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Kirchenmusik im Erzbistum Köln

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Liturgie mitgestalten - Gemeinschaft erleben

Gemeinde erleben - Für jede Altersgruppe musikalische Angebote

Einsatz in Gottesdienst und Konzert - 44.267 Aktive im Erzbistum Köln

Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um die Kirchenmusik im Erzbistum Köln.

Wir stehen Ihnen auch gern persönlich zur Verfügung! Rufen Sie uns an (Tel: 0221 1642 1539) oder vereinbaren Sie einen Gesprächstermin! Sie finden uns im Erzbischöflichen Generalvikariat Köln in der Marzellenstraße. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

 

Prof. Richard Mailänder, Erzdiözesankirchenmusikdirektor

Ein neues Projekt stellt sich vor

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Internationaler Kompositionswettbewerb

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Urheberrecht

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Kirchenmusikreferent i. R. Prof. Karl Heinrich Hodes verstorben

Am 24. Juli 2016 ist Prof. Karl Heinrich Hodes im hohen Alter von 92 Jahren verstorben.

 

Der 1924 geborene Hodes studierte Katholische Kirchenmusik an der Musikhochschule Köln. Bereits in seiner Studentenzeit nach den Zweiten Weltkrieg machte er sich in Köln durch die Aufführung zahlreicher Werke, insbesondere von Bach, in Vogelsang einen Namen. Zur selben Zeit begann er zu komponieren. Bereits in der damaligen Zeit entstand ein sehr schönes Liederbuch mit seinen Melodien.

 

Über den Kreis von Köln hinaus wurde er insbesondere durch seine langjährige Tätigkeit am Quirinus-Münster in Neuss bekannt, an dem er von 1955 bis 1978 als Münsterkantor wirkte und dem er bis kurz vor seinem Tod die Treue durch sonntägliches Orgelspiel hielt. In dieser Kirche pflegte er eine Musik, die durchaus den Anspruch haben durfte, Kathedralmusik zu sein, mit seinem herausragenden liturgischen Orgelspiel, intensiver Pflege des gregorianischen Chorals, aber auch mehrstimmiger Kirchenmusik, insbesondere der franko-flämischen Schule.

 

Seit 1947 war er auch Dozent am damaligen Robert Schumann Konservatorium in Düsseldorf, seit 1972 als Lehrbeauftragter dort selbst, und wurde 1975 zum Honorarprofessor ernannt. In dieser Zeit erschien auch in der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft sein Buch „Der gregorianische Choral - eine Einführung“. 1978 übernahm er dann die Aufgabe des Musikreferenten im Erzbistum Köln. Diese Aufgabe hatte er bis 1987 inne. In dieser Funktion lernte auch ich ihn durch Besuche in den Hochschulen, aber auch in den Fortbildungsveranstaltun-gen, die er organisierte, sowie durch erste Ausgaben eines Informationsdienstes für Kirchenmusiker, einem Vorläufer von KiEK, kennen. In dieser Zeit bemühte er sich in besonderer Weise um die Pflege des gregorianischen Chorals, aber auch um Kinderchöre und die Förderung qualitativen Singens in den Chören. Zusätzlich war er bis zu seinem 65. Lebensjahr auch als Orgelsachverständiger im Erzbistum Köln neben Prof. Clemens Ganz und Prof. Hans Dieter Möller in der Nachfolge von Prof. Josef Zimmermann tätig.

 

Anlässlich seines Eintretens in den Ruhestand verlieh ihm Papst Johannes Paul II. 1987 den Gregorius-Orden und ernannte ihn damit zum Mitglied des Gregorius-Ordens.

 

In seine Zeit als Musikreferent fielen die ersten Versuche einer Strukturierung von Kirchenmusik im Erzbistum Köln, z. B. durch die Einführung von Sonderstellen für Kirchenmusik. Dies waren zunächst acht im Jahre 1979 und schließlich zehn weitere 1985, also insgesamt 18.

 

Insbesondere durch seine Lehrtätigkeit prägte er, was nicht übertrieben ist, Generationen von Kirchenmusikerinnen und -musikern, die in Düsseldorf Katholische Kirchenmusik studiert haben. Obwohl er nun fast 30 Jahre nicht mehr im Amt als Kirchenmusikreferent ist, ist er bis heute vielen bekannt und in guter Erinnerung geblieben. Requiescat in pacem.

 

Richard Mailänder

 

In St. Quirinius, Neuss findet am Sonntag, 11. September 2016, um 10 Uhr ein Gedenkgottesdienst für Prof. Hodes statt.

