Wettbewerb: Pfarrbrief des Jahres und Zukunftspreis

Wettbewerb im Erzbistum Köln
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Wettbewerb im Erzbistum Köln "Pfarrbrief des Jahres 2021"

Vielstimmig! Glauben hat viele Seiten – Wettbewerb „Pfarrbrief des Jahres“ und Zukunftspreis

Im Rahmen der Tagung für Öffentlichkeitsarbeit des Erzbistums Köln am 19. März 2022 gab der Schirmherr des Wettbewerbs, Generalvikar Dr. Markus Hofmann, die Preisträger bekannt. Insgesamt 40 Redaktionen beteiligten sich am diesjährigen Wettbewerb. Einen herzlichen Glückwunsch den Preisträgerinnen und Preisträgern!

1. Preis für das Magazin CIVITAS der katholischen Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius in Köln

Aufgrund der herausragenden redaktionellen, fotografischen und gestalterischen Leistung
zeichnet die Jury das Magazin civitas als „Pfarrbrief des Jahres 2021“ aus.
 
Gekonnt und vielstimmig setzt die Redaktion das relevante Titelthema „Kraftquelle“ in abwechslungsreichen journalistischen Darstellungsformen um.
 
Die Beiträge, die sich dem Titelthema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven nähern, sind immer im Gemeindeleben verankert, regen zum Nachdenken an und schaffen es gleichzeitig, Lösungsansätze aufzuzeigen.
 
Die Jury honoriert besonders die Empathie der Beiträge. Die Leserinnen und Leser werden durch die redaktionellen Beiträge, die Bildauswahl und die konsequente Rückbindung an die Gemeinde emotional mitgenommen. 

So in der Gemeinde verwurzelt, gelingt es authentisch, tendenziell binnenkirchliche Themen alltagsrelevant werden zu lassen. Damit setzt das Magazin hohe Standards: Texte und Bilder richtet die Redaktion auch an Leserinnen und Lesern aus, die der Kirche weniger nahestehen und lädt sie mit der abwechslungsreichen und großzügigen Gestaltung zum Lesen ein. 

Die Jury gratuliert der Redaktion und allen Beteiligten.

Vielstimmig: Plätze 2 und 3 überzeugten Fachjury

Den 2. Platz im Wettbewerb „Pfarrbrief des Jahres 2021“ belegt der PFARRBRIEF – was uns verbindet der Pfarreiengemeinschaft Neuss – Rund um die Erftmündung mit ihrer Adventsausgabe 2021 zum Thema "Gloria in escelsis deo. Das Wirken der Musik".

Den 3. Platz belegt das Magazin SIEBEN der Katholischen Kirchengemeinde Christus König in Köln mit dem Themenschwerpunkt "Gebt acht!"

Gemeinde-Plattform "Christus König - Guter Grund" erhält den Zukunftspreis

Der Zukunftspreis „Kirchliche Kommunikation im Wandel“ im Wettbewerb „Pfarrbrief des Jahres 2021“ geht an die Website „Christus König – Guter Grund“ der katholischen Kirchengemeinde Christus König Porz.

Die Website richtet sich als zentrale Gemeinde-Plattform im Netz mit aktuellen Themen und einer sehr persönlichen Ansprache an eine breite Nutzerschaft. Schon in der Menüführung stellt die Redaktion mit der Umschreibung „Wir sind…“ die Menschen vor Ort, die Gemeinschaft und die vielen Seiten eines gelebten Glaubens konsequent in den Mittelpunkt. 

Eine externe Fachjury hatte im Vorfeld alle eingesendeten Pfarrbriefe begutachtet und die drei Publikationen herausgefiltert, denen es am besten gelungen ist, Inhalt, Gestaltung und Fotografie miteinander zu verknüpfen. Die Jury war beeindruckt von der hohen Qualität der Einsendungen, so dass die Auswahl wirklich schwerfiel. Allen, die den Wettbewerb "Pfarrbrief des Jahres" mit ihrem Engagement und ihren Bewerbungen möglich machen, ein herzliches Dankeschön!

Die Einreichungen für den "Pfarrbrief des Jahres 2021"

30 Redaktionen aus dem Erzbistum Köln haben Ausgaben ihrer Pfarrbriefe und Magazine für den laufenden Wettbewerb eingereicht. Eine Übersicht mit den Einreichungen finden Sie hier. Wir danken allen Redaktionen für Ihre Beiträge!

Und das gibt es zu gewinnen:

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden im Rahmen der Tagung für Öffentlichkeitsarbeit am 19. März 2022 bekannt gegeben. Die von der Fachjury ausgezeichneten Pfarrbriefe dürfen ein Jahr lang das Siegel „Pfarrbrief des Jahres“ tragen. Die erfolgreichen Redaktionsteams können sich auf ein ganz besonderes Dankeschön freuen: Um ihr großes Engagement zu würdigen, werden sie zu einem Gewinner-Dinner der Spitzenklasse eingeladen. 

Hinweise: 
Um einen vielfältigen Wettbewerb zu ermöglichen, sind jeweils die Gewinner (das heißt Erst-, Zweit- und Drittplatzierte sowie Gewinner des Sonderpreises) der letzten zwei Jahre für den Wettbewerb gesperrt. Darüber hinaus wird der Zukunftspreis nur verliehen, wenn mindestens 10 Websites zur Jurierung eingereicht wurden.  

