Wettbewerb: Pfarrbrief des Jahres

Wettbewerb im Erzbistum Köln
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Wettbewerb im Erzbistum Köln "Pfarrbrief des Jahres 2020"

Kleine Lichtblicke direkt ins Haus – Wettbewerb „Pfarrbrief des Jahres“ und Zukunftspreis

Mit dem ersten Platz im Wettbewerb „Pfarrbrief des Jahres 2020“ zeichnet das Erzbistum Köln den Pfarrbrief der Katholischen Kirchengemeinde St. Agnes Köln-Mitte zum Thema „erwarten“ aus. Der Schirmherr des Wettbewerbs, Generalvikar Dr. Markus Hofmann, gab die Auswahl der Jury am 13. März im Rahmen des Diözesantags Öffentlichkeitsarbeit bekannt. 

Der Schirmherr bedankte sich bei den überwiegend ehrenamtlichen Redaktionsteams und betonte die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit vor Ort, insbesondere die der Pfarrbriefe: „Der Pfarrbrief kommt an, er kommt in die Haushalte, und er wird auch gelesen. Das ist das, was die Menschen besonders anspricht: Das Interesse – was geschieht bei mir, in meinem Viertel, in meiner Nähe?“

1. Preis für den „Pfarrbrief St. Agnes_St. Kunibert_St. Ursula_St. Gertrud“

Die Auszeichnung in der Kategorie Gold ging an den PFARRBRIEF der Pfarrei St. Agnes in Köln-Mitte für ihre Ausgabe zum Thema „erwarten“. 

Aufgrund der herausragenden redaktionellen und gestalterischen Leistungen der Redaktion, zeichnet die Jury den PFARRBRIEF mit dem Titelthema „erwarten“ aus.

Der Pfarrbrief setzt von der Themenplanung über die Auswahl des Titelbilds bis hin zu den redaktionellen Beiträgen im Alltag des Veedels an. Die Jury lobt besonders, wie selbstverständlich Stadtteil und Kirche miteinander verwoben sind. So verortet, gelingt es authentisch, eher kirchlichere Themen alltagsrelevant aufzugreifen und Alltagsthemen christlich zu deuten.

Das Thema setzt die Redaktion journalistisch stark und konsequent um. Durch die Auswahl der Beiträge und Interviewpartnerinnen und -partner zeigt die Redaktion eindrucksvoll auf, wie viele unterschiedliche Facetten Lebenserwartungen sowie Erwartungen an sich und an andere beinhalten. 

Die Gestaltung des Pfarrbriefs ist durchdacht, handwerklich sehr gut umgesetzt und hält sich angenehm zurück. Gemeinsam mit den perfekt auf das Thema zugeschnittenen, lokal entstandenen Fotografien bereitet sie den Inhalten von der Titelseite bis hin zum Familienbuch die Bühne.  

> Pfarrbrief der Pfarrei St. Agnes Köln-Mitte

Hochkarätige Pfarrbriefe auch auf den Plätzen 2 und 3

Den zweiten Platz belegt die Sommerausgabe des Magazins „7x2“ der  Katholischen Kirche in Düsseldorf Derendorf und Pempelfort zum Thema „#wasbewegt“. Platz 3 belegt das Magazin „WIR“ der Seelsorgeeinheit Düsseldorfer Rheinbogen für die überzeugende Umsetzung des Themas „durchkreuzt“. Alle drei Preisträger griffen in ihren Publikationen die Herausforderungen und Chancen in der Corona-Krise auf.

Podcast für Familien mit Kindern prämiert

In diesem Jahr vergab die Jury außerdem den Zukunftspreis „Kirchliche Kommunikation im Wandel“ für die innovativste Kommunikationsidee. Dieser ging ebenfalls an die Seelsorgeeinheit Düsseldorfer Rheinbogen für den Podcast „Adventskalender für die Ohren“. Der Podcast für Kinder und Familien ist über den Link bei Soundcloud und über Spotify zu hören.

