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Kirchenmusik im Erzbistum Köln

Altes pflegen - Neues entdecken

Liturgie mitgestalten - Gemeinschaft erleben

Gemeinde erleben - Für jede Altersgruppe musikalische Angebote

Einsatz in Gottesdienst und Konzert - 44.267 Aktive im Erzbistum Köln

Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um die Kirchenmusik im Erzbistum Köln.

Wir stehen Ihnen auch gern persönlich zur Verfügung! Rufen Sie uns an (0221/1642-1539)

oder vereinbaren Sie einen Gesprächstermin! Sie finden uns im Erzbischöflichen Generalvikariat Köln

in der Marzellenstraße. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

 

Prof. Richard Mailänder, Erzdiözesankirchenmusikdirektor

Kompositionswettbewerb "Musica Sacra Nova" 2016

Kompositionswettbewerb "Musica Sacra Nova" 2016

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Chorwoche in San Leo 2016

Chorwoche in San Leo 2016

Urheberrecht

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Fortbildung aktuell

8. Chorpädagogischer Tag der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf

in Zusammenarbeit mit dem Referat Kirchenmusik im Erzbistum Köln

und der Evangelischen Kirche im Rheinland

 

Montag, 2. Mai 2016 10.00 bis 16.00 Uhr

 

Alle wichtigen Informationen finden Sie im Flyer (PDF-Format).

Ein neues Projekt stellt sich vor

Weitere Informationen unter

www.lichte-stille.de

Unterstützung chorsystemischer Arbeit in den Seelsorgebereichen

Um die Arbeit von Chorschulsystemen im Erzbistum zu fördern, wurde zunächst ad experimentum für die Jahre 2016 und 2017 ein Etatansatz eingerichtet.

Grundsätzlich sind danach bis spätestens Ende Februar des laufenden Jahres Anträge zu stellen. Da diese Maßnahme aber erst Mitte Februar 2016 genehmigt wurde, wird die Antragsfrist für 2016 auf 15. März verlängert.

Bis zu diesem Zeitpunkt können Sie formlos Anträge stellen. Näheres dazu im nachfolgenden Text:

 

Um eine langfristige Bindung von Kindern und Jugendlichen im kirchenmusikalischen Kontext und damit verbunden eine qualitativ hochstehende Kirchenmusik zu fördern, erscheint es notwendig, im Bereich der Kinderchorleitung mit mehreren Gruppen, die miteinander verzahnt sind, also systemisch, zu arbeiten. Da die Mittel in den Kirchengemeinden für den Bereich Kinderchor häufig eng sind, bietet das Erzbistum Köln die Möglichkeit, durch Förderanträge diese Arbeit zu unterstützen.

 

Nachfolgend die Kriterien zur Förderung chorsystemischer Arbeit:

- Gefördert werden können Seelsorgebereiche, die eine differenzierte Kinderchorarbeit in mehreren Gruppen, die miteinander verzahnt sind, anbieten.
- Das Angebot sollte sich auf eine Arbeit mit Kindern von 6 Jahren bis zu Jugendlichen bis 18 Jahren beziehen.
- Der Einsatz dieser Gruppen sollte im Wesentlichen in der Liturgie erfolgen, kann aber natürlich auch in geistlichen Konzerten geschehen.
- Hilfreich ist es, wenn dem Chorsystem eine gemeinsame Methode der Ausbildung zugrunde liegt.
- Konkret gefördert werden können verschiedene Dinge, je nach den Möglichkeiten, die den Chorschulen vor Ort zur Verfügung stehen.

 

• Erweiterung des Instrumentariums
• Erweiterung der Technik
• Notenkauf
• Gemeinsame Chorkleidung
• Probewochenenden
• Stimmbildungsunterricht

 

Nicht gefördert werden können Raummieten, etwa an die Pfarrei, da grundsätzlich davon auszugehen ist, dass die Kirchengemeinden ihre Räumlichkeiten für die Arbeit mit Kinderchören kostenfrei zur Verfügung stellen.

