Wettbewerb: Pfarrbrief des Jahres

Wettbewerb im Erzbistum Köln
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Wettbewerb im Erzbistum Köln "Pfarrbrief des Jahres 2019"

Erzbistum Köln verleiht
Auszeichnung „Pfarrbrief des Jahres 2019“

Den ersten Platz im Wettbewerb „Pfarrbrief des Jahres 2019“ belegt das Magazin „[glo-ri-JA]“ der Katholischen Kirchengemeinde St. Joseph und St. Antonius in Bergisch Gladbach.

Im März wurden die Gewinner des Wettbewerbs "Pfarrbrief des Jahres 2019" bekanntgegeben. Expertinnen aus den Bereichen Journalistik und Grafik hatten zuvor die drei besten Pfarrbriefe aus insgesamt 31 Einsendungen ausgewählt. Generalvikar Dr. Markus Hofmann, der die Auszeichungen im August an die Gewinner-Redaktionen übergeben wird, freut sich über das große Engagement der ehrenamtlich Mitarbeitenden: „Viele Menschen in unserem Erzbistum kommen nur durch Pfarrbriefe mit Kirche in Kontakt. Diesen Menschen die Lebendigkeit und Vielgestaltigkeit unseres Glaubens zu zeigen, ist eine wichtige Aufgabe.“

1. Platz im Wettbewerb "Pfarrbrief des Jahres 2019"

Magazin "[glo-ri-JA]" der Katholischen Kirchengemeinde
St. Joseph und St. Antonius in Bergisch Gladbach
mit dem Schwerpunktthema "Neue Energien"

 

"Aufgrund der herausragenden redaktionellen, fotografischen und gestalterischen Ideen der Redaktion, zeichnet die Jury das Magazin [glo-ri-JA] als „Pfarrbrief des Jahres 2019“ aus. 

Gekonnt setzt die Redaktion das gesellschaftlich relevante und anschlussfähige Titelthema „Neue Energien“ in abwechslungsreichen journalistischen Darstellungsformen um. Die Beiträge, die sich dem Titelthema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven nähern, sind immer im Gemeindeleben verankert und schaffen es dabei eine professionelle journalistische Distanz zu wahren.

Besonders überzeugt die Jury der redaktionelle Beitrag „Woraus ich Energie schöpfe“, in dem Menschen aus ganz verschiedenen Bereichen der Gemeinde zu Wort kommen. Der Redaktion gelingt es so, der Gemeinde ein sympathisches und authentisches Gesicht zu geben. 

Die durchgängige Gestaltung, die durch ein leserfreundliches Typografie-Konzept, charakterstarke Stilelemente und gut genutzte Weißräume überzeugt, stellt den Inhalt und die hochwertigen und lokalen Fotografien in den Mittelpunkt.

Insbesondere lobt die Jury das kreative Potential der Redaktion. Durch die mutige und durchdachte Auswahl des Themas und die kohärente und facettenreiche Umsetzung stellt die Redaktion ihre außerordentlichen Fertigkeiten unter Beweis."


(Laudatio der Jury)

2. Platz im Wettbewerb "Pfarrbrief des Jahres 2019"

Magazin Z³ der Katholischen Kirche in Zülpich
mit dem Schwerpunktthema "FREI"

"Die Jury zeichnet die starke redaktionelle Umsetzung des Magazins Z³ aus.

Das hervorragend formulierte Titelthema „FREI“ wird in allen Beiträgen des Magazins einfallsreich umgesetzt. Die sensible Auswahl von unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Thema sieht die Jury als große Stärke des Magazins.

Dabei führt die klare Gestaltung sicher durch die inhaltliche Vielfältigkeit. Hochwertige Fotografien unterstreichen die redaktionellen Aussagen.

Die Jury hebt besonders den kreativen und offenen Zugang zum Titelthema hervor. So verfolgt die Redaktion dank der geschickten Auswahl der Beiträge eine klare Linie, ohne Angst davor, ab und zu von dieser Linie abzuweichen und zum Querdenken einzuladen.

