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Gebet

Es hört sich banal an - aber wenn du wissen willst, was Gott mit dir vor hat, musst Du lernen, ihm zuzuhören.

Gebet

Um auf Deinem Weg die Hilfe Gottes im Gebet zu erfahren musst Du kein "Gebets-Profi" sein. Das waren schon Jesu Jünger nicht, die ihn gebeten haben, sie beten zu lehren (Lk 11,1). Und auch Paulus schreibt, dass wir "nicht wissen, worum wir in rechter Weise beten sollen. Der Geist selber jedoch tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können" (Röm 8,26).

 

Das Wichtigste, wenn Du Gottes Hilfe im Gebet erfahren möchtest, ist also, den Heiligen Geist zu bitten, Dir beten zu helfen:

"Komm, Heiliger Geist, komm und hilf mir beten."

 

Ebenso hilfreich kann es sein, etwas über das Gebet zu lesen, um dabei neue Dimensionen Deines eigenen Betens zu entdecken. Wir haben dazu einen kleinen Text zusammengestellt (s.u.). Die beste Methode, um im Gebet zu wachsen, ist jedoch, eine geistliche Begleitung zu beginnen.

 


 

 

Gebete

 

Im neuen Gotteslob findest Du viele Gebete, die Dir vielleicht helfen können. Besonders im Kapitel "Vor Gottes Angesicht" unter den Nummern 6-9 wirst Du zahlreiche Gebetsschätze entdecken. Nimm Dir die Zeit, sie zu entdecken!

 

MEIN HERR UND MEIN GOTT,

nimm alles von mir, was mich hindert zu Dir.

Mein Herr und mein Gott,

gibt alles mir, was mich fördert zu Dir.

Mein Herr und mein Gott,

nimm mich mir und gib mich ganz zu Eigen Dir.

  • Nikolaus von Flüe (1417-1487)

 

NIMM, HERR,

und empfange meine ganze Freiheit, mein Gedächtnis,

meinen Verstand und meinen ganzen Willen,

all mein Haben und Besitzen.

Du hast es mir gegeben; Dir, Herr, gebe ich es zurück.

Alles ist Dein, verfüge darüber nach Deinem Willen.

Gib mir nur Deine Liebe und Gnade,

dann brauche ich nichts weiter.

  • Ignatius von Loyola (1491-1556)

 

O HEILIGER GEIST,

Du Liebe des VATERS und des SOHNES:

Gib mir immer ein, was ich denken soll.
Gib mir ein, was und wie ich es sagen soll.

Gib mir ein, was ich verschweigen soll
und wie ich mich dabei verhalten soll.
Gib mir ein, was ich zur Ehre GOTTES
zum Wohl der Seelen und zu meiner eigenen Heiligung tun soll.

 

HEILIGER GEIST:
Gib mir Verstand, um zu verstehen und zu erkennen.
Gib mir das Fassungsvermögen, um alles zu behalten.
Lehre mich die Methoden und gib mir die Fähigkeit,
um immer wieder zu lernen. Gib mir Scharfsinn,
um richtig zu deuten und zu unterscheiden.
Gib mir die Gnade, um wirkungsvoll zu sprechen.

HEILIGER GEIST:


Gib mir Zuversicht und Treffsicherheit am Beginn;
leite und führe mich bei der Ausführung und schenke
mir Vollkommenheit beim Beenden.

AMEN.

  • Dieses Gebet betete Papst JOHANNES PAUL II. täglich

 

HERR JESUS CHRISTUS, SOHN DES LEBENDIGEN GOTTES, EWIGER HOHERPRIESTER,

du hast die Menschen geliebt und ihnen deine Liebe erwiesen bis zur Vollendung.

Am Abend vor deinem Leiden hast du für deine Jünger gebetet:

„Heilige sie in der Wahrheit. Wie du mich in die Welt gesandt hast,

so habe auch ich sie in die Welt gesandt" (Joh 17,17f.).

 

Wir danken dir für das Geschenk des Priester­tums,

durch das du deine Sendung für das Heil der Menschen fortsetzen willst.

