Dokumente & Beiträge zum interreligiösen Dialog

Dokumente zum interreligiösen Dialog

Katholisch-islamische Ehen. Eine Handreichung des Erzbistums Köln (96 S., kann auch als Broschüre über das Sekretariat des Referats bezogen werden, Kosten: 2 Euro zzgl. Porto und Verpackung Tel. 0221-1642-7200): Link

 

Die folgenden Faltblätter sind gedruckt zu beziehen unter info@dioezesanrat.de 

  • Migration, Integration und interreligiöser Dialog: Link
  • Muslime und Christen im Dialog – Anregungen für die Praxis mit konkreten Beispielen: Link

Folgende neue Broschüre ist gedruckt zu beziehen unter bestellung@erzbistum-koeln.de

  • Dialog mit den Gläubigen des Islam: Link

Grußwort zum Ramadan 2018

 

„Der Schutz und die Bewahrung unseres Planeten ist nichts weniger als eine Menschheitsaufgabe.“

Gemeinsames Grußwort der Kirchen in Nordrhein-Westfalen zum Ramadan 2018

 

Die drei evangelischen Landeskirchen und fünf katholischen (Erz)Bistümer in Nordrhein-Westfalen wenden sich zum muslimischen Fastenmonat Ramadan auch in diesem Jahr wieder mit einer Grußbotschaft an Musliminnen und Muslime. Das diesjährige Grußwort ruft die Bedrohung der Menschheit durch militärische Konflikte, die mangelnde Geltung der Menschenrechte und ökologische Herausforderungen ins Bewusstsein und erinnert an die gemeinsame Verantwortung der Religionen zum Schutz und zur Bewahrung der Schöpfung.

 

100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und 70 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sind weltweit weder die Kriege beseitigt, noch die Menschenrechte zur Geltung gebracht. Gleichzeitig bedrohen ökologische Umwälzungen den Fortbestand der Menschheit. „Die biblische Aussage, dass Gott den Menschen in den Garten Eden setzte, damit der Mensch diesen Garten ‚bebaue und hüte‘, wie es in der Bibel heißt, gewinnt damit eine besondere Dimension. Denn der Mensch ist verantwortlich für den Erhalt von Gottes guter Schöpfung, die zugleich die Lebensgrundlage unserer und kommender Generationen ist“ heißt es in dem Grußwort. Erhaltung und Bewahrung der Schöpfung sind somit eine Verpflichtung der gesamten Menschheit. Den Religionen kommt dabei eine besondere Verantwortung zu: „Unsere Religionen sagen uns, dass wir alle Teil einer großen Menschheitsfamilie sind, wo immer wir uns auf diesem Planeten befinden.“ Die Unterzeichner rufen dazu auf, sich dieser Verantwortung gemeinsam zu stellen. „Unsere Religionen bieten uns die Chance, uns auf das zu besinnen, was wirklich wichtig ist.“

 

 

 

Ramadangrußwort als pdf: Link

 

Grußwort von Kardinal Woelki zu Rosch Haschana

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihnen und Ihrer Gemeinde übersende ich meine herzlichsten Segenswünsche für ein gutes und glückliches neues Jahr 5779. Möge der Allmächtige Sie mit seinem Segen und Schutz begleiten.

Ich bin erschüttert über den Antisemitismus und Hass gegen Juden, der sich in der jüngeren Vergangenheit immer offener zeigt. Sowohl in Worten als auch in Taten tritt hier eine unerträgliche Haltung zu Tage. Ich versichere Ihnen meine uneingeschränkte Solidarität und meinen Einsatz gegen jede Form von Antisemitismus und Judenfeindlichkeit.

Wir leben in schwierigen Zeiten. Die weltweite Sicherheitslage ist sehr besorgniserregend und die gesellschaftliche Stimmung in Deutschland ist es ebenso. Ich bitte den Allmächtigen um Sicherheit und Frieden für Ihre Gemeinde, für alle Juden in Deutschland und weltweit. Die Menschheit ist auf einem gemeinsamen Weg. Möge der Allmächtige uns und allen Menschen diesen Weg weisen, dass es ein Weg des Friedens ist.

Ich bin zuversichtlich, dass er sich unserer annimmt und vertraue auf ihn. „Der HERR ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist die Zuflucht meines Lebens: Vor wem sollte mir bangen?“ (Ps 27,1)

Ich wünsche Ihnen und uns die Kraft, insbesondere die vor uns liegenden gesellschaftlichen Herausforderungen gemeinsam anzugehen und ein friedliches und wohlwollendes Miteinander zu gestalten.

