Aktuelle Infos zu Gottesdiensten, Kindertagesstätten und Erzbischöflichen Schulen

18. Oktober 2021 Newsdesk

Die Corona-Pandemie wirft auch in der Kirche und ihren Einrichtungen viele Fragen auf. Im Mittelpunkt steht der Schutz der Menschen und ihrer Gesundheit. Es gilt, in allen Bereichen verantwortlich zu handeln. Die Hinweise und Regelungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie im Erzbistum Köln auf dieser Seite werden regelmäßig aktualisiert.

Letzte Aktualisierungen:

18.10.: Regelungen zu Kindertageseinrichtungen

11.10.: Regelungen zu Gottesdiensten und zum Corona-Modus ohne 3G-Nachweis sowie zu Kindertageseinrichtungen

Aufgrund unterschiedlicher Regelungen für NRW und Rheinland-Pfalz werden hier die Bestimmungen für NRW zu Grunde gelegt. Für die Seelsorgebereiche im rheinland-pfälzischen Teil des Erzbistums gelten die ausführlichen Bestimmungen des § 4 Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz – zuzüglich der hier aufgeführten Bestimmungen für den inner-liturgischen Bereich.

Für das Erzbistum Köln gelten in NRW folgende Regelungen für Gottesdienste:

Grundsätzlich finden Veranstaltungen (Katechesen, Gremiensitzungen) und Gottesdienste (Eucharistiefeiern, Taufen, Trauungen, Exequien etc.) unter den bekannten Beschränkungen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln statt.

Seit dem 20. September gelten Regelungen für zwei unterschiedliche Corona-Modi im Land NRW:

  • Zum einen für den Modus, der ohne 3G-Nachweise auskommt und die wesentlichen Corona-Schutzmaßnahmen der vergangenen Monate fortschreibt. Dieser Modus wird für alle regulären Gemeindegottesdienste empfohlen. Details siehe unten im eigenen Reiter.
  • Zum anderen für den 3G-Modus, für den jeweils der Nachweis geimpft/genesen/getestet vorzulegen ist. Dieser Modus empfiehlt sich insbesondere für Kasualien. Details siehe unten im eigenen Reiter.

Die Regelungen sind in einer hier abrufbaren Tabelle übersichtlich zusammengefasst und werden unten in eigenen Reitern erläutert.

Wenn Sie abweichend von diesen Empfehlungen reguläre Gemeindegottesdienste (sonn-, feier- und werktags) im 3G-Modus durchführen möchten, ist dies nur mit der Auflage möglich, dass eine ausreichende Anzahl an Plätzen in der Kirche für diejenigen Gläubigen vorgehalten wird, die weiterhin ein erhöhtes Sicherheits- und Abstandsbedürfnis haben oder keinen gültigen Nachweis vorzeigen können. Hier kann z.B. mit den bekannten Einzelplatzmarkierungen weitergearbeitet werden. Der 3G-Modus kann für reguläre Gemeindegottesdienste also nur in einer Mischform angeboten werden. Dies soll verhindern, Gläubige am Kirchenportal abweisen zu müssen.

  • Wer Symptome einer Erkrankung aufweist oder bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, soll auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten. Er soll auch keinen liturgischen Dienst ausüben.
  • Die Sonntagspflicht bleibt vorerst ausgesetzt. Sie sind eingeladen, den Sonntag auf eigene Weise zu heiligen, sofern der Besuch der Heiligen Messe nicht möglich ist.

Gottesdienste im Freien

Liturgische Feiern im Freien sind mit den örtlichen Behörden abzustimmen. Die zulässige Teilnehmerzahl pro Gottesdienst beträgt richtet sich nach dem Corona-Modus. Bei liturgischen Feiern im Freien ist eine Alltagsmaske ausreichend; Details siehe unten in den Reitern "Corona-Modus mit/ohne 3G-Nachweis".

Persönliches Gebet

Die Kirchen sollen nach Möglichkeit zu den gewohnten Zeiten in der je üblichen Weise und unter Beachtung der bekannt gemachten Hygieneregeln für das persönliche Gebet geöffnet bleiben; hierbei sind in jedem Falle die jeweils geltenden amtlichen Verfügungen (z.B. Versammlungsbeschränkungen oder -verbote) maßgeblich. Die Spendung der Hl. Kommunion für Schwerkranke und Sterbende sowie der Krankensalbung erfolgt in der bisher gewohnten Weise.

