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Danke Gott – für den Schnee!

  • 31.01.19 12:26
  • Martin Mölder
  •   Kurz und Knapp

„Es schneit, es schneit, rennt alle aus dem Haus. Die Welt, die Welt, sieht wie gepudert aus…“ – so beginnt ein bekanntes Kinderlied von Liedermacher Rolf Zuckowski, das ich früher oft mit meinen Kindern in der Weihnachtszeit gesungen habe. Nur leider war es fast immer so, dass da gar keine einzige Schneeflocke vom Himmel fiel und meine Kinder eher traurig wurden, als fröhlich. Das ist jetzt anders: Es schneit und zwar nicht nur ein paar Stunden und in kürzester Zeit ist wieder alles davon geschmolzen und zu schwarzem Schneematsch mutiert. Nein, der Schnee bleibt liegen, zumindest bei uns auf dem Land. Das ist wunderbar! Nicht nur die Kinder strahlen und freuen sich, endlich wieder rodeln und einen Schneemann bauen zu können und selbstverständlich die Eltern mit Schneebällen zu traktieren – auch ich bin sprachlos ob der Schönheit, die die weiße Pracht in unseren Garten und vor allem auf die Bäume des nahegelegenen Waldes zaubert. 

Dankbarkeit und Auftrag

Gottes Schöpfung, gute Erde… Ja, das bezieht sich aber nicht nur auf die Jahreszeit Frühling, wo alles blüht und grünt. Auch der Winter mit Schnee und Eis erzeugt in mir ein tiefes Gefühl der Demut und Dankbarkeit für diese von Gott geschaffene Welt. Und sie erzeugt ein genauso tiefes Gefühl der Verantwortung, dass wir unsere Erde um jeden Preis schützen und wieder gesund machen müssen. Die Schulkinder machen es uns mit ihren Demonstrationen für einen Kampf gegen den Klimawandel vor. Es liegt an uns, dass wir noch möglichst oft, weiß gepuderte Bäume, Häuser und Seen erleben dürfen.

SommerZeit 2019 (c) Robert Boecker

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