Der Wettbewerb

Seit 2016 zeichnet das Erzbistum Köln die Pfarrbriefe des Jahres aus. Mit dem Wettbewerb unter der Schirmherrschaft des Generalvikars Dr. Markus Hofmann möchte es das Engagement der vielen, meist ehrenamtlich tätigen Redaktionen und die hohe Qualität würdigen. Denn den Pfarrbriefen kommt als reichweitenstärkstes Printmedium der katholischen Kirche nach wie vor eine wichtige Rolle zu. In Zeiten, in denen 90 Prozent sonntags nicht in die Kirche gehen, wird der Pfarrbrief zum Werkzeug der Verkündigung. So hat in vielen Gemeinden und Seelsorgebereichen ein Umdenken eingesetzt, dass der Pfarrbrief – bzw. das Pfarrmagazin – verschiedene, auch kirchenferne Zielgruppen anspricht und Themenschwerpunkte setzt.

Zusätzlich zu den 1. bis 3. Plätzen beim Pfarrbriefwettbewerb sind auch Sonderpreise möglich, z. B. für das beste Cover, die beste Reportage oder den Zukunftspreis „Kirchliche Kommunikation im Wandel“. Das Erzbistum Köln kooperiert darüber hinaus mit den anderen deutschen Bistümern beim Pfarrbriefservice, eine Plattform der 27 deutschen Bistümer, die Redaktionen kostenloses Knowhow, Bilder und Texte zur Verfügung stellt. 

Die Jury

Claudia Ott hat Kommunikationsdesign an der Universität Essen studiert und war Zweithörerin an der Kunstakademie (Typografie und Buchkunst). Seit 1991 lebt und arbeitet sie als selbstständige Grafikerin mit den Schwerpunktthemen Buch- und Magazingestaltung in Düsseldorf.

Unter anderem entwickelte sie die Gestaltung des unabhängigen katholische Magazin Theo, das 2022 seinen 15. Geburtstag feiert. Mit im Bild: Cobie, ihr Pudel-Mischling.

Christine Tapé-Knabe ist Referentin für Printmedien und Literatur im Bereich Kirche und Gesellschaft im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn. Sie verantwortet die Juryarbeit und Preisverleihung des Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreises und ist Ansprechpartnern des Sekretariats für das überdiözesane Portal für Gemeindekommunikation Pfarrbriefservice und die katholischen Büchereiverbände in Bonn und München.

Mit ihrer Arbeit bringt die Theologin zahlreiche Perspektiven aus verschiedenen Gremien und Gesprächskreisen auf das weite Feld der kirchlichen Kommunikation in das Arbeitsfeld ein: "Überdiözesanes Medienengagement und kirchliche Kommunikation – wo stehen wir und wo wollen und müssen wir hin? Eine Frage, die mich täglich in meinem Arbeitsalltag umtreibt. Bis dahin folge ich Sinnfluencer*innen auf Instagram und Twitter und versuche eine Antwort zu erahnen."

Stephan Wißkirchen ist Hochschulpfarrer an der KHG Düsseldorf und für Studierende, Mitarbeiter und Lehrende aller Düsseldorfer Hochschulen Ansprechpartner in Fragen des Glaubens und Lebens. "Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Dieser berühmte Satz des Philosophen und Psychoanalytikers Paul Watzlawick ist seine Motivation, Kommunikation zu gestalten. Als Seelsorger in verschiedenen Aufgaben war es ihm immer wichtig dieses Thema anzugehen, ob im persönlichen Gespräch, ob in Gruppen oder eben in der Kommunikation nach außen:

"Wenn ich mich als Hochschulpfarrer zur Zeit auch intensiv mit der digitalen Form von Beziehungsangeboten beschäftige, bleibt der Pfarrbrief in seiner Form, ein wichtiges Angebot von Pfarrgemeinden und anderen pastoralen Räumen, ihre Informationen zu den Menschen zu bringen. Entscheidend sind dabei die Entscheidungen, wen man wie erreichen möchte. In diesem Sinn freue ich mich auf die Arbeit in der Jury."

Award als leuchtendes Symbol für Kirche und Kommunikation

Der für den Wettbewerb „Pfarrbrief des Jahres“ gestaltete Award verbindet kirchliche Tradition mit dem Kommunikationspotential des 21. Jahrhunderts. Die Form erinnert an romanische Kirchenfenster. Durchsichtigkeit und Mehrdimensionalität des Awards stehen symbolisch für transparente und empathische Kommunikation.

Mit dem Award werden herausragende Leistungen in der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit prämiert. Arbeiten, denen es gelingt von Generation zu Generation weitergegebene Werte darzustellen und in die Jetztzeit zu übersetzen. Von oben betrachtet bildet der Award ein Kreuz: Zeichen für Jesus, Fundament und Grund kirchlicher Kommunikation.

Der Award wurde vom Düsseldorfer Designbüro KittoKatsu entworfen und in Köln gefertigt.

 

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www.erzbistum-koeln.de/pfarrbrief