 

Der Antrag ist formlos einzureichen. Er sollte enthalten:
− Name des Chores und Anschrift des Verantwortlichen
− Beschreibung des Chorsystems in der Gemeinde
− Konkrete Antragssumme und Verwendung des Geldes einschließlich Nachweis einer Gesamtfinanzierung

 

Der Antrag kann immer nur für ein Jahr gestellt werden. Für das Folgejahr muss jeweils ein neuer Antrag gestellt werden.

Workshop für Chorkomponisten

Will ein (junger) Komponist lernen, wie man für Chöre komponiert, so dürfte man an kaum einer Hochschule in Deutschland einen Professor für Komposition finden, der (viel) Erfahrung mit Chorkomposition hat, ja möglicherweise sogar selbst Chorpraxis durch Singen und Chorleitung. Das spiegelt sich international z. B. dadurch wider, dass es nahezu keinen Komponisten in Deutschland gibt, der nennenswerte Werke für Chor a cappella geschrieben hat, die international in nennenswertem Umfang gesungen werden. Die Situation in anderen Ländern, z. B. Skandinavien, im englischsprachigen Raum, im Baltikum oder insgesamt in Osteuropa, ist gänzlich anders. Dort gehört es mehr oder weniger selbstverständlich dazu, dass Komponisten, die Komposition studieren, auch im Bereich der Chormusik etwas lernen. Das dürfte einer der wichtigsten Gründe sein, warum wir, seit wir uns im Erzbistum Köln am Internationalen Chor-Kompositionswettbewerb „Musica Sacra Nova“ beteiligen, hauptsächlich Einsendungen aus Osteuropa und dem englischsprachigen Raum erhalten, aber nahezu keine aus dem deutschsprachigen.

Daher haben wir uns überlegt, dass es vielleicht ein guter Anreiz für Komponisten sein könnte, einmal im Rahmen eines Seminars Unterricht bei einem der international erfolgreichsten Chorkomponisten zu nehmen, nämlich Prof. Dr. Pawel Lukaszewski aus Warschau. Daher bieten wir Ihnen den nachfolgenden Workshop an:

 

Workshop für Chorkomponisten
Leiter: Prof. Dr. hab. Paweł Łukaszewski
Professor für Komposition,
Fryderyk Chopin Musikhochschule, Warschau, Polen


Das ERZBISTUM KÖLN wird am 22. und 23. September 2016 einen Kompositions-Workshop im Maternushaus Köln veranstalten.
Der Workshop ist an Kompositionsstudenten und Komponisten aus dem Erzbistum Köln gerichtet.
Programm: Werke, die von den aktiven Teilnehmern für unbegleiteten gemischten Chor in lateinischer Sprache komponiert wurden (2 Stunden je Teilnehmer)
Sprache: englisch, deutsch, polnisch
Tagungsort: Maternushaus, Kardinal-Frings-Straße 1-3, 50668 Köln
Anmeldeschluss: 30.06.2016
Anmeldung an: susanne.erkens@erzbistum-koeln.de

Bei der Anmeldung anzugeben: Name, Adresse, Alter, Beruf und Werkliste.

 

Für die Zulassung zur aktiven Teilnahme am Workshop ist die Einreichung einer Komposition erforderlich, die zu mehr als 50 % fertiggstellt ist, möglichst als Sibelius 7.5 – Datei und/oder pdf-Datei. Die Auswahl der sechs aktiven Teilnehmer erfolgt aufgrund der eingereichten Unterlagen.
Dauer der Komposition: max. 8 Minuten

 

Weitere Informationen über den Workshop-Leiter:
www.lukaszewski.org.uk

 

Paweł ŁUKASZEWSKI, der als “zeitgenössischer Hauptvertreter der polnischen Chormusik” bezeichnet wird, ist einer der weltweit meistaufgeführten Komponisten von Chorwerken. Eine große Zahl seiner Werke sind von Chester Music, PWM und Walton Music veröffentlicht worden, Aufnahmen bei Hyperion, Signum und DUX. Er ist Leiter und Direktor des Musica Sacra Warsaw-Praga Cathedral Choir und Direktor des Kompositionswettbewerbs „Musica Sacra Nova“ sowie Professor für Komposition an der Fryderyk Chopin Musikhochschule in Warschau.

