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Bischöfe berieten auf Familiensynode

in den Jahren 2014 und 2015

Was ist eigentlich Familie? Vor welchen Herausforderungen steht sie in der heutigen Zeit? Und was bedeuten die Veränderungen für die kirchliche Lehre und die Seelsorge?

Da diese und ähnliche Fragen auch Papst Franziskus bewegen, kündigte er im Herbst 2013 einen synodalen Prozess in zwei Etappen an:

  • Synode 2015
  • Synode 2014

Vom 4. bis 25. Oktober 2015 fand die zweite Bischofssynode in Rom unter dem Titel „Die Berufung und Mission der Familie in der Kirche in der modernen Welt“ statt. Ende 2014 wurde ein Vorbereitungsdokument dazu verschickt, der erneut einen Fragebogen enthielt. Dieser Fragebogen wurde im Erzbistum Köln an die Kreis- und Stadtdekanate und Gremien und Verbände zur Bearbeitung weitergeleitet. Auch Einzelpersonen konnten sich auf einem Onlinefragebogen beteiligen.
Die Ergebnisse der Befragung wurden am 25. März 2015 in einer Zusammenfassung der Antworten aus dem Erzbistum veröffentlicht und wurden in der Antwort der Deutschen Bischofskonferenz einbezogen.

 

Am 23. Juni 2015 veröffentlichte der Vatikan das  "Instrumentum laboris" als Arbeitspapier zur Vorbereitung der XIV. Ordentlichen Bischofssynode. Die Rückmeldungen aus Deutschland und aller Teilkirchen flossen in das Instrumentum laboris ein.

 

Das Abschlussdokument "Relatio synodi" (PDF, Italienisch) wird derzeit u.a. ins Englische und Deutsche übersetzt. Die Deutsche Bischofskonferenz hat eine Arbeitsübersetzung (PDF, Deutsch) veröffentlicht. Sobald die offizielle Übersetzung veröffentlicht wird, steht diese auch hier zur Verfügung.

 

Diese 2. Bischofssynode bildete den Höhepunkt des insgesamt auf zweieinhalb Jahre angelegten synodalen Prozesses wurden. Am Freitag, den 8. April 2016 veröffentlichte Papst Franziskus das Apostolische Schreiben "Amoris Laetitia" (PDF, Deutsch), mit konkreten Leitlinien für eine zeitgemäße Seelsorge der Familie. Eine Stellungnahme der Deutschen Synoden-Teilnehmer gibt es auf dbk.de.

 

> Details zum Synodenverlauf 2015

Im Oktober 2014 fand daher eine außerordentliche Bischofssynode statt, die sich mit den Herausforderungen der Familie im Rahmen der Evangelisierung befasste. Diese Synode wurde weltweit von den nationalen Bischofskonferenzen vorbereitet.

 

Zur Vorbereitung gab es einen Fragebogen zu Themen rund um das Thema Familie. Weltweit und auch im Erzbistum Köln wurde der Fragebogen von vielen Gläubigen in den Pfarreien und kirchlichen Verbänden beantwortet. Er bildete eine Grundlage für die Beratungen der ersten Familiensynode 2014 in Rom.


Die Ergebnisse dieser Synode bilden die Grundlage für die Synode 2015.

 

> Details zum Synodenverlauf 2014

Einordnung im Blog

Der Leiter des Referates Ehe- und Familienpastoral Dr. Holger Dörnemann verfolgte die Synoden und präsentiert in einem Blog die Statements, Entwicklungen und den Verlauf des synodalen Prozesses. Er ordnete die Stellungnahmen in Bezug auf die erarbeiteten Dokumente und die mit ihnen zusammenhängenden Fragestellungen ein und verband sie mit den Perspektiven aus dem Erzbistum Köln. Der Beitrag zur Veröffentlichung von ‚Amoris Laetita‘ bildet zugleich den Abschluss seiner Berichterstattung.

 

Den Blog finden Sie unter familiensynode.blogspot.de

Wort des Bischofs zum Abschluss der Familiensynode

Wort des Bischofs zum Beginn der Familiensynode

Referat Ehe- und Familienpastoral

Dr. Holger Dörnemann Leitung
Ehe- und Familienpastoral
T 0221 1642 1533 holger.doernemann@erzbistum-koeln.de

Kardinal Woelki zum nachsynodalen Schreiben des Papstes "Amoris Laetitia"

08.04.16 - Kirche muss Menschen nahe sein - Differenzierte Wahrnehmung mehr