Berührende Sterbebegleitung

Wenn Worte nichts mehr sagen und die Kommunikation an ihre Grenzen stößt, spüren Helfende oft Unsicherheit.

17. Februar 2020 9:30 - 17:30

Anmeldeschluss:

3. Februar 2020 12:30

Wenn Worte nichts mehr sagen und die Kommunikation an ihre
Grenzen stößt, spüren Helfende oft Unsicherheit. Gibt es neben der Sprache noch andere Möglichkeiten, den Sterbenden
zu erreichen und mit ihm/ ihr in Verbindung zu bleiben? Die Sinne sind unsere ursprünglichen Brücken zur Welt. Sie sind die Basis der Kommunikation insbesondere am Lebensanfang und am Lebensende. Im Sehen, Fühlen und Hören werden Menschen, Dinge und Atmosphären wahrnehmbar und spürbar. Die Kommunikation über die Sinne kann Türen zur Innenwelt sterbender Menschen öffnen. Sie bewirkt, dass sich Menschen gesehen, gehört, berührt und verstanden fühlen. Um die Sprache  des Körpers wieder neu zu lernen müssen sich Helfende sensibilisieren und ihre Sinne öffnen. Entschleunigung, Feinfühligkeit und Selbstanbindung sind wesentliche Schlüssel zur vertieften Wahrnehmung und zur berührenden Begleitung.

 

Zielgruppe: Pflegende, Ärzte/innen, Therapeuten/innen, Pastorale Dienste, Mitarbeiter/innen von Intensivstationen und Hospizen (nur für hauptamtliche Mitarbeiter/innen)


Termin: Mo 17.02.2020


Uhrzeit: 09:30 – 17:30 Uhr


Ort: Caritas-Akademie Köln-Hohenlind (in Kooperation)


Leitung: Hildegard Huwe


Referentin: Angelika Weiss, Motopädin


Anmeldung: bis 03.02.2020 bei der Caritas-Akademie


TN -Beitrag: 100,00 EUR
inkl. Seminarunterlagen, Mittagsverpflegung und Pausengetränken