Jahrestreffen 2022 in Altenberg

"Alles im grünen Bereich" - Jahrestreffen 2022 in Altenberg

Dieses Jahr steht beim Jahrestreffen in Altenberg vom 24. bis 25. Juni die Schöpfung im Mittelpunkt. Unter dem Titel "Alles im grünen Bereich" lassen wir uns leiten von den Fragen: Was prägt unseren Blick auf die Welt? Wie nehmen wir unsere schöpferische Verantwortung wahr? Wo werden wir selbst gestaltend aktiv in Kirche und Gesellschaft?

Das Treffen in Altenberg ist ein Dankeschön für den unermüdlichen Einsatz in den verschiedenen Feldern der Katechese und dem Engagement in der Weitergabe des Glaubens. Und: Es gibt Anregungen, Praxisbeispiele, Erfahrungsaustausch, Spirituelles und vieles mehr für eine vielfältige und inspirierende katechetische Arbeit.

Hier geht es direkt zur Anmeldung. (Anmeldeschluss: Dienstag, 31. Mai )

 

Wir starten am Freitagabend um 18.30 Uhr mit einem großen Willkommen und Wiedersehen – nach langer Zeit endlich wieder live in Altenberg. Es gibt ein tolles Abend-Buffet, eine geistliche Stunde im Altenberger Dom, bei der wir euch in den Kosmos „entführen“ und selbstverständlich zum gemütlichen Ausklang die „AnsprechBar“ und ein Johannesfeuer.

Am Samstagmorgen bringen wir spannende Menschen mit euch ins Gespräch. Unter dem Titel „Leben in einer Welt mit Brüchen“ wollen wir aus verschiedenen Perspektiven über Hoffnung in einer verwundbaren Welt und inmitten von Krisensituationen diskutieren – und das in einem neuen, interaktiven Podiums-Format!

Im Anschluss finden wie bewährt Workshops zu methodischen, geistlichen, praktischen Fragen statt – einige der Workshops findet ihr schon unten aufgelistet, eine Auswahl erfolgt nach der Anmeldephase Ende Mai. Zum Abschluss des Jahrestreffens feiern wir gemeinsam Gottesdienst.

 

Alle Infos kurz und knapp auf einen Blick:

Freitag, 24. Juni 2022, ab 18.30 Uhr

  •        Willkommen und Wiedersehen
  •        Abend-Buffet
  •        geistliche Stunde im Altenberger Dom
  •        Johannesfeuer und „AnsprechBar“

 

Samstag, 25. Juni 2022, ab 8.15 Uhr – ca. 16.30 Uhr

  •        Morgengebet
  •        interaktives Podium „Leben in einer Welt mit Brüchen“
  •        Workshop-Runde I und II sowie Infos auf dem „Markt des Möglichen“
  •        gemeinsamer Gottesdienst
  •        Auf Wiedersehen!

 

Die Teilnahmegebühr beträgt 25 Euro (inkl. Übernachtung und Verpflegung). Wer nur am Samstag teilnimmt zahlt 15 Euro.

 

Hier geht es zur Anmeldung. (Anmeldeschluss: Dienstag, 31. Mai )

 

Und hier eine Vorschau auf unsere Workshop-Angebote 2022:

Wie geht Jesus mit Leib und Seele um? Wie sorgen wir in unserem Leben dafür?
Was ist unsere Sehnsucht? Wie werden wir verwandelt?

Wir rücken diesen Fragen ganz praktisch „zu Leibe“, werden kreativ und tauschen uns darüber aus. 

Workshop-Leiterin: Esther Tschuschke, KJA Düsseldorf

Schwelle Bibelgarten

Die Bibel ist kein verstaubtes Buch. Ihre Geschichten sind „nachhaltig“, denn sie sind bis heute relevant für unser Leben. Sie sind erfahrbar und erlebbar, und zwar mit allen Sinnen.  Der Workshop will, am Beispiel des Bibelgartens auf der KJAkerdemie, einen neuen Zugang zur Bibel für jung und alt eröffnen und Ideen zeigen, wie und warum biblische Geschichten nachhaltig sind und Kraftquelle für unser Leben und Glauben sein können.


Workshop-Leiterin: Jennifer Flor-Wilczek, KJA Bonn

 

Unsere Zeit ist voll mit Herausforderungen und Aufgaben. Menschen aller Altersgruppen sehen sich vielseitig beansprucht.

Gönnt Euch eine kleine „Auszeit“ und begebt Euch in ein „Mikroabenteuer“ mit Euch selbst und Gott. Lasst Euch überraschen, welche kleinen Stellschrauben Euch auf unserem spirituellen Waldspaziergang hineinführen wollen in eine Mini-Erholungszeit. Methoden und Impulse könnt ihr auch für Eure Katechesen nutzen.


Workshop-Leiterin: Daniela Ossowski, KJA Bonn

Outdoor-Workshop

Die Bibel kennt die  Worte  „Nachhaltigkeit“ und  „Verantwortung“ nicht. Und doch ist von beidem die Rede. Überraschend modern eröffnet Ps 104 entsprechende Perspektiven. Und auch wenn erzählt wird, Gott habe das erste Menschenpaar aus dem umzäunten Paradiesesgarten vertrieben, macht die Heilige Schrift den Eindruck, als sei dies nur geschehen, um die gesamte Erde mit allem, was auf ihr lebt, zum ungleich größeren Garten zu erklären.