Eine externe Fachjury hatte im Vorfeld alle eingesendeten Pfarrbriefe begutachtet und die drei Publikationen herausgefiltert, denen es am besten gelungen ist, Inhalt, Gestaltung und Fotografie miteinander zu verknüpfen. Die Jury war beeindruckt von der hohen Qualität der Einsendungen, so dass die Auswahl wirklich schwerfiel. Allen, die den Wettbewerb "Pfarrbrief des Jahres" mit ihrem Engagement und ihren Bewerbungen möglich machen, ein herzliches Dankeschön!

Über 100 Teilnehmende bei Online-Konferenz

Der Diözesantag, eine Fachtagung für kirchliche Öffentlichkeitsarbeit, fand erstmals digital und unter dem Motto „Please hold the line! – Digital in Verbindung bleiben“ statt. Regina Laudage-Kleeberg, die 2019 mit dem ökumenischen Predigtpreis Bonn ausgezeichnet wurde, eröffnete den Tag mit einem Impulsvortrag. Sie warb mit drei kurzen, alltagsnahen Geschichten für eine Glaubenskommunikation ohne Floskeln. Im Anschluss an den Vortrag gab es für die über 100 Teilnehmenden in insgesamt sieben Workshops Tipps und Tricks aus der Praxis.

Seit über 20 Jahren findet der Diözesantag Öffentlichkeitsarbeit jährlich statt. Der Tag hat sich als fester Termin für die Mitarbeitenden in der Öffentlichkeitsarbeit von Seelsorgebereichen etabliert und dient der Fortbildung und dem Austausch. Er wird gemeinsam vom Bildungswerk und der Kommunikationsabteilung des Erzbistums Köln organisiert. 

Links:

Die Jury

Marcus Dorau ist selbstständiger Kommunikationsdesigner in Wuppertal. Er hat 30 Jahre Erfahrung im Bereich Grafik und Corporate Design und einen offenen Blick für interessante Layouts und die gelungene Verbindung von Inhalt und Gestaltung. Gespannt ist Marcus Dorau darauf, welche Themen und Ideen die Redaktionen im Pandemie-Jahr hatten, um im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten Verbindung zu ihren Lesern und Gemeindemitgliedern zu halten. 

Ursula Hahmann ist Geschäftsführerin der XIQIT GmbH und Partnerin bei Hahmann & Dessoy, einer Kooperation, die Bistümer und Landeskirchen bzw. deren Institutionen bei ihren Entwicklungsthemen unterstützt. Sie führt regelmäßig Innovations- & Gründertrainings für den kirchlichen Bereich durch. Ehrenamtlich engagiert sie sich bei Zeitfenster, einer Gemeinde der Pfarrei Franziska von Aachen sowie im Board des Strategiekongresses und in der Redaktion der Online-Zeitschrift futur2. Frau Hahmann ist darüber hinaus Mitglied der Synodalversammlung beim Synodalen Weg.

Felix Neumann ist Redakteur bei katholisch.de und schreibt für verschiedene Medien wie die Kölner Kirchenzeitung und "Artikel 91". In seiner Arbeit interessiert ihn vor allem, wie die Kirche in der Gegenwart anschlussfähig bleibt, wie sie Medien nutzt, und wie sie in der Öffentlichkeit auftritt und sie gestaltet. Aus seiner Sicht sind Pfarrbriefe so etwas wie der "hidden champion" der Kirchenpresse: Nirgends sonst bekomme man so einen breiten, vielfältigen und bunten Einblick in das, was die Kirche vor Ort bewegt.

Award als leuchtendes Symbol für Kirche und Kommunikation

Der für den Wettbewerb „Pfarrbrief des Jahres“ gestaltete Award verbindet kirchliche Tradition mit dem Kommunikationspotential des 21. Jahrhunderts. Die Form erinnert an romanische Kirchenfenster. Durchsichtigkeit und Mehrdimensionalität des Awards stehen symbolisch für transparente und empathische Kommunikation.

Mit dem Award werden herausragende Leistungen in der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit prämiert. Arbeiten, denen es gelingt von Generation zu Generation weitergegebene Werte darzustellen und in die Jetztzeit zu übersetzen. Von oben betrachtet bildet der Award ein Kreuz: Zeichen für Jesus, Fundament und Grund kirchlicher Kommunikation.

Der Award wurde vom Düsseldorfer Designbüro KittoKatsu entworfen und in Köln gefertigt.

 

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