 

"Ein wahrer Meister der a cappella Komposition" Gramophone, UK

"Lukaszewskis Ansehen wächst schnell, und zu Recht" BBC Music, UK

Terminvorschau: Werk- und Exerzitienwoche 2016

Die nächste Werk- und Exerzitienwoche (Kirchenmusiker) findet vom 30. Mai bis

4. Juni 2016 in Lingen statt. Bitte schon jetzt den Termin vormerken!

Aktuelles auf unseren Seiten

Rückblick: CANTATE - JUBILATE - EXSULTATE 3. Kammerchor-Konzertreihe in Neuss

Vokalensemble Udin d´ART
Vokalensemble Udin d´ART

Die Titel der Konzerte der letzten Kammerchor-Konzertreihe 2015 mögen abgedroschen klingen, die Konzerte selbst waren es keinesfalls.
Die Hauptkirchen der Stadt Neuss waren der Austragungsort der 3. Kammerchor-Konzertreihe. 3 Chöre haben sich daran beteiligt und sich auf
den Weg in den Nordwesten unseres Bistums gemacht. Die Capella Piccola (Ltg. Thomas Reuber), einst in Neuss gegründet, hat die Reihe im April in Hl. Dreikönige mit einem überwiegend anglo-amerikanischen Programm eröffnet. Ein eher ungewöhnlicher Beitrag dieses Programmes war das Salve Regina von Nino Rota, der sich einen Namen als Filmkomponist gemacht und u.a die Musik für die Fellini-Filme „La strada“ und „La dolce vita “ geschrieben hat. Seine bekannteste Filmmusik ist sicher die des Filmes „Der Pate“ geworden. An der Orgel hat Lambert Kleesattel begleitet, der das Konzert mit „Scherzo Sortie“, einer Eigenkomposition über das Halleluja der Osternacht eröffnet hat. So kraftvoll das Konzert begonnen wurde, so ruhig entließ es die zahlreichen Zuhörer mit Whitacres „Sleep“ in die Nacht. Das Konzert des Vocalensemble Udin d’ART (Ltg. Thomas Kladeck) im Neusser Münster wartete mit zahlreichen Komponisten-Namen des 20. Jahrhunderts auf: Bojesen, Clausen, Dubra, Gjeilo, Hawley, Kverno, Lauridsen und Mawby. Eine Entdeckung war für die SängerInnen des Vocalensembles die Komposition „Prayer“ von René Causen (geb. 1953) über einen Text von Mutter Theresa. Zum Programm gehörte auch ein Werk des Dirigenten. Passend zum Marienmonat: Ave Maris Stella. Ein außergewöhnliches Konzert war sicher das letzte Konzert der Reihe mit dem preisgekrönten Frauenchor BonnSonata (Ltg. Markus Karas), der den Abschluss der „Nacht der Chöre“ in der Neusser St.Marien-Kirche gestaltete. Begleitet wurde der Chor vom Leverkusener Organist und Komponisten Hans-André Stamm. Nicht zuletzt einige seiner Kompositionen wie z.B die „Missa Giocosa“ oder „Halleluja“, aber auch Orgelwerke wie „Ellyllon“ und die „Toccata Gaelica“ begeisterten in diesem Konzert die Zuhörer.
Thomas Kladeck
(Diözesanbeauftragter für Kammerchöre)

Diese Seiten wurden zuletzt aktualisiert am 27. April 2016 um 10.15 Uhr.

KiEK - Redaktionsschluss ...

... für die neue Ausgabe I/2016 ist am 1. Mai 2016!