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Heiliges