Der Herr schütze und behüte Sie, Ihre Familien und Ihre Gemeinde. Er schenke Ihnen und der ganzen Welt Frieden und Zuversicht. Ich wünsche Ihnen

Shana tova!

Kölner Friedensverpflichtung von Juden, Christen und Muslimen (29.10.2006):

Hier finden Sie den Link zum Interreligiösen Kalender des MAIS NRW:

 

https://www.mkffi.nrw/interreligioeser-kalender

 

Er kann dort auch in gedruckter Form gratis bestellt werden.

Den Frieden stärker in Kirche und Welt verankern - Ideen, Impulse und Anregungen, wie Gemeinden und Initiativen dazu beitragen können, bietet ab sofort die neue Handreichung „Selig, die Frieden stiften“.

 

Herausgeber der Handreichung sind die Hauptabteilung Seelsorge im Erzbistum Köln, die Domseelsorge Kölner Dom, der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln sowie pax christi Köln. Entstanden ist die Broschüre im Rahmen des „Runden Tisches Frieden“ im Erzbistum Köln, dessen Ziel es ist, Menschen zu Anliegen des Friedens und der Gerechtigkeit zu vernetzen sowie Anstöße zu zum Friedenshandeln zu geben.

Beiträge im Rahmen der Arbeit des Referats

  • Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime Interview zur Islamdebatte mit Prof. Dr. Thomas Lemmen im Domradio, 19.7.18: Link

 

  • Alle Religionen sind gleich zu behandeln Interview mit Dr. Thomas Lemmen im Kölner Stadtanzeiger, 3.7.2018: Link

 

  • Dialog ist durch nichts zu ersetzen! Interview mit Anna-Maria Fischer (Rundblick Nr. 7, 2017): Link

 

  • Islamunterricht gegen Extremismus Dr. Thomas Lemmen im Domradio am 13.10.2016: Link

 

  • Koranverteilen in Fußgängerzone soll verboten werden Dr. Thomas Lemmen im Domradio am 7.10.2016: Link

 

  • 10 Jahre Deutsche Islamkonferenz Dr. Thomas Lemmen im "Zeitzeichen" am 27.9.2016 auf WDR 5: Link

 

  • Aus für König-Fahd-Akademie Dr. Thomas Lemmen im Domradio am 30.8.2016: Link

 

  • 50 Jahre Nostra Aetate Dr. Thomas Lemmen in "Diesseits von Eden" am 1.11.2015 auf WDR 5: Link

 

  • Fasten im Islam Interview mit Dr. Thomas Lemmen im Domradio am 8. März 2015: Link

 

  • Eröffnung der Moschee in Wilmersdorf 1925 Dr. Thomas Lemmen im "Zeitzeichen" am 26.4.2015 auf WDR 5: Link

 

  • Das Muslimische Forum Deutschland Interview mit Dr. Thomas Lemmen im Domradio 23.4.2015: Link

 

  • Sollten Christen den Koran lesen? Interview mit Dr. Thomas Lemmen (stadtgottes 1/2015): Link

 

  • "Muslimische Jugendliche nicht ausgrenzen" Interview mit Dr. Thomas Lemmen (IslamiQ 19.2.2015): Link

 

  • Erklärung zu den KÖGIDA-Demonstrationen (Januar 2015): Link

 

  • Empfang der muslimischen Dialogpartner
    Am 27. September 2014 fand der Empfang für muslimische Dialogpartner und Engagierte im christlich-islamischen Dialog, zu dem die fünf NRW-Bistümer eingeladen hatten, in Köln statt. Prälat Dr. Stefan Heße, Generalvikar des Erzbistums Köln, dankte den etwa 50 Gästen für Ihren Einsatz und benannte Herausforderungen und Perspektiven für den Dialog. Die Ansprache finden Sie unter diesem Link.

 

  • Werner Höbsch, Christlich-islamischer Dialog in einer kleinen Stadt. Erschienen in: CIBEDO-Beiträge 4/2013. Link

 

  • Wo steht der christlich-islamische Dialog heute? Eine Standortbestimmung
    Zehn Jahre nach den Attentaten vom 11. September 2001 zieht Dr. Thomas Lemmen eine nüchterne Bilanz des christlich-islamischen Dialogs. Sein Beitrag schließt mit den Sätzen: "Die Erfahrungen zeigen, dass der Dialog die eigene Identität stärken kann. Dialogisches Denken und Handeln wird nicht ohne eine Reflexion auf den eigenen Glauben im Angesicht des anderen auskommen. Dies zu stärken und zu fördern, ist eine wichtige Aufgabe des christlich-islamischen Dialogs." Artikel unter diesem Link.