In Beiträgen wie „Frei hinter Gittern“ nimmt die Redaktion die Leserinnen und Leser mit an Orte, zu denen sie vielleicht sonst keinen Zugang haben. So gelingen eindrucksvolle Blicke hinter die Kulissen."

(Laudatio der Jury)

3. Platz im Wettbewerb "Pfarrbrief des Jahres 2019"

Magazin "MITTENDRIN" der Katholischen Kirche in Kerpen-Südwest
mit dem Schwerpunktthema "Suche den Frieden!"

"Die Jury prämiert das enorme redaktionelle und gestalterische Potential des Magazins MITTENDRIN.

Das eindrucksvolle Cover-Motiv erzeugt zusammen mit dem Titelthema „Suche den Frieden!“ Spannung. Inhaltlich gelingt es der Redaktion diese Spannung durch das ganze Heft zu halten. Die redaktionellen Beiträge, die mit Titelthema und Gemeindeleben verbunden sind, zeichnen ein sympathisches und reflektiertes Bild der Gemeinde vor Ort.

Ein schlüssiges typografisches Konzept und die abwechslungsreiche und teils humorvolle Bildauswahl unterstützen die redaktionellen Inhalte.

Als besonders gelungen lobt die Jury das Interview „Wenn Streithähne keine Lösung finden“. In diesem Beitrag werden Streitschlichterinnen einer örtlichen Schule und eine Schiedsfrau aus Kerpen befragt - mühelos schafft es die Redaktion so, Titelthema und Gemeindeleben miteinander in Dialog zu bringen."

(Laudatio der Jury)

Gewinner werden zu einem Dinner eingeladen

Die ausgezeichneten Redaktionsteams können sich auf ein ganz besonderes Dankeschön freuen: Um ihr großes Engagement zu würdigen, werden sie im August zu einem exklusiven Gewinner-Dinner über den Dächern Kölns eingeladen.

Außerdem dürfen die Gewinner-Pfarrbriefe ein Jahr lang das Siegel "Pfarrbrief des Jahres 2019" tragen.

Award als leuchtendes Symbol für Kirche und Kommunikation

Der für den Wettbewerb „Pfarrbrief des Jahres“ gestaltete Award verbindet kirchliche Tradition mit dem Kommunikationspotential des 21. Jahrhunderts. Die Form erinnert an romanische Kirchenfenster. Durchsichtigkeit und Mehrdimensionalität des Awards stehen symbolisch für transparente und empathische Kommunikation.

Mit dem Award werden herausragende Leistungen in der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit prämiert. Arbeiten, denen es gelingt von Generation zu Generation weitergegebene Werte darzustellen und in die Jetztzeit zu übersetzen. Von oben betrachtet bildet der Award ein Kreuz: Zeichen für Jesus, Fundament und Grund kirchlicher Kommunikation.

Die Jury

Anita Hirschbeck ist Journalistin und arbeitet als Redakteurin bei der Katholischen Nachrichten Agentur (Bonn). Nach dem Journalistik-Studium an der Universität Eichstätt-Ingolstadt absolvierte sie ihr Volontariat bei der Deutschen Presse-Agentur. Danach arbeitete sie als Fernseh- und Videoredakteurin beim Bistum Eichstätt und als Multimedia-Producerin beim Erzbistum Köln.

 

Ronja Goj ist seit 2014 ausgebildete Journalistin. Sie hat unter anderem für den Bayerischen Rundfunk gearbeitet. Als Freiberuflerin schreibt sie heute für diverse Magazine. Bei Pfarrbriefservice.de zählen zu ihren Tätigkeitsschwerpunkten die Rubriken Jugendseiten, Kinderseiten, Nachahmenswert, Schwerpunktthemen sowie die Beratung und Weiterbildung.

Denise Graetz ist Kommunikationsdesignerin. Nach ihrem Kommunikationsdesign-Studium in Köln arbeitete sie für die Corporate-Publishing-Agentur Sequoia Media und das Konzerthaus Dortmund. Seit 2011 arbeitet sie selbstständig als Art Direktorin und Editorial-Designerin im Bureau Denise Graetz. Graetz lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Köln.