Berührende Sterbebegleitung

Wenn Worte nichts mehr sagen und die sprachliche Kommunikation an ihre Grenzen stößt, spüren Helfende oft Unsicherheit. Gibt es neben der Sprache noch andere Möglichkeiten, den Sterbenden zu erreichen und mit ihm/ihr in Verbindung zu bleiben?

25. Februar 2019 9:30 - 16:30

Anmeldeschluss:

11. Februar 2019 19:28

Wenn Worte nichts mehr sagen und die sprachliche Kommunikation an ihre Grenzen stößt, spüren Helfende oft Unsicherheit. Gibt es neben der Sprache noch andere Möglichkeiten, den Sterbenden zu erreichen und mit ihm/ihr in Verbindung zu bleiben? Die Sinne sind unsere ursprünglichen Brücken zur Welt. Sie sind die Basis der Kommunikation insbesondere am Lebensanfang und am Lebensende. Im Sehen, Fühlen und Hören werden Menschen, Dinge und Atmosphären wahrnehmbar und spürbar.

Die Kommunikation über die Sinne kann Türen zur Innenwelt sterbender Menschen öffnen. Sie bewirkt, dass sich Menschen gesehen, gehört, berührt und verstanden fühlen. Um die Sprache des Körpers wieder neu zu lernen müssen sich Helfende sensibilisieren und ihre Sinne öffnen. Entschleunigung, Feinfühligkeit und Selbstanbindung sind wesentliche Schlüssel zur vertieften Wahrnehmung und zur berührenden Begleitung.

An diesem Seminartag werden Wege aufgezeigt und erfahren, wie wir über die Sinne in Beziehung bleiben können. Wir erleben unsere eigene Berührbarkeit und unsere Wirkung auf andere.

Zielgruppe: Pflegende, ÄrztInnen, TherapeutInnen, Pastorale Dienste, MitarbeiterInnen von Intensiv- KHS Stationen und Hospizen (nur für hauptamtliche MitarbeiterInnen)

Ort: Caritas-Akademie Köln-Hohenlind (in Kooperation)

Online-Anmeldung direkt hier

Leitung: Günter Heimermann

Referentin: Angelika Weiss, Motopädin

Anmeldung: bis zum 11.02.2019 bei der Caritas-Akademie

TN-Beitrag: 95,00 EUR inkl. Seminarunterlagen, Mittagsverpflegung und Pausengetränke