Vertraute Regelungen mit Abständen und Maske

 

  • Anwendungsbereich: reguläre Gemeindemessen an Sonn- und Feiertagen sowie an Werktagen.
  • Es ist keine Rückverfolgbarkeit erforderlich.
  • Für Innenräume und im Freien sind keine Nachweiskontrollen erforderlich.
  • Die Höchstteilnehmerzahl beträgt 500 in Innenräumen, 2.499 im Freien.
  • Der Mindestabstand beträgt 1,5 m zu einem anderen Haushalt; Geimpfte, Getestete und Genesene sind ausgenommen.
  • Am Sitzplatz gilt keine Maskenpflicht, ausgenommen beim Singen.
  • Gemeindegesang ist möglich, in geschlossenen Räumen ist dabei mindestens eine medizinische Maske (OP-Maske) zu tragen; im Freien ist eine Alltagsmaske ausreichend.
  • Das "Gotteslob" kann den Gläubigen zur Verfügung gestellt werden.
  • Chorproben sind nicht möglich.
  • Kirchenmusikalische Konzerte sind mit Abständen und Maske gem. o.a. Regelungen möglich.

Neue Regelungen mit Zugangsbeschränkungen

 

  • Anwendungsbereich: besondere Gottesdienste mit „geschlossenem“ Teilnehmerkreis (Taufen, Erstkommunionfeiern, Firmungen, Hochzeiten, Exequien etc.);
    Für reguläre Gemeindemessen an Sonn- und Feiertagen sowie an Werktagen ist dieser Modus nur als Mischform zulässig. Details siehe oben im Reiter "Regelungen zu Gottesdiensten"
  • Es ist keine Rückverfolgbarkeit erforderlich.
  • Eine Nachweiskontrolle ist erforderlich. Dabei ist eine Sichtkontrolle ausreichend, die Nachweise müssen nicht dokumentiert werden.
    Zulässige Nachweise: Zertifikat für vollständig geimpfte oder genesene Personen bzw. negativer Testnachweis (max. 48 Stunden alt)
  • Im Freien ist eine stichprobenartige Nachweiskontrolle ausreichend, wenn in der Einladung/Veröffentlichung auf den 3G-Modus hingewiesen wird, sodass auch keine Zugangskontrollen nötig wären.
  • Kinder bis zum Schuleintritt sind Getesteten gleichgestellt.
  • Schüler/innen gelten prinzipiell aufgrund der Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestet - dies trifft nicht in den Ferienzeiten (11. bis 24.Oktober 2021) zu (§ 2, Abs. 8 CoronaschVO).
  • Es gilt keine Höchstteilnehmerzahl.
  • Es sind keine Mindestabstände vorgeschrieben.
  • In geschlossenen Räumen ist beim Betreten/Verlassen sowie bei Bewegung innerhalb der Räume mindestens eine medizinische Maske (OP-Maske) zu tragen.
  • Gemeindegesang ist möglich, in geschlossenen Räumen ist dabei mindestens eine medizinische Maske (OP-Maske) zu tragen; im Freien ist eine Alltagsmaske ausreichend.
    Für Geimpfte, Genesene Getestete kann die Maske entfallen. Getestete müssen einen PCR-Test (48 Stunden) oder einen Antigen-Schnelltest (6 Stunden) vorweisen.
  • Das "Gotteslob" kann den Gläubigen zur Verfügung gestellt werden.
  • Chorproben sind für Geimpfte, Genesene und PCR-Getestete ohne Abstände und Maske möglich, dies gilt nicht für Antigen-Schnelltests.
  • Kirchenmusikalische Konzerte sind mit Abständen und Maske gem. o.a. Regelungen möglich.

Neben Gottesdiensten sind auch andere Versammlungen zur Religionsausübung erlaubt. Katechesen, Glaubensgespräche, Bibelkreise o.ä. können unter den Regelungen der oben erläuterten Corona-Modi stattfinden.

Aktuelle Informationen zu den Regelungen für Gemeindegesang und Kirchenmusik finden Sie auf den Seiten der Stabsstelle Kirchenmusik:

> www.kirchenmusik-im-erzbistum-koeln.de

Taufen

Bei der Taufe stellen die Bezeichnung mit dem Kreuzzeichen, das Auflegen der Hände und die Berührungen bei den ausdeutenden Zeichen keine gesundheitliche Gefahr dar. Um jede Gefahr auszuschließen, reinigt bzw. desinfiziert der Taufspender sich vor und ggf. auch während der Feier seine Hände.

