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Kirchenmusik im Erzbistum Köln

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Wir stehen Ihnen auch gern persönlich zur Verfügung! Rufen Sie uns an (Tel: 0221 1642 1539) oder vereinbaren Sie einen Gesprächstermin! Sie finden uns im Erzbischöflichen Generalvikariat Köln in der Marzellenstraße. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

 

Prof. Richard Mailänder, Erzdiözesankirchenmusikdirektor

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Kirchenmusikreferent i. R. Prof. Karl Heinrich Hodes verstorben

Am 24. Juli 2016 ist Prof. Karl Heinrich Hodes im hohen Alter von 92 Jahren verstorben.

 

Der 1924 geborene Hodes studierte Katholische Kirchenmusik an der Musikhochschule Köln. Bereits in seiner Studentenzeit nach den Zweiten Weltkrieg machte er sich in Köln durch die Aufführung zahlreicher Werke, insbesondere von Bach, in Vogelsang einen Namen. Zur selben Zeit begann er zu komponieren. Bereits in der damaligen Zeit entstand ein sehr schönes Liederbuch mit seinen Melodien.

 

Über den Kreis von Köln hinaus wurde er insbesondere durch seine langjährige Tätigkeit am Quirinus-Münster in Neuss bekannt, an dem er von 1955 bis 1978 als Münsterkantor wirkte und dem er bis kurz vor seinem Tod die Treue durch sonntägliches Orgelspiel hielt. In dieser Kirche pflegte er eine Musik, die durchaus den Anspruch haben durfte, Kathedralmusik zu sein, mit seinem herausragenden liturgischen Orgelspiel, intensiver Pflege des gregorianischen Chorals, aber auch mehrstimmiger Kirchenmusik, insbesondere der franko-flämischen Schule.

 

Seit 1947 war er auch Dozent am damaligen Robert Schumann Konservatorium in Düsseldorf, seit 1972 als Lehrbeauftragter dort selbst, und wurde 1975 zum Honorarprofessor ernannt. In dieser Zeit erschien auch in der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft sein Buch „Der gregorianische Choral - eine Einführung“. 1978 übernahm er dann die Aufgabe des Musikreferenten im Erzbistum Köln. Diese Aufgabe hatte er bis 1987 inne. In dieser Funktion lernte auch ich ihn durch Besuche in den Hochschulen, aber auch in den Fortbildungsveranstaltun-gen, die er organisierte, sowie durch erste Ausgaben eines Informationsdienstes für Kirchenmusiker, einem Vorläufer von KiEK, kennen. In dieser Zeit bemühte er sich in besonderer Weise um die Pflege des gregorianischen Chorals, aber auch um Kinderchöre und die Förderung qualitativen Singens in den Chören. Zusätzlich war er bis zu seinem 65. Lebensjahr auch als Orgelsachverständiger im Erzbistum Köln neben Prof. Clemens Ganz und Prof. Hans Dieter Möller in der Nachfolge von Prof. Josef Zimmermann tätig.

 

Anlässlich seines Eintretens in den Ruhestand verlieh ihm Papst Johannes Paul II. 1987 den Gregorius-Orden und ernannte ihn damit zum Mitglied des Gregorius-Ordens.

 

In seine Zeit als Musikreferent fielen die ersten Versuche einer Strukturierung von Kirchenmusik im Erzbistum Köln, z. B. durch die Einführung von Sonderstellen für Kirchenmusik. Dies waren zunächst acht im Jahre 1979 und schließlich zehn weitere 1985, also insgesamt 18.

 

Insbesondere durch seine Lehrtätigkeit prägte er, was nicht übertrieben ist, Generationen von Kirchenmusikerinnen und -musikern, die in Düsseldorf Katholische Kirchenmusik studiert haben. Obwohl er nun fast 30 Jahre nicht mehr im Amt als Kirchenmusikreferent ist, ist er bis heute vielen bekannt und in guter Erinnerung geblieben. Requiescat in pacem.

 

Richard Mailänder

 

In St. Quirinius (Neuss) wurde in der Meßfeier am Sonntag, 11. September 2016 um 10 Uhr dem Verstorbenen gedacht.

 

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Zuletzt aktualisiert: 30. November 2016 - 10:37h

Wichtiger Hinweis des Diözesan-Cäcilien-Verbandes

Ab 1. September 2016 kommen wir leider nicht umhin, den Preis für Mitgliedsnadeln auf 4,- Euro pro Stück zu erhöhen. Der Preis der Ehrennadeln bleibt konstant bei 4,- Euro.