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Das bedingungslose Grundeinkommen

Ein bedingungsloses Grundeinkommen – das ist, wenn der Staat an jeden Bürger monatlich einen Geldbetrag auszahlt, der ausreicht, um die Existenz zu sichern. Einfach so. Ohne Bedürftigkeitsprüfung, ohne Verpflichtung zu Arbeit oder Tätigkeit oder sonst irgendwas.

 

Das klingt revolutionär und ist es auch – seit Jahrhunderten:

 

Denn im 16. Jahrhundert beispielsweise forderte Thomas Morus eine umfassende Versorgung armer Menschen. Er wollte verhindern, dass Menschen aus Not zum Dieb werden und dafür am Galgen sterben.

 

Die Befürworter eines bedingungslosen Grundeinkommens möchten Freiheit und soziale Sicherheit in Zeiten von Massenarbeitslosigkeit gewährleisten. Kritiker halten es für nicht finanzierbar.

 

Auch große katholische Verbände wie beispielsweise die Katholische Arbeitnehmerbewegung KAB und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands kfd beschäftigen sich lange schon mit der Idee und haben Stellung bezogen – pro und contra.

 

Im Folgenden finden Sie die einzelnen Beiträge der fünfteiligen Sendereihe, die in der Woche vor der Bundestagswahl 2013 in domradio ausgestrahlt wurde. In den Beiträgen setzen wir uns auseinander mit den Positionen wichtiger katholischer Verbände:

 

Katholische Arbeitnehmer-Bewegung KAB: Garantiertes Grundeinkommen

 

Bund Katholischer Unternehmer e. V. BKU: Aktivierendes Grundeinkommen

 

Kolpingsfamilie: Partielles Basisbürgergeld

 

Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands kfd: Stilllegungsprämie

 

Bund der Deutschen Katholischen Jugend BDKJ: Katholische Soziallehre

 

Lesenswert außerdem ist eine Frage, die zur Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens auf dem Web-Portal "direktzu Joachim Kardinal Meisner" an Herrn Kardinal Meisner gerichtet wurde. Diese Frage hat Herr Kardinal Meisner inzwischen beantwortet: direktzu Joachim Kardinal Meisner