Um eine Ansteckung durch die Atemluft zu vermeiden, sollte der Taufspender jeweils zunächst im Abstand von 1,5 bis 2 Metern die deutenden Worte sprechen und erst dann Nähertreten, um die Zeichenhandlung zu vollziehen. Alternativ dazu kann er auch einen Mundschutz tragen. Bei der Taufe selbst können die Zeichenhandlung (Übergießen mit Wasser) und die sakramentalen Worte (N., ich taufe dich …) nicht getrennt werden. Spätestens jetzt ist ein Mundschutz der Nahestehenden (Taufspender, Eltern, Paten etc.) erforderlich.

Im 3G-Modus kann auf die größeren Abstände und die Maske verzichtet werden.

 

 

Kirchliche Trauungen

Wenn bei einer Hochzeit nicht der 3G-Modus gewählt wird, ist bei den Dialogen zur Vermählung der Mindestabstand zwischen Brautpaar und assistierendem Geistlichen zu berücksichtigen; zur Bestätigung der Vermählung empfiehlt es sich dann, nach der Einladung „Reichen Sie nun einander die rechte Hand“ vorzutreten, die Stola schweigend um die beiden Hände zu legen, wieder zurückzutreten und erst dann fortzufahren. Für die Brautleute entfällt mit und ohne 3G-Modus die Maskenpflicht.

Firmungen

Firmungen finden mit einem eigenen Hygienekonzept statt. Firmkandidatinnen und -kandidaten können sich für Auskünfte an ihr jeweiliges Pfarrbüro wenden.

Bei Beisetzungen sind die Auflagen der Kommunen zu beachten.

Exequien bzw. Begräbnismessen sind unter denselben Bedingungen wie andere öffentlichen Gottesdienste möglich.

Bei Beerdigungen von Corona-Infizierten kann der verschlossene Sarg während des Beerdigungsgottesdienstes im Kirchenraum aufgebahrt werden. Bei einer entsprechend den Vorgaben durchgeführten Versorgung des Leichnams durch das Beerdigungsinstitut und Einhaltung der übrigen Bestimmungen dieses Hygienekonzepts ist aus medizinischer Sicht keine Gefährdung für die Gottesdienstbesucher zu erwarten.

Auch in den Kirchen des Erzbistums Köln können weiterhin Gottesdienste in Anwesenheit von Gläubigen gefeiert werden, sofern strenge Ordnungs-, Abstands- und Hygieneregeln befolgt werden. Gläubige, die keinen Gottesdienst besuchen können, sind eingeladen, den Sonntag dennoch zu heiligen, indem sie über die Medien an einer konkreten Eucharistiefeier teilnehmen und diese intentional mitfeiern. Wenn sie dann nicht kommunizieren können, ist dennoch die geistliche Kommunion möglich, d.h. sie können sich im Gebet mit Christus verbinden.

DOMRADIO.DE überträgt an den Sonntagen die Heilige Messe aus dem Kölner Dom um 10:00 Uhr, an allen Werktagen morgens um 8:00 Uhr.

Auf erzbistum-koeln.de/livemesse finden Sie viele Livestream-Angebote aus Pfarrgemeinden im Erzbistum.

In der gegenwärtigen Ausnahmesituation gelten im Erzbistum Köln weiterhin die "schwerwiegenden Gründe", unter denen die Sonntagspflicht ausgesetzt ist.

Sollten wir als Gläubige nicht mehr auf das Gebet setzen statt auf hygienische Maßnahmen?

Unser Glaube bekennt, dass nicht nur die Seele des Menschen dem Schöpferwillen Gottes entspringt und entspricht, sondern auch sein Leib. Gemäß dem verbindlichen Katechismus der Katholischen Kirche hat dieser ebenfalls "an der Würde des Seins 'nach dem Bilde Gottes' teil" (n. 364). Deshalb darf man "das leibliche Leben nicht geringachten", sondern muss "im Gegenteil seinen Leib als von Gott geschaffen und zur Auferweckung am Jüngsten Tag bestimmt für gut und der Ehre würdig halten" (Zweites Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution 14,1).

