Aktuelle Infos zu Gottesdiensten, Kindertagesstätten und Erzbischöflichen Schulen

3. Juni 2022 Newsdesk

Die Corona-Pandemie wirft auch in der Kirche und ihren Einrichtungen viele Fragen auf. Im Mittelpunkt steht der Schutz der Menschen und ihrer Gesundheit. Es gilt, in allen Bereichen verantwortlich zu handeln. Die Hinweise und Regelungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie im Erzbistum Köln auf dieser Seite werden regelmäßig aktualisiert.

Letzte Aktualisierungen:

23.06.: Regelungen zu Kindertageseinrichtungen

03.06.: Regelungen zu Kindertageseinrichtungen

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Zum 3. April sind in NRW und Rheinland-Pfalz verpflichtende Corona-Auflagen für den kirchlichen Bereich entfallen. In Anlehnung an die staatlichen Bestimmungen, werden im Erzbistum Köln daher viele der bisher verpflichtenden Maßnahmen auf einen Empfehlungscharakter reduziert. Im Rahmen des Hausrechts können diese Empfehlungen aber lokal verpflichtend umgesetzt werden. Die entsprechenden Regelungen sind in der beigefügten Tabelle für NRW und RLP zusammenfasst. 

Die Tabelle unterscheidet zwei Corona-Modi:

  • Corona-Modus ohne Zugangsbeschränkungen: Dieser Modus wird für alle regulären Gemeindegottesdienste empfohlen.
  • Corona-Modus mit 2G+-Nachweis: Dieser Modus, für den jeweils der Nachweis geimpft/genesen/getestet vorzulegen ist, empfiehlt sich für besondere Gottesdienste mit „geschlossenem“ Teilnehmerkreis (Taufen, Erstkommunionfeiern, Firmungen, Hochzeiten, Exequien etc.).

Wenn abweichend von diesen Empfehlungen reguläre Gemeindegottesdienste (sonn-, feier- und werktags) im 2G+-Modus durchgeführt werden sollen, muss eine ausreichende Anzahl an Plätzen in der Kirche für diejenigen Gläubigen vorgehalten werden, die weiterhin ein erhöhtes Sicherheits- und Abstandsbedürfnis haben oder keinen gültigen Nachweis vorzeigen können. Hier kann z.B. mit den bekannten Einzelplatzmarkierungen weitergearbeitet werden. Der 2G+-Modus kann für reguläre Gemeindegottesdienste also nur in einer Mischform angeboten werden. Dies soll verhindern, Gläubige am Kirchenportal abweisen zu müssen.

Im Rahmen des Hausrechts können die Kirchengemeinden weiterhin verbindliche Corona-Vorgaben vorgeben, solange sie sich innerhalb der geltenden Empfehlungen des Erzbistums Köln bewegen. So kann zum Beispiel die Empfehlung, während des Gottesdienstes eine Maske zu tragen, im Rahmen des Hausrechts (wieder) verpflichtend eingeführt werden. Maßnahmen, die seit dem 3. April 2022 nicht explizit empfohlen werden, können nicht (wieder) eingeführt werden.

Sonntagspflicht gilt wieder

Die Entwicklung der Pandemie macht es möglich, die großen Restriktionen zu lockern und – unter Wahrung der gebotenen Vor- und Rücksicht – auch gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Daher endete am 3. April 2022 die Zeit, in der das Sonntagsgebot ausgesetzt war. Die Sonntagsgebot wurde von der Kirche nie als absolute kirchenrechtliche Verpflichtung verstanden, sondern sie gilt für die Gläubigen, die es erfüllen können. Hinter der Sonntagspflicht steht auch eine innere Selbstverpflichtung, Christus am Sonntag in der Versammlung zur Eucharistiefeier zu begegnen, weil wir daraus als Kirche leben.

