Kardinal Woelki: "Die Kirche selbst muss Buße tun"

Wort des Bischofs vom 14. September 2018

"Vertreter der Kirche haben Menschen schwersten Schaden zugefügt. Es gibt hier nichts zu beschönigen: Verantwortlich waren Seelsorger, Gott geweihte Menschen, die versprochen haben, Ihr Leben in den Dienst am Nächsten zu stellen. Wer sich aber als Diener Gottes an Menschen schuldig gemacht hat, der hat diese Aufgabe ins Gegenteil verkehrt – ja: pervertiert!

Ich bin persönlich zutiefst getroffen, und ich schäme mich an dieser Stelle für meine Kirche."

Kardinal Woelki: "Worten müssen Taten folgen"

Wort des Bischofs vom 21. September 2018

"Am Dienstag werden in Fulda die Ergebnisse der Missbrauchsstudie präsentiert. Sie sind beschämend.

Ich werde halten, was ich in der vergangenen Woche zugesagt habe: Unser Kölner Erzbistum wird sich der Wahrheit stellen - auch dann, wenn diese schmerzlich ist. Und dazu gehört es, ungeschönt und ohne falsche Rücksichten aufzuklären. Das wird wahrscheinlich sehr schmerzhaft – auch für uns selbst. Aber Taten sprechen lauter als Worte."

Kardinal Woelki: "Der Stimme Gottes folgen"

Wort des Bischofs vom 28. September

"Wir haben in dieser Woche Nachrichten präsentiert bekommen, die mich und sicher auch viele von Ihnen erschüttert haben. Auf der Herbstvollversammlung haben wir Bischöfe miteinander beraten über die vielen Missbrauchsfälle in eigenen Reihen über einen Zeitraum von 70 Jahren: Erschreckende Zahlen. Viele haben schnell Maßnahmen gefordert in alle möglichen Richtungen."

"Kardinal Woelki empfängt Sprecher des Betroffenenbeirats" (PEK-aktuell)

"Stellvertretend für das gesamte Gremium zeigte sich Patrick Bauer ebenfalls zufrieden darüber, dass der Betroffenenbeirat nun mit seiner Arbeit beginnen kann: 'Ich habe aktuell das Gefühl, ernst genommen zu werden. Es wird viel Zeit brauchen, um das zutiefst zerstörte Vertrauen eines Betroffenen in Klerus, Amtskirche und Ordensleitungen wieder tragfähig zu machen. Dazu braucht es schonungslose Aufklärung und Aufdeckung, nicht nur der Taten, sondern auch und vor allem der Vertuschung und Verdeckung durch Personalverantwortliche. Daran werde ich meine Arbeit und meine Bereitschaft zur Kooperation im Betroffenenbeirat messen. Der Start ist gelungen. Alles Weitere muss die Zeit zeigen."

Pressemitteilung vom 18. Juni 2019

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