Bei der Sorge für unseren Leib sind wir zwar auf Gottes Gnade angewiesen, sollen aber mit dieser zusammenwirken. Insofern haben wir für unsere Gesundheit "auf vernünftige Weise Sorge zu tragen und dabei auch die Bedürfnisse anderer und das Gemeinwohl zu berücksichtigen", wie wiederum der Katechismus mahnt (n. 2288). Er kommt zu dem Schluss: "Selbstverständlich schließt das Gebet den Gebrauch sinnvoller natürlicher Mittel zur Bewahrung und Wiedererlangung der Gesundheit nicht aus, sondern ermutigt vielmehr dazu, so wie es die Kinder der Kirche auch antreibt, sich um die Kranken zu sorgen und ihnen im Bemühen, über die Krankheit zu siegen, Hilfe an Leib und Geist zu gewähren. Es liegt nämlich durchaus im Plan der göttlichen Vorsehung, dass der Mensch gegen jede Art von Krankheit entschieden ankämpft und sich gewissenhaft mit aller Sorgfalt um das hohe Gut der Gesundheit bemüht" (n. 2834).

Kann es für einen traditionsbewussten Glauben wie den katholischen richtig sein, wegen eines Virus auf Gewohntes, Bewährtes und Geschätztes zu verzichten?

Wenn die Christen wie die Juden an den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs glauben, den "Gott eurer Väter" (Ex 3,6.13), dann gehören zu diesem Glauben geradezu naturgemäß auch Traditionen, überlieferte Überzeugungen und Bräuche, die man nicht geringschätzen sollte. So sehr aber Jesu Frohbotschaft auf solchen Überlieferungen aufbaute, so sehr war sie doch "eine neue Lehre mit Vollmacht" (Mk 1,27). Von Anfang an sind die Christen sich bewusst, dass sie "in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln" (Röm 6,4) und "in der neuen Wirklichkeit des Geistes dienen" (7,6). Christus selbst hat sehr pointiert darauf verwiesen, dass niemand "jungen Wein in alte Schläuche [füllt]. ... Junger Wein gehört in neue Schläuche" (Mk 2,22). Neues ist kein Feind des Christentums, sondern geradezu Teil seines Wesens!

Als Teile der Jerusalemer Urgemeinde verfolgt und zerstreut wurden, mussten sie auf vieles verzichten, was sie gewohnt waren und schätzten. Gerade dadurch aber wurde der erste Schritt zur Weltkirche getan, weil die Christen nun auch in der heidnischen Umwelt ihren Glauben bezeugten. Auf solchen krummen Zeilen schreibt Gott gerade! Wir müssen lernen, im Neuen, Fremden und Ungewohnten den Willen Gottes zu erkennen, ihn anzunehmen und zu tun. An der gegenwärtigen Herausforderung durch das Virus und den damit verbundenen Einschränkungen auch des religiösen Lebens muss unser Glaube nicht Schaden nehmen oder gar zerbrechen. Möglicherweise gelingt es uns gerade jetzt, lähmende Routinen zu durchbrechen, Gleichgültigkeit und Oberflächlichkeit abzuschütteln, die sich unbemerkt in unser religiöses Leben eingeschlichen haben! Wenn wir so unser Herz bereiten, können wir auch zu einer ganz neuen Wertschätzung des Glaubens gelangen, zu neuen Wegen, christlich zu beten, zu verkünden und zu wirken, kurz: zu einer neuen Perspektive, die unseren persönlichen Glauben bewusster, reicher und froher macht. 

Ist angesichts der gegenwärtige Epidemie nicht heroischer Bekennermut gefragt?

"Hauptsache gesund" - man stelle sich diese heute oft zu vernehmende Devise einmal im Mund eines Märtyrers vor! Die katholische Sittenlehre fordert zwar dazu auf, "das leibliche Leben zu achten", erklärt dieses aber "nicht zu einem absoluten Wert" (Katechismus der Katholischen Kirche 2289). Christus selbst hat das in drastische Worte gekleidet, wenn er während der Bergpredigt ausruft: "Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird" (Mt 5,29).

Wie der Text selbst erkennen lässt, gilt das Gebot, das leibliche Wohlergehen hintanzustellen, aber speziell für den Fall, dass dieses dem ewigen Heil schadet. Christliche Nächstenliebe tritt nicht nur in den großen Gesten zutage, sondern durchaus auch in kleinen Dingen. In unseren Tagen äußert sie sich schon darin, dass man um der Gesundheit anderer willen auf einen Besuch verzichtet, den man gerne gemacht hätte, oder auf eine Gesellschaft, die man sucht. Man kann "in seine Kammer gehen, die Tür zuschließen und dann zum Vater beten, der im Verborgenen ist" (vgl. Matthäusevangelium 6, 6) - also auch ohne von einer sichtbaren Gebetsgemeinschaft oder offiziellen Liturgie der Kirche getragen zu werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich für andere zu engagieren, die schlechter dran sind als man selbst.