Berufen in deine besondere Nachfolge,

sollen deine Priester durch die Verkündigung des Evangeliums

und die Spendung der Sakramente deine heilbringende Gegenwart bezeugen.

Hilf ihnen, in ihrem Herzen und in ihrem ganzen Lebensstil

mit dir und deiner Sendung übereinzustimmen.

 

Du hast sie durch Handauflegung und Gebet zum heiligen Dienst geweiht.

Täglich wird durch sie in der heiligen Messe deine Hingabe an den Vater gegenwärtig

und erschließt sich den Menschen die Quelle ewigen Lebens.

Verleihe deinen Pries­tern mit der Wandlungskraft über Brot und Wein

auch die Wandlungskraft über die Herzen.

Lass sie selbst in jeder heiligen Messe inneren Trost und Stärkung finden,

damit sie immer Zeugen deiner Güte sind.

 

Herr Jesus Christus, du schaffst durch die Zusammenarbeit von Priestern und Laien

ein priesterliches Volk, dem du in der Liebe Einheit schenkst.

Hilf den Priestern, dem Beispiel ihres Herrn zu folgen,

der zu den Menschen „nicht kam, sich bedienen zu lassen,

sondern zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösepreis für viele" (Mt 20,28).

Lass sie mit ihren Schwestern und Brüdern die Zeichen der Zeit verstehen

und die Impulse des Heiligen Geistes aufgreifen für einen neuen missionarischen Eifer.

 

Herr Jesus Christus, mit dem heiligen Pfarrer von Ars vertrauen wir dir alle Seelsorger an.

Du hast sie beim Namen gerufen;

bewahre sie in der Treue zur Kirche und zu ihren priesterlichen Aufgaben.

Wirke du in ihnen, dass alle ihre Tätigkeiten, die wichtigsten und die geringsten,

von dir ausgehen und in dir Frucht bringen.

Sei mit deiner Liebe den Priestern nahe, die dir auf dem Weg des Leidens folgen

und führe in deiner Barmherzigkeit jene den Weg der Umkehr,

die schuldig geworden sind.

 

Maria, du gute Mutter der Priester,

erbitte uns heilige Familien und heilige Priester.

Auf deine mütterliche Fürsprache hin möge sich die Hingabe

eines jeden Priesters an Christus und die Kirche erneuern.

Lass ihr Leben zur Ermuti­gung für jene werden,

die der Herr heute zum priesterlichen Dienst rufen will.

Erwecke in den Herzen junger Menschen die Kraft der Liebe,

auf dass sie deinem Sohn großherzig folgen.

Vereint mit deiner Fürbitte rufen wir zum Vater:

Sende Arbeiter in deine Ernte. AMEN.

  • Gebet zum Priesterjahr 2009

 


 

 

Was ist Beten überhaupt?

 

Der Katechismus der Katholischen Kirche nennt drei verschiedene Arten des Betens:

  • Betrachtendes Gebet
  • Inneres Gebet
  • Mündliches Gebet


Mündliches Gebet
Unter mündlichem Gebet versteht man jedes Gebet, das man mit Worten an Gott richtet, sei es in Gedanken, oder laut ausgesprochen. Man kann z.B. den Rosenkranz und das Stundengebet als „mündliche Gebet“ bezeichnen, aber auch Andachten, alle Arten der aufgeschriebenen Gebete und persönliche Gebete. Der Begriff „mündliches“ Gebet sagt nichts über die Tiefe des Gebetes aus, sondern bezeichnet eine Ausdrucksform des Betens. 

 

Betrachtendes Gebet

Der Katechismus der Katholischen Kirche schreibt über das betrachtende Gebet:

2705 Das betrachtende Gebet, die Meditation, ist vor allem ein Suchen. Der Geist sucht das Warum und das Wie des christlichen Lebens zu erfassen, um dem, was der Herr verlangt, zustimmen und antworten zu können. Dazu bedarf es der Aufmerksamkeit, die sich aber nur schwer beherrschen läßt. Man nimmt gewöhnlich ein Buch zu Hilfe. Die christliche Überlieferung bietet eine reiche Auswahl: die Heilige Schrift, besonders die Evangelien, Ikonen, die für den Tag vorgesehenen liturgischen Texte, die Schriften der geistlichen Väter, das geistliche Schrifttum, das große Buch der Schöpfung und jenes der Geschichte, besonders die Seite, die heute aufgeschlagen ist. 

