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Energiespartipps für Zuhause

  • 21.05.21, 11:45
  • Philipp Weingarten
  •   Kurz und Knapp

Der Klimawandel schreitet voran und obwohl vor allem politisch viel passieren muss, um ihn zu stoppen, kann doch jeder und jede etwas tun - um die Umwelt zu schützen, Energie und dabei oft auch Geld zu sparen. Hier kommen unsere Top 7-Energiespartipps für Sie:

 

1. Wäsche aufhängen statt den Trockner nutzen

Gerade bei schönem Wetter kann Wäsche wunderbar an der frischen Luft getrocknet und dadurch viel Energie für den Trockner eingespart werden. Das Trocknen dauert unter Umständen nur einen Tag.  Sogar im Winter kann Wäsche überdacht draußen oder im Keller getrocknet werden. Es kann zwar insbesondere draußen bis zu einer Woche dauern, aber es funktioniert und die Wäsche ist ohne zusätzliche Energie trocken.

2. Kochwäsche bei 60 statt bei 90 Grad

Moderne Waschmittel benötigen nicht mehr die ganz hohen Temperaturen, um den gleichen Reinigungseffekt zu erzielen. Wenn Sie normales Waschmittel im Supermarkt kaufen, dann reicht es Kochwäsche bei 60 Grad anstatt bei 90 Grad zu waschen.

3. Intelligent Wasserkochen

Der Wasserkocher ist einer der stärksten Stromverbraucher im Haushalt. Um zu vermeiden, dass aufgekochtes Wasser ungenutzt in den Abfluss gegossen wird, sollte nur so viel Wasser aufgekocht werden, wie gerade benötigt wird. Zum Beispiel, wenn sie sich eine Tasse Tee kochen wollen, füllen Sie die Tasse zunächst mit kaltem Wasser. Schütten Sie das Wasser anschließend in den Wasserkocher und kochen nur diese Menge an Wasser auf. Anschließend können Sie ihre Teetasse mit dem gekochten Wasser füllen und es muss kein heißes Wasser in den Abfluss. Wenn doch mal Wasser übrigbleibt, kann es auch im Wasserkocher bleiben. Es gibt seine Wärme an den Raum ab und spart im Winter ein bisschen Heizenergie.

4. Energiesparend Kochen

Wer einen Elektroherd oder ein Ceranfeld besitzt, kann beim Kochen folgendermaßen Energie sparen: Die Platte kann schon 2-3 Minuten bevor das Kochgut fertig gegart ist ausgeschaltet werden. Der Topf und die ausgeschaltete Platte haben noch so viel Energie gespeichert, dass das Kochgut auch bei ausgeschalteter Platte die letzten 2-3 Minuten fertig gart. Das selbe funktioniert auch im Backofen. Einfach 2-3 Minuten vor Ende ausschalten und das Kochgut solange im hießen Ofen lassen bis es fertig ist.

(Bei einem Gasherd funktioniert das allerdings nicht und bei Induktionsherden eher nur für eine Minute.)

5. Saisonal einkaufen

Gemüse dessen Saison noch nicht gestartet hat, wird in aufwendig beheizten Gewächshäusern oder in sonnenreichen Gebieten angebaut. Hierfür werden große Energiemengen für die Beheizung und den Transport benötigt. Zur Veranschaulichung was gerade Saison hat, helfen Saisonkalender wie der der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Einfach ausdrucken, in die Küche hängen und vor dem Einkaufen gucken was gerade Saison hat und was nicht. Saisonales Gemüse ist auch oft günstiger als nicht saisonales Gemüse.

6. Stoßlüften statt Fenster kippen

In Wintertagen geht bei geöffnetem Fenster viel Heizenergie nach draußen verloren. Zur Vermeidung von Schimmelbildung ist Lüften dennoch sehr wichtig. Allerdings anstelle bei aufgedrehter Heizung das Fenster zu kippen, sollte jeden Morgen bei ausgedrehtem Heizkörper für 10- 15 min stoßgelüftet werden.

7. Der Klassiker

Mehrfachstecker mit Schalter an Standby Geräte und diesen Schalter auch mindestens über Nacht ausschalten.

Den Saisonkalender für heimisches Obst und Gemüse gibt´s hier

AdventsZeit 2021 (c) Robert Boecker

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