Da die Pandemie noch nicht vollends überwunden ist, sind Gläubige weiterhin vom Besuch des Gottesdienstes am Sonntag befreit, wenn sie ihre eigene Gesundheit oder die Gesundheit anderer einer erheblichen Gefährdung ausgesetzt sehen. Die Gläubigen sollen in diesem Fall den Sonntag auf eine andere geeignete Weise heiligen, z.B. durch die Feier eines Hausgottesdienstes in der Familie, die Mitfeier einer Gottesdienstübertragung, durch Schriftlesung und persönliches Gebet o.ä.

Allgemeine Hinweise

  • Wer Symptome einer Erkrankung aufweist oder bei wem der Verdacht auf Erkrankung besteht, soll auf die Teilnahme an Gottesdiensten verzichten. Er soll auch keinen liturgischen Dienst ausüben.
  • Das Sonntagsgebot ist nicht mehr ausgesetzt und gilt für die Gläubigen, die es erfüllen können. Gläubige sind vom Besuch des Gottesdienstes am Sonntag befreit, wenn sie ihre eigene Gesundheit oder die Gesundheit anderer einer erheblichen Gefährdung ausgesetzt sehen. In diesem Fall sollen die Gläubigen den Sonntag auf eine andere geeignete Weise heiligen, z.B. durch die Feier eines Hausgottesdienstes in der Familie, die Mitfeier einer Gottesdienstübertragung, durch Schriftlesung und persönliches Gebet.

Neben Gottesdiensten sind auch andere Versammlungen zur Religionsausübung erlaubt. Katechesen, Glaubensgespräche, Bibelkreise o. ä. können unter den selben Regelungen wie Gottesdienste stattfinden.

Für die Nutzung von Gemeinderäumen und Pfarrzentren zu nicht-liturgischen und nicht-katechetischen Veranstaltungen gilt seit 19. März 2022 bis voraussichtlich 2. April 2022 nachfolgende Vorschrift der Coronaschutzverordnung:

  • Veranstaltungen sind ab dem 19. März 2022 hinsichtlich der Personen- und Kapazitätsgrenzen wieder uneingeschränkt möglich. 

  • Es muss mindestens eine medizinische Maske („OP-Maske") beim Aufenthalt in Innenräumen mit Publikumsverkehr getragen werden.

  • Der Verzicht auf das Tragen einer Maske ist bei Veranstaltungen in Innenräumen mit höchstens 1.000 gleichzeitig anwesenden oder teilnehmenden Personen möglich, wenn der Zugang auf immunisierte Personen beschränkt ist, die zusätzlich über einen negativen Testnachweis verfügen oder geboostert sind.

  • Die Zugangsbeschränkungen 2Gplus und 3G gelten nicht für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren. Ihnen ist also eine Teilnahme an allen Veranstaltungen und Angeboten ohne Nachweispflichten möglich. 

Die 3G-Regel (Zutritt für Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete) gilt für:

  • private Feiern mit Tanz.
  • Konzerte, Aufführungen, Lesungen und sonstige Kulturveranstaltungen.
  • Angebote und Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung, der politischen Bildung und der Selbsthilfe sowie Integrationskurs.
  • Sitzungen kommunaler Gremien und rechtlich erforderliche Sitzungen von Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Gemeinschaften, Parteien oder Vereine sowie Informations- und Diskussionsveranstaltungen politischer Parteien ohne geselligen Charakter.
  • die Nutzung öffentlicher Bibliotheken (Ausnahme: kontaktlose Ausleihe und Rückgabe von Medien).
  • sonstige Veranstaltungen und Einrichtungen im Bildungs-, Kultur-, Sport- und Freizeitbereich in Innenräumen und im Freien.

Die 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene) ist in Nordrhein-Westfalen komplett abgeschafft worden. 

Die 2G-plus-Regel (Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene mit aktuellem, negativem Coronatest) gilt für

  • das gemeinsame Musizieren mit Blasinstrumenten und
  • das gemeinsame Singen von Chormitgliedern.

Die zusätzliche Testpflicht entfällt für Personen, die über eine wirksame Auffrischungsimpfung (Boosterimpfung) verfügen. 

