Der Filmdienst wird 75! Wir gratulieren!

Eine der wichtigsten und ältesten Filmzeitschriften des deutschsprachigen Raums feiert Geburtstag.

19. Januar 2022

Der Filmdienst wird 75! Wir gratulieren!

Die Filmkultur und insbesondere die kirchliche Filmarbeit verdanken dem Filmdienst viel. 

Mit profunder Kenntnis bespricht die Zeitschrift seit 75 Jahren neue Filme und setzt Filme mit ihren formalen und thematischen Eigenheiten in einen weiten gesellschaftlich-kulturellen Kontext. 

Was kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in der katholischen Kirche zunächst mit einer religiös-moralischen, aber auch ästhetischen Filmbewertung mittels Wertungsziffern begann, entwickelte sich bald zu einem weltoffenen, unideologischen und hochqualifizierten Medium, dem bis heute ein hoher Stellenwert für die fundierte Auseinandersetzung mit dem Medium Film jenseits reiner Marktinteressen zukommt.

Von Beginn an spielte unter dem Eindruck der propagandistischen Manipulation der Kultur und insbesondere des Films in der NS-Zeit die sachliche Aufklärung und die Befähigung zur eigenen Einschätzung neu anlaufender Kinofilme eine große Rolle - also das, was bis heute gesamtgesellschaftlich als Medienkompetenz immer wichtiger geworden ist.

Einen interessanten Überblick über die Geschichte des Filmdienstes gibt Chefredakteur Josef Lederle in seinem Artikel "UND WAS IST DARAN KATHOLISCH?".

In unserer Arbeitshilfe "FILMGESCHICHTE IM ÜBERBLICK" (PDF) finden Sie in chronologischer Reihenfolge viele interessante Fakten zur allgemeinen Geschichte des Films und zur fast ebenso alten kirchlichen Filmarbeit, einschließlich des Filmdienstes.

> „Und was ist daran katholisch?“ (Beitrag von Josef Lederle zu 75 Jahre Filmdienst. In: Filmdienst.de, 11.01.2022)

> Filmgeschichte im Überblick (Arbeitshilfe der Medienzentrale Köln – PDF)