Tatsächlich heroisch ist der alltägliche Einsatz derjenigen, die im Gesundheitswesen beschäftigt sind. Dasselbe gilt für solche, die auf die schützende Isolation verzichten und an ihrem Platz bleiben, um wichtige Grunddienste unserer Gesellschaft aufrechtzuerhalten: nicht aus Leichtsinn, sondern aus ihrem Verantwortungsgefühl heraus. Kurz: Während dieser Krise besteht der Heroismus natürlich nicht in Fahrlässigkeit. Wir finden ihn vielmehr überall da, wo Menschen sich trotz der gegenwärtig massiven Gefahren für Leib und Leben solidarisch für das Wohl der anderen einsetzen.

Aktuelle Informationen

Mit der aktualisierten Corona-Schutzverordnung reagiert die Landesregierung auf die weitere Entspannung des Infektions- und Pandemiegeschehens in Nordrhein-Westfalen. 
So gelten ab dem 1. Oktober 2021 unter anderem der Verzicht der Maskenpflicht im Freien, die Möglichkeit, einen PCR-Test durch kurzfristigen Schnelltests zu ersetzten.

 

Corona-Test- und Quarantäneverordnung

Die Verordnung umfasst alle Regelungen in Bezug auf die unterschiedlichen verfügbaren Testverfahren, die unter den Bezeichnungen „Selbsttest", „Schnelltest" und „PCR-Test" bekannt sind. Außerdem legt sie fest, in welchen Fällen und wie eine Quarantäne ablaufen muss.

 



Um den pandemiebedingten Gefahren und Herausforderungen weiterhin in bestmöglicher Weise zu begegnen, wurden seitens der zuständigen Landesbehörden für den Kitabetrieb begleitende Empfehlungen ausgesprochen:

  • Alle Erwachsenen haben einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einzuhalten. Das gilt für die Beschäftigten und Kindertagespflegepersonen untereinander, zwischen den Beschäftigten bzw. Kindertagespflegepersonen und den Eltern und den Beschäftigten bzw. Kindertagespflegepersonen und Externen.
  • Im Umgang mit anderen Erwachsenen muss immer dann eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten ist.
  • Eine Rückverfolgbarkeit von möglicherweise eintretendem Infektionsgeschehen muss weiterhin gewährleistet werden.
  • Notwendige Hygienemaßnahmen sind entsprechend dem Hygiene- und Infektionskonzept der Einrichtung umzusetzen.

Kinder mit Krankheitssymptomen

  • Grundsätzlich gilt, dass Kinder mit Fieber und Symptomen, die auf eine akute, infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, nicht betreut werden sollen.
  • Treten die Symptome in der Einrichtung auf, sind die Kinder von den Eltern abzuholen.
    Ein besonderes Augenmerk gilt für Symptome, die auch für eine COVID-19-Erkrankung kennzeichnend sein können (wie z.B. Fieber, trockener Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Verlust des Geruchs-/Geschmacksinns, Muskel- und Gliederschmerzen).
    Eltern sind in der Verantwortung, die Symptome ggf. ärztlich abzuklären.
  • Auch Schnupfen kann auf eine COVID-19-Erkrankung hindeuten. Es wird empfohlen, Kinder 24 Stunden zu Hause zu beobachten, ob weitere Symptome hinzukommen. Wenn das nicht der Fall ist, können die Kinder wieder in der Einrichtung betreut werden.

Das Land Rheinland-Pfalz hat in der Regel vergleichbare, zum Teil jedoch auch abweichende Vorgaben erlassen, über die die Kita-Einrichtungen informiert sind.

Zudem kann es im Fall von angezeigten Notsituationen (Erkrankung des Betreuungspersonals, Quarantänemaßnahmen etc.) zu einer Reduktion von Angeboten kommen müssen.

Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis. Gemeinsam mit den Trägern tun wir alles Mögliche, um auch mit den beschriebenen Einschränkungen einen geregelten Betrieb auf gewohnt hohem Niveau sicherzustellen.

Bei konkreten Fragen wenden Sie sich gerne an das Referat Kindertageseinrichtungen und Familienzentren im Erzbistum Köln (kita@erzbistum-koeln.de).

Das Erzbistum hat für die Erzbischöflichen Schulen bisher die Vorgaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung sowie des Ministeriums für Schule und Bildung im Wesentlichen immer übernommen. Das ist grundsätzlich auch weiterhin so vorgesehen. 