Taufen

Bei der Taufe stellen die Bezeichnung mit dem Kreuzzeichen, das Auflegen der Hände und die Berührungen bei den ausdeutenden Zeichen keine gesundheitliche Gefahr dar. Um jede Gefahr auszuschließen, reinigt bzw. desinfiziert der Taufspender sich vor und ggf. auch während der Feier seine Hände.

Um eine Ansteckung durch die Atemluft zu vermeiden, sollte der Taufspender eine medizinische Maske tragen jeweils zunächst im Abstand von 1,5 bis 2 Metern die deutenden Worte sprechen und erst dann Nähertreten, um die Zeichenhandlung zu vollziehen. Bei der Taufe selbst können die Zeichenhandlung (Übergießen mit Wasser) und die sakramentalen Worte (N., ich taufe dich …) nicht getrennt werden.

Im 3G-Modus kann auf die größeren Abstände verzichtet werden.

 

Kirchliche Trauungen

Wenn bei einer Hochzeit nicht der 3G-Modus gewählt wird, ist bei den Dialogen zur Vermählung ein gewisser Abstand zwischen Brautpaar und assistierendem Geistlichen zu berücksichtigen; zur Bestätigung der Vermählung empfiehlt es sich dann, nach der Einladung „Reichen Sie nun einander die rechte Hand“ vorzutreten, die Stola schweigend um die beiden Hände zu legen, wieder zurückzutreten und erst dann fortzufahren.

Für die Brautleute entfällt mit und ohne 3G-Modus die Maskenpflicht.

Firmungen

Firmungen finden mit einem eigenen Hygienekonzept statt. Firmkandidatinnen und -kandidaten können sich für Auskünfte an ihr jeweiliges Pfarrbüro wenden.

Bei Beisetzungen sind die Auflagen der Kommunen zu beachten.

Exequien bzw. Begräbnismessen sind unter denselben Bedingungen wie andere öffentlichen Gottesdienste möglich.

Bei Beerdigungen von Corona-Infizierten kann der verschlossene Sarg während des Beerdigungsgottesdienstes im Kirchenraum aufgebahrt werden. Bei einer entsprechend den Vorgaben durchgeführten Versorgung des Leichnams durch das Beerdigungsinstitut und Einhaltung der übrigen Bestimmungen dieses Hygienekonzepts ist aus medizinischer Sicht keine Gefährdung für die Gottesdienstbesucher zu erwarten.

Sollten wir als Gläubige nicht mehr auf das Gebet setzen statt auf hygienische Maßnahmen?

Unser Glaube bekennt, dass nicht nur die Seele des Menschen dem Schöpferwillen Gottes entspringt und entspricht, sondern auch sein Leib. Gemäß dem verbindlichen Katechismus der Katholischen Kirche hat dieser ebenfalls "an der Würde des Seins 'nach dem Bilde Gottes' teil" (n. 364). Deshalb darf man "das leibliche Leben nicht geringachten", sondern muss "im Gegenteil seinen Leib als von Gott geschaffen und zur Auferweckung am Jüngsten Tag bestimmt für gut und der Ehre würdig halten" (Zweites Vatikanisches Konzil, Pastoralkonstitution 14,1).

Bei der Sorge für unseren Leib sind wir zwar auf Gottes Gnade angewiesen, sollen aber mit dieser zusammenwirken. Insofern haben wir für unsere Gesundheit "auf vernünftige Weise Sorge zu tragen und dabei auch die Bedürfnisse anderer und das Gemeinwohl zu berücksichtigen", wie wiederum der Katechismus mahnt (n. 2288). Er kommt zu dem Schluss: "Selbstverständlich schließt das Gebet den Gebrauch sinnvoller natürlicher Mittel zur Bewahrung und Wiedererlangung der Gesundheit nicht aus, sondern ermutigt vielmehr dazu, so wie es die Kinder der Kirche auch antreibt, sich um die Kranken zu sorgen und ihnen im Bemühen, über die Krankheit zu siegen, Hilfe an Leib und Geist zu gewähren. Es liegt nämlich durchaus im Plan der göttlichen Vorsehung, dass der Mensch gegen jede Art von Krankheit entschieden ankämpft und sich gewissenhaft mit aller Sorgfalt um das hohe Gut der Gesundheit bemüht" (n. 2834).