Ihn als Ganzheit im Blick zu behalten und entsprechend gärtnerisch tätig zu werden, ist die bleibende Aufgabe. Garten-, Baum- und Saattexte der Bibel machen dies anschaulich. Sie bieten Gesprächsstoff in Fülle. 


Referent: Dr. Gunther Fleischer, Erzb. Bibel- und Liturgieschule, Köln

 

Gemeinsam wollen wir unseren Blick auf Vielfalt und Toleranz richten – und nutzen dazu das Buch der Bücher: Die Bibel. Dazu entdecken wir interaktiv mit verschiedenen Methoden verschiedene Bibelstellen, um dem Thema auf den Grund zu gehen. 


Workshop-Leiter: Steffen Brödel und Mario Seefeldt, KJA Leverkusen

„Wild Church“ ist eine Liturgie, die die ökologische Krise als Zeichen der Zeit ernstnimmt und sich neu in der Liebe Gottes zu dieser Welt zu verwurzeln sucht. Angesichts der gewaltigen Herausforderungen, vor denen wir stehen, brauchen wir eine geistliche Praxis, um unseren Glauben zu erden. Wir feiern Gottesdienst nicht in, sondern mit der Schöpfung.

Workshop um 11:00 Uhr: Die “Wild Church”-Liturgie zum Kennenlernen
Workshop um 14:00 Uhr: Didaktische und methodische Reflektion von „Wild Church“ und liturgisch-ritueller Arbeit in der Natur


Referent: Dr. Martin Horstmann, Studienleiter Melanchthon-Akademie des Evang. Kirchenverbandes Köln

Über 7000 Menschen sind in Köln wohnungslos. Hunderte Menschen sind obdachlos. Sie leben am Bahnhof, in Parks und in Unterkünften. Sie sammeln Flaschen, schlagen sich mit Minijobs durch und kämpfen oftmals aussichtslos gegen Behörden und Ämter. Sie haben einzigartige Geschichten zu erzählen - voller Freude und Hoffnung, Trauer und Angst.

Gubbio, die katholische Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat Köln, ist für diese Menschen da und begleitet sie durch das Leben und durch den Glauben. Stefan Burtscher berichtet von der pastoralen Arbeit mit obdachlosen Menschen, vom Gast und vom Gastgeber sein, vom miteinander und voneinander lernen, vom Feiern und Trauern, vom Reden und vom Schweigen, vom Unterwegs sein und vom Ankommen - vom miteinander Glauben. 


Referent: Stefan Burtscher, Pastoralassistent

Wunder sind nicht so außergewöhnlich, wie oft angenommen wird. Sie sind im Gegenteil vielfach so alltäglich, dass sie banal erscheinen. Manchmal geraten sie sogar so sehr in Vergessenheit, dass wir sie durch unsere Unachtsamkeit langsam zerstören.

Der Workshop „Und du glaubst nicht an Wunder?“ geht der Frage nach, wo diese Wunder sich in unserem Leben verstecken – und was wir tun können, um sie wieder freizulegen. Nicht nur in uns und um uns herum, sondern auch in anderen.


Referent: Gerald Mayer, Diözesanstelle für Berufungspastoral im Erzbistum Köln

Der Workshop bietet zunächst eine Klärung des Inklusionsbegriffs, überraschende Perspektiven auf ein christliches Gottesbild und die Möglichkeit, konkrete Modelle für die Gestaltung inklusiver Katechesen kennen zu lernen und zu diskutieren. Es ist ausreichend Gelegenheit für die Erfahrungen, Fragen und Beispiele der Teilnehmer*innen und eine Materialbörse vorgesehen. 


Referent/in:
Angelika Ockel, Diözesanvorsitzende dkv Köln
Florian A. Kunz, Theologische Fakultät Trier

Die Franz-Kett-Pädagogik GSEB versteht sich als beziehungsorientierter pädagogischer Grundlagenansatz, der die Beziehung zu sich selbst, zur Mit- und Umwelt, zur Zeit und zu Gott in den Blick nimmt. Die Frage  ‚Wo ist mein Platz im Leben?‘  ist eine lebenslängliche.

Aktuelle Bezüge im Blick auf die Flüchtlingsthematik stehen in diesem Workshop im Fokus. Die Teilnehmenden haben eigenaktiv die Chance, sich ganzheitlich sinnorientiert mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Ergänzend ist im Raum ein Einblick in die Literatur und das Material vorbereitet.  


Workshop-Leiterin: Maria Steinfort, Trainerin für Franz-Kett-Pädagogik GSEB, Sozialpädagogin

Das Plogging kombiniert den Sport in Form von walken oder joggen und die gemeinnützige Tätigkeit des Müllaufsammelns. Etwas Gutes für sich selbst, den eigenen Körper und Geist zu tun, und Gutes für die Umwelt zu tun, lässt sich hier vereinbaren. Der Trend des Ploggings lässt sich damit auch wunderbar theologisch interpretieren und besonders für junge Zielgruppen katechetisch einsetzen.

Beim Workshop wird sowohl theoretisch in die Möglichkeiten des Ploggings bei unterschiedlichen katechetischen Gruppen (Erstkommunion, Firmung) eingegangen, wie auch das Plogging ganz praktisch selbst ausprobiert.
Dafür dürfen gerne Sportschuhe und -bekleidung mitgebracht werden. 


Workshop-Leiterin: Olivia Klose, Arbeitskreis Kirche & Sport im Erzbistum Köln

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