Die Detailregelungen des Schulministeriums werden jeweils nach Erscheinen vom Schulträger geprüft. Im Anschluss erfolgt die Entscheidung darüber, wie die Regelungen des Ministeriums an den Erzbischöflichen Schulen konkret umgesetzt werden. Die Schulleitungen werden hierüber so schnell wie möglich informiert. Sie unterrichten im Anschluss die Schulöffentlichkeit auf den vor Ort bewährten Wegen. 

Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft werden gebeten, sich auf der Homepage ihrer Schule regelmäßig über den aktuellen Stand der geltenden Regelungen zu informieren.

Informationen zu den allgemeinen Regelungen des Landes hinsichtlich des Corona-Virus finden Sie auch unter: www.schulministerium.nrw.de 

In Kirchenräumen sollte möglichst eine relative Luftfeuchte zwischen 50 und 60 % herrschen. An kalten Tagen mit trockener Luft draußen kann dieser Wert nur bei niedrigen Innenraumtemperaturen - ggf. zwischen 10 bis 12 Grad erreicht werden. Wer einmal in einer kalten Winternacht im ungeheizten Dom die Christmette bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt mitgefeiert hat, der würde eine Raumtemperatur von 12 Grad bereits als angenehm empfinden.

Wie Diözesanbaumeister Martin Struck gegenüber der Kirchenzeitung sagte, diene die Empfehlung der genannten relativen Luftfeuchte vor allem der Verhinderung der zu leichten Ausbreitung von Viren tragenden Aerosolen, die maßgeblich für die Infektion mit Corona verantwortlich gemacht werden. „Im Winter ist die Luft ohnehin besonders trocken. Durch das Heizen würde diese geringe Luftfeuchtigkeit dann noch mehr reduziert. In der Folge könnten die Aerosole ‚trocknen‘ und die Viren sich leichter verbreiten als in feuchterer Luft.“

Erschwerend komme hinzu, dass die in den meisten Kirchen eingebauten Heizungen Warmluftheizungen seien, die die Luft verwirbelten und dadurch ebenfalls zu einer stärkeren Verbreitung der Aerosole beitrügen. Deshalb laute die Empfehlung, die Heizungen auf niedriger Grundtemperatur zu betreiben und sie spätestens 30 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes abzuschalten.

Dringend rät der Diözesanbaumeister von der ansonsten empfohlenen Methode, die Räume während der Nutzung zu lüften, ab. „Bei Kirchen führen offene Türen und Fenster zu ungleichmäßigen Luftbewegungen, zum Absinken der relativen Luftfeuchte und Verteilung von Viren. Der Vorteil von Kirchenräumen – ihr großes Luftvolumen in Relation zur Nutzerzahl – erlaubt einen kurzzeitigen Verzicht auf die Lüftung währen des Gottesdienstes. Selbstverständlich muss man danach unbedingt wieder für frische Luft sorgen.“

Abgesehen davon, dass mit den empfohlenen Maßnahmen Gesundheitsvorsorge betrieben werde, schone ein Absenken der Raumtemperatur und die damit einhergehende Erhöhung der relativen Luftfeuchtigkeit die hölzernen Kunstwerke und Orgeln.

Alle Informationen zum Umgang mit der Ausbreitung des Corona-Virus, die seit Ende Februar 2020 an die Pastoralen Dienste versendet wurden:

> www.seelsorgepersonal.de

 

Weitere Informationen:

> Tipps für Fenster-Gottesdienste in Einrichtungen der Alten-, Behinderten-, und Hospizarbeit

> Tipps für das Livestreamen von Gottesdiensten

Corona-Krisenstab Erzbistum Köln

Für das Erzbischöfliche Generalvikariat ist ein Corona-Krisenstab eingerichtet. 

Sie erreichen den Corona-Krisenstab unter: corona@erzbistum-koeln.de

Zentrale Aufgaben des Krisenstabs

  • Koordination von Maßnahmen, die vom Krisenstab oder vom Generalvikar im Zusammenhang mit Covid-19 getroffen werden.
  • Gewährleistung der Vernetzung und der Information der Organisationseinheiten, der Einrichtungen und Dienststellen.
  • Koordination von Maßnahmen und Empfehlungen für die Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände, u. a. mit Unterstützung der Regionalrendanturen, der leitenden Pfarrer und der Verwaltungsleitungen.
  • Entscheidung über Maßnahmen.