Kann es für einen traditionsbewussten Glauben wie den katholischen richtig sein, wegen eines Virus auf Gewohntes, Bewährtes und Geschätztes zu verzichten?

Wenn die Christen wie die Juden an den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs glauben, den "Gott eurer Väter" (Ex 3,6.13), dann gehören zu diesem Glauben geradezu naturgemäß auch Traditionen, überlieferte Überzeugungen und Bräuche, die man nicht geringschätzen sollte. So sehr aber Jesu Frohbotschaft auf solchen Überlieferungen aufbaute, so sehr war sie doch "eine neue Lehre mit Vollmacht" (Mk 1,27). Von Anfang an sind die Christen sich bewusst, dass sie "in der Wirklichkeit des neuen Lebens wandeln" (Röm 6,4) und "in der neuen Wirklichkeit des Geistes dienen" (7,6). Christus selbst hat sehr pointiert darauf verwiesen, dass niemand "jungen Wein in alte Schläuche [füllt]. ... Junger Wein gehört in neue Schläuche" (Mk 2,22). Neues ist kein Feind des Christentums, sondern geradezu Teil seines Wesens!

Als Teile der Jerusalemer Urgemeinde verfolgt und zerstreut wurden, mussten sie auf vieles verzichten, was sie gewohnt waren und schätzten. Gerade dadurch aber wurde der erste Schritt zur Weltkirche getan, weil die Christen nun auch in der heidnischen Umwelt ihren Glauben bezeugten. Auf solchen krummen Zeilen schreibt Gott gerade! Wir müssen lernen, im Neuen, Fremden und Ungewohnten den Willen Gottes zu erkennen, ihn anzunehmen und zu tun. An der gegenwärtigen Herausforderung durch das Virus und den damit verbundenen Einschränkungen auch des religiösen Lebens muss unser Glaube nicht Schaden nehmen oder gar zerbrechen. Möglicherweise gelingt es uns gerade jetzt, lähmende Routinen zu durchbrechen, Gleichgültigkeit und Oberflächlichkeit abzuschütteln, die sich unbemerkt in unser religiöses Leben eingeschlichen haben! Wenn wir so unser Herz bereiten, können wir auch zu einer ganz neuen Wertschätzung des Glaubens gelangen, zu neuen Wegen, christlich zu beten, zu verkünden und zu wirken, kurz: zu einer neuen Perspektive, die unseren persönlichen Glauben bewusster, reicher und froher macht. 

Ist angesichts der gegenwärtige Epidemie nicht heroischer Bekennermut gefragt?

"Hauptsache gesund" - man stelle sich diese heute oft zu vernehmende Devise einmal im Mund eines Märtyrers vor! Die katholische Sittenlehre fordert zwar dazu auf, "das leibliche Leben zu achten", erklärt dieses aber "nicht zu einem absoluten Wert" (Katechismus der Katholischen Kirche 2289). Christus selbst hat das in drastische Worte gekleidet, wenn er während der Bergpredigt ausruft: "Wenn dich dein rechtes Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird" (Mt 5,29).

Wie der Text selbst erkennen lässt, gilt das Gebot, das leibliche Wohlergehen hintanzustellen, aber speziell für den Fall, dass dieses dem ewigen Heil schadet. Christliche Nächstenliebe tritt nicht nur in den großen Gesten zutage, sondern durchaus auch in kleinen Dingen. In unseren Tagen äußert sie sich schon darin, dass man um der Gesundheit anderer willen auf einen Besuch verzichtet, den man gerne gemacht hätte, oder auf eine Gesellschaft, die man sucht. Man kann "in seine Kammer gehen, die Tür zuschließen und dann zum Vater beten, der im Verborgenen ist" (vgl. Matthäusevangelium 6, 6) - also auch ohne von einer sichtbaren Gebetsgemeinschaft oder offiziellen Liturgie der Kirche getragen zu werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich für andere zu engagieren, die schlechter dran sind als man selbst.