2706 Über Gelesenes nachsinnen heißt, diesem begegnen und es sich aneignen. So wird das Buch des Lebens aufgeschlagen: Dies ist der Übergang von den Gedanken zur Wirklichkeit. Der Demut und dem Glauben entsprechend werden darin die Bewegungen des Herzens wahrgenommen und beurteilt. Man muß die Wahrheit tun, um zum Licht zu kommen. „Herr, was willst du? Was soll ich tun?" 

2707 Die Methoden betrachtenden Gebetes sind so unterschiedlich wie die geistlichen Lehrer. Ein Christ soll regelmäßig meditieren. Andernfalls gleicht er dem Weg, dem felsigen oder dem dornenüberwachsenen Boden aus dem Gleichnis vom Sämann [Vgl. Mk 4,4-.7.15-19]. Eine Methode aber ist nur ein Führer. So ist es wichtig, mit dem Heiligen Geist auf Christus Jesus, dem einzigen Weg des Gebetes, voranzuschreiten. 

2708 Das betrachtende Gebet macht vom Denken, von der Einbildungskraft, von der Gefühlsbewegung und vom Verlangen Gebrauch. Dieser Einsatz ist notwendig, um die Wahrheiten des Glaubens zu vertiefen, die Umkehr des Herzens anzuregen und den Willen zur Nachfolge Christi zu stärken. Das christliche Gebet bemüht sich vor allem, über die „Mysterien Christi" nachzusinnen, wie das bei der Schriftlesung, der „lectio divina", und beim Rosenkranz geschieht. Diese Form betenden Nachdenkens ist von großem Wert; aber das christliche Gebet soll noch mehr erstreben: die liebende Erkenntnis Christi und die Vereinigung mit ihm. 

 

Inneres Gebet
Manches ist schon über das innere Gebet geschrieben worden. Die Hl. Therese vom Kinde Jesu nennt ihr Gebet einen "liebenden Aufschwung des Herzens" zu Gott. Vom Hl. Pfarrer von Ars wird berichtet, dass er lange Zeit vor dem Allerheiligsten nur in stiller Versenkung gekniet sei. Die Heilige Teresa von Avila formuliert ganz ähnlich: "Das innerliche Gebet ist ein Gespräch mit einem Freund, mit dem man oft und gern allein zusammenkommt, um mit ihm zu reden, weil man sicher ist, dass Er uns liebt." 

Meist wird das innere Gebet aus dem betrachtenden Gebet herausgeläutert - aber im Unterschied dazu lebt es nicht aus den Kräften der Phantasie und der Emotionalität, sondern direkt aus der Liebe heraus. Inneres Gebet kann man nicht machen, nur ersehnen, es wird von Gott geschenkt. Das innere Gebet braucht (fast) keine Worte mehr und erfüllt sich darin, einfach in Ruhe vor Gott zu sein, und sich von Ihm ganz hineinnehmen zu lassen in Seine Wesenheit, in Seine Liebe. Der Beter schaut nicht mehr auf sich selbst, sondern gibt Gott alle Freiheit über sich. Begegnung von Herz zu Herz kann geschehen, und das Gebet bleibt nun nicht mehr auf die Gebetszeit beschränkt, sondern wird Herzenshaltung, die auch tagsüber präsent bleibt, Kuss der Liebe.  

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Entscheidungshilfen

Es gibt einige Dinge, die Dir helfen können, besser zu verstehen, was dein Weg sein könnte.

Der Weg

Wie wird man heute Priester? Was gehört dazu und wie lange dauert es? Was ist das Theologiestudium?

Lern uns kennen!

Probieren geht über studieren, sagt man. Man kann lange nachdenken - oder es einfach ausprobieren. Die Antwort kommt dann oft von selbst.