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Das Erzbistum Köln

Erzbistum Köln nach Stadt- und Kreisdekanaten
Erzbistum Köln nach Stadt- und Kreisdekanaten
Bekannte Namen und Gestalten verbinden sich mit dem Erzbistum Köln: Allen voran die Heiligen Drei Könige, deren Schrein im Kölner Dom steht; sodann Albertus Magnus und Johannes Duns Scotus, die großen Gelehrten des 13. und 14. Jahrhunderts, die in Köln lebten und dort begraben sind. Der selige Adolph Kolping ist in Kerpen geboren und wirkte in Wuppertal-Elberfeld und in Köln; sein Grab ist in der Kölner Minoritenkirche. Die Heilige Edith Stein trat nach ihrer Konversion zum katholischen Glauben als Teresia Benedicta a Cruce in den Kölner Karmel ein.

 

Kölner Dom und Hohenzollernbrücke
Kölner Dom und Hohenzollernbrücke
Unübersehbar prägt der Dom das Kölner Stadtpanorama. Seine Türme wie all die anderen Kirchtürme Kölns zeugen von einer reichen Glaubenstradition der Bischofsstadt, die bis in das christliche Altertum zurückreicht. Köln liegt fast in der Mitte des Erzbistums; rheinabwärts schließen sich die Chemiestadt Leverkusen und die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt Düsseldorf an. Der nördlichste Zipfel des Bistums reicht bei Kettwig bis knapp über die Ruhr.

 

Altenberger DomwikipediaAltenberger Dom Östlich von Köln erheben sich die bewaldeten Höhen des Bergischen und Oberbergischen Landes. Das Land zwischen Ruhr und Sieg gehört zu den dichtest besiedelten Landschaften Europas. Im Kreis Altenkirchen, am Rande des Westerwalds, liegt die südöstliche Bistumsgrenze schon auf rheinland-pfälzischem Gebiet. Sie folgt dann dem Lauf des Rheins von Unkel bis Bad Honnef und verläuft von dort in südwestlicher Richtung parallel zum Ahrtal. Dort markieren die Städte Zülpich und Bad Münstereifel die äußerste südwestliche Ausdehnung des Erzbistums; im Nordwesten sind es  die Städte Bergheim und Grevenbroich. Bei Meerbusch nördlich von Neuss trifft die Bistumsgrenze schließlich wieder auf den Rhein.
 

 

 

Wallfahrtskirche in Neviges<br> "Maria, Königin des Friedens"
Wallfahrtskirche in Neviges
"Maria, Königin des Friedens"
So vielfältig wie die Landschaften des Erzbistums, so unterschiedlich sind auch die Menschen, die hier leben. Von ihrem Glauben zeugt vielerorts das religiöse Brauchtum. Im Bereich des Erzbistums Köln gibt es über 100 Wallfahrtsorte, zu denen die Menschen aus der Ferne oder auch nur aus der näheren Umgebung pilgern. Darunter sind so bekannte Namen wie Neviges mit seiner modernen Wallfahrtskirche, die Schlossstadt Gymnich bei Bonn mit ihrer Reiterprozession "Gymnicher Ritt", oder der Altenberger Dom, wo sich in jedem Mai viele hundert junge Menschen versammeln, um das "Altenberger Licht" als Friedenszeichen in alle Himmelsrichtungen zu tragen.

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