Tatsächlich heroisch ist der alltägliche Einsatz derjenigen, die im Gesundheitswesen beschäftigt sind. Dasselbe gilt für solche, die auf die schützende Isolation verzichten und an ihrem Platz bleiben, um wichtige Grunddienste unserer Gesellschaft aufrechtzuerhalten: nicht aus Leichtsinn, sondern aus ihrem Verantwortungsgefühl heraus. Kurz: Während dieser Krise besteht der Heroismus natürlich nicht in Fahrlässigkeit. Wir finden ihn vielmehr überall da, wo Menschen sich trotz der gegenwärtig massiven Gefahren für Leib und Leben solidarisch für das Wohl der anderen einsetzen.

Corona-Verordnungen des Landes NRW

Die Corona-Schutzverordnung für Nordrhein-Westfalen ist an die Vorgaben des Bundesinfektionsschutzgesetzes angepasst worden. Damit werden die Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erheblich reduziert. Sowohl die bisherigen 3G- und 2Gplus-Zugangsbeschränkungen als auch die allgemeine Maskenpflicht in Innenräumen entfallen. Bestehen bleiben Masken- und Testpflichten in besonders sensiblen Bereichen wie etwa Arztpraxen oder Krankenhäusern.

Corona-Test- und Quarantäneverordnung

Die Verordnung umfasst alle Regelungen in Bezug auf die unterschiedlichen verfügbaren Testverfahren, die unter den Bezeichnungen „Selbsttest", „Schnelltest" und „PCR-Test" bekannt sind. Außerdem legt sie fest, in welchen Fällen und wie eine Quarantäne ablaufen muss.


Kinder mit Krankheitssymptomen

  • Grundsätzlich gilt, dass Kinder mit Fieber und Symptomen, die auf eine akute, infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, nicht betreut werden sollen.
  • Treten die Symptome in der Einrichtung auf, sind die Kinder von den Eltern abzuholen.
    Ein besonderes Augenmerk gilt für Symptome, die auch für eine COVID-19-Erkrankung kennzeichnend sein können (wie z.B. Fieber, trockener Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Verlust des Geruchs-/Geschmacksinns, Muskel- und Gliederschmerzen).
    Eltern sind in der Verantwortung, die Symptome ggf. ärztlich abzuklären.
  • Auch Schnupfen kann auf eine COVID-19-Erkrankung hindeuten. Es wird empfohlen, Kinder 24 Stunden zu Hause zu beobachten, ob weitere Symptome hinzukommen. Wenn das nicht der Fall ist, können die Kinder wieder in der Einrichtung betreut werden.

Das Land Rheinland-Pfalz hat in der Regel vergleichbare, zum Teil jedoch auch abweichende Vorgaben erlassen, über die die Kita-Einrichtungen informiert sind.

Zudem kann es im Fall von angezeigten Notsituationen (Erkrankung des Betreuungspersonals, Quarantänemaßnahmen etc.) zu einer Reduktion von Angeboten kommen müssen.

Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis. Gemeinsam mit den Trägern tun wir alles Mögliche, um auch mit den beschriebenen Einschränkungen einen geregelten Betrieb auf gewohnt hohem Niveau sicherzustellen.

Bei konkreten Fragen wenden Sie sich gerne an das Referat Kindertageseinrichtungen und Familienzentren im Erzbistum Köln (kita@erzbistum-koeln.de).

Das Erzbistum hat für die Erzbischöflichen Schulen bisher die Vorgaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung sowie des Ministeriums für Schule und Bildung im Wesentlichen immer übernommen. Das ist grundsätzlich auch weiterhin so vorgesehen. 

Die Detailregelungen des Schulministeriums werden jeweils nach Erscheinen vom Schulträger geprüft. Im Anschluss erfolgt die Entscheidung darüber, wie die Regelungen des Ministeriums an den Erzbischöflichen Schulen konkret umgesetzt werden. Die Schulleitungen werden hierüber so schnell wie möglich informiert. Sie unterrichten im Anschluss die Schulöffentlichkeit auf den vor Ort bewährten Wegen. 

Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft werden gebeten, sich auf der Homepage ihrer Schule regelmäßig über den aktuellen Stand der geltenden Regelungen zu informieren.

Informationen zu den allgemeinen Regelungen des Landes hinsichtlich des Corona-Virus finden Sie auch unter: www.schulministerium.nrw.de 

In Kirchenräumen sollte möglichst eine relative Luftfeuchte zwischen 50 und 60 % herrschen. An kalten Tagen mit trockener Luft draußen kann dieser Wert nur bei niedrigen Innenraumtemperaturen - ggf. zwischen 10 bis 12 Grad erreicht werden. Wer einmal in einer kalten Winternacht im ungeheizten Dom die Christmette bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt mitgefeiert hat, der würde eine Raumtemperatur von 12 Grad bereits als angenehm empfinden.

Wie Diözesanbaumeister Martin Struck gegenüber der Kirchenzeitung sagte, diene die Empfehlung der genannten relativen Luftfeuchte vor allem der Verhinderung der zu leichten Ausbreitung von Viren tragenden Aerosolen, die maßgeblich für die Infektion mit Corona verantwortlich gemacht werden. „Im Winter ist die Luft ohnehin besonders trocken. Durch das Heizen würde diese geringe Luftfeuchtigkeit dann noch mehr reduziert. In der Folge könnten die Aerosole ‚trocknen‘ und die Viren sich leichter verbreiten als in feuchterer Luft.“

Erschwerend komme hinzu, dass die in den meisten Kirchen eingebauten Heizungen Warmluftheizungen seien, die die Luft verwirbelten und dadurch ebenfalls zu einer stärkeren Verbreitung der Aerosole beitrügen. Deshalb laute die Empfehlung, die Heizungen auf niedriger Grundtemperatur zu betreiben und sie spätestens 30 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes abzuschalten.

Dringend rät der Diözesanbaumeister von der ansonsten empfohlenen Methode, die Räume während der Nutzung zu lüften, ab. „Bei Kirchen führen offene Türen und Fenster zu ungleichmäßigen Luftbewegungen, zum Absinken der relativen Luftfeuchte und Verteilung von Viren. Der Vorteil von Kirchenräumen – ihr großes Luftvolumen in Relation zur Nutzerzahl – erlaubt einen kurzzeitigen Verzicht auf die Lüftung währen des Gottesdienstes. Selbstverständlich muss man danach unbedingt wieder für frische Luft sorgen.“

Abgesehen davon, dass mit den empfohlenen Maßnahmen Gesundheitsvorsorge betrieben werde, schone ein Absenken der Raumtemperatur und die damit einhergehende Erhöhung der relativen Luftfeuchtigkeit die hölzernen Kunstwerke und Orgeln.

Alle Informationen zum Umgang mit der Ausbreitung des Corona-Virus, die seit Ende Februar 2020 an die Pastoralen Dienste versendet wurden:

> www.seelsorgepersonal.de

 

Weitere Informationen:

> Tipps für Fenster-Gottesdienste in Einrichtungen der Alten-, Behinderten-, und Hospizarbeit

> Tipps für das Livestreamen von Gottesdiensten

Corona-Krisenstab Erzbistum Köln

Für das Erzbischöfliche Generalvikariat ist ein Corona-Krisenstab eingerichtet. 

Sie erreichen den Corona-Krisenstab unter: corona@erzbistum-koeln.de

Zentrale Aufgaben des Krisenstabs

  • Koordination von Maßnahmen, die vom Krisenstab oder vom Delegat/Generalvikar im Zusammenhang mit Covid-19 getroffen werden.
  • Gewährleistung der Vernetzung und der Information der Organisationseinheiten, der Einrichtungen und Dienststellen.
  • Koordination von Maßnahmen und Empfehlungen für die Kirchengemeinden und Kirchengemeindeverbände, u. a. mit Unterstützung der Regionalrendanturen, der leitenden Pfarrer und der Verwaltungsleitungen.
  • Entscheidung über Maßnahmen.