen können.“

 

Der Grundkurs Interreligiöse Kompetenz wird veranstaltet vom Bildungswerk der Erzdiözese Köln in Kooperation mit der Hauptabteilung Seelsorge des Erzbistums Köln, dem Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln und der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen unter 0221 1642 7202.