(c) Max Moll

Motiviert und ökumenisch Richtung Kölner Dom

  • 23.09.17 22:08
  • Max Moll
  •   Kurz und Knapp

Ein leichter Nebel liegt noch in der Luft, als sich die meisten der über 90 Teilnehmer auf den Weg nach Marienheide machen. Warm ist es auch nicht wirklich. Und dennoch ist so etwas wie Vorfreude zu spüren. Vorfreude auf die gemeinsame Zeit, die kommenden Erlebnisse und Ereignisse. Pünktlich um 9.50 Uhr geht es los. Das einzige Mal an diesem Tag, dass wir wirklich genau pünktlich sind, was nicht zuletzt an der für uns rekordverdächtigen Teilnehmerzahl liegt. Über die evangelische Kirche in Klaswipper fahren wir bis nach Hückeswagen zur Pauluskirche. Nicht nur hier erfahren wir etwas über die Geschichte der Reformation und dem evangelischen Kirchenbau. Unsere Referenten Margrit Jüsten-Mertens (Kunstgeschichte), Dr. Joachim Oepen (Kirchengeschichte), Dr. Raimund Lülsdorff (geistliche Impulse) und Dr. Udo Wallraf (Gesamtleitung) sind wieder einmal bestens vorbereitet und erklären anschaulich und kompetent.

Fahrt mit Hindernissen

 (c) Max Moll

Zwischendrin die erste, zweite, dritte Panne. Mindestens zehn Pannen und sogar zwei kleinere Stürze, die letztlich aber sehr glimpflich ausgehen, halten uns nicht davon ab, unseren Weg weiter zu radeln.

Nach 47 Kilometern erreichen wir den Altenberger Dom - Höhepunkt des ersten Tages der nunmehr vierten Radwallfahrt, in diesem Jahr zum Thema Ökumene. Trotz oder vielleicht auch wegen der kleineren Schwierigkeiten sind alle zufrieden und auch froh, dass am Abend dann das Ziel, das Tagungshaus des Erzbistums Köln „Maria in der Aue“, erreicht wird. Nun heißt es ausruhen, denn morgen geht es weiter. Ab 7.45 Uhr werden wir die verbleibenden 26 Kilometer Richtung Kölner Dom fahren. Erstes Ziel ist dann Kirche Herz Jesu im Schildgen, ein architektonisches Meisterstück ihrer Zeit. Nächste Station ist die Kirche St. Nikolaus in Dünnwald, die in diesem Jahr ihr 900-jähriges Bestehen feiert. Dort wird für und mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Danach führt der Radweg nach Mülheim, einen ehemals evangelisch geprägten eigenständigen Ort vor den Tore des katholischen Köln. Dort steht ein Besuch der direkt am Rhein gelegenen Kirche St. Clemens auf dem Wallfahrtsprogramm.

SommerZeit 2017

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