 

Workshop für Chorkomponisten

Will ein (junger) Komponist lernen, wie man für Chöre komponiert, so dürfte man an kaum einer Hochschule in Deutschland einen Professor für Komposition finden, der (viel) Erfahrung mit Chorkomposition hat, ja möglicherweise sogar selbst Chorpraxis durch Singen und Chorleitung. Das spiegelt sich international z. B. dadurch wider, dass es nahezu keinen Komponisten in Deutschland gibt, der nennenswerte Werke für Chor a cappella geschrieben hat, die international in nennenswertem Umfang gesungen werden. Die Situation in anderen Ländern, z. B. Skandinavien, im englischsprachigen Raum, im Baltikum oder insgesamt in Osteuropa, ist gänzlich anders. Dort gehört es mehr oder weniger selbstverständlich dazu, dass Komponisten, die Komposition studieren, auch im Bereich der Chormusik etwas lernen. Das dürfte einer der wichtigsten Gründe sein, warum wir, seit wir uns im Erzbistum Köln am Internationalen Chor-Kompositionswettbewerb „Musica Sacra Nova“ beteiligen, hauptsächlich Einsendungen aus Osteuropa und dem englischsprachigen Raum erhalten, aber nahezu keine aus dem deutschsprachigen.

Daher haben wir uns überlegt, dass es vielleicht ein guter Anreiz für Komponisten sein könnte, einmal im Rahmen eines Seminars Unterricht bei einem der international erfolgreichsten Chorkomponisten zu nehmen, nämlich Prof. Dr. Pawel Lukaszewski aus Warschau. Daher bieten wir Ihnen den nachfolgenden Workshop an:

 

Workshop für Chorkomponisten
Leiter: Prof. Dr. hab. Paweł Łukaszewski
Professor für Komposition,
Fryderyk Chopin Musikhochschule, Warschau, Polen


Das ERZBISTUM KÖLN wird am 22. und 23. September 2016 einen Kompositions-Workshop im Maternushaus Köln veranstalten.
Der Workshop ist an Kompositionsstudenten und Komponisten aus dem Erzbistum Köln gerichtet.
Programm: Werke, die von den aktiven Teilnehmern für unbegleiteten gemischten Chor in lateinischer Sprache komponiert wurden (2 Stunden je Teilnehmer)
Sprache: englisch, deutsch, polnisch
Tagungsort: Maternushaus, Kardinal-Frings-Straße 1-3, 50668 Köln
Anmeldeschluss: 30.06.2016 - verlängert! Fragen Sie bitte im Sekretariat nach.
Anmeldung an: susanne.erkens@erzbistum-koeln.de

Bei der Anmeldung anzugeben: Name, Adresse, Alter, Beruf und Werkliste.

 

Für die Zulassung zur aktiven Teilnahme am Workshop ist die Einreichung einer Komposition erforderlich, die zu mehr als 50 % fertiggstellt ist, möglichst als Sibelius 7.5 – Datei und/oder pdf-Datei. Die Auswahl der sechs aktiven Teilnehmer erfolgt aufgrund der eingereichten Unterlagen.
Dauer der Komposition: max. 8 Minuten

 

Weitere Informationen über den Workshop-Leiter:
www.lukaszewski.org.uk

 

Paweł ŁUKASZEWSKI, der als “zeitgenössischer Hauptvertreter der polnischen Chormusik” bezeichnet wird, ist einer der weltweit meistaufgeführten Komponisten von Chorwerken. Eine große Zahl seiner Werke sind von Chester Music, PWM und Walton Music veröffentlicht worden, Aufnahmen bei Hyperion, Signum und DUX. Er ist Leiter und Direktor des Musica Sacra Warsaw-Praga Cathedral Choir und Direktor des Kompositionswettbewerbs „Musica Sacra Nova“ sowie Professor für Komposition an der Fryderyk Chopin Musikhochschule in Warschau.

 

"Ein wahrer Meister der a cappella Komposition" Gramophone, UK

"Lukaszewskis Ansehen wächst schnell, und zu Recht" BBC Music, UK

Aktuelles auf unseren Seiten

Zuletzt aktualisiert: 29. August 2016 - 17:20 Uhr.

Das neue KiEK-Heft 1/2016

ist veröffentlicht und auch im Download-Bereich bereitgestellt. Redaktionsschluss für die Ausgabe 2/2016: 1. November 2016!

Wichtiger Hinweis des Diözesan-Cäcilien-Verbandes

Ab 1. September 2016 kommen wir leider nicht umhin, den Preis für Mitgliedsnadeln auf 4,- Euro pro Stück zu erhöhen. Der Preis der Ehrennadeln bleibt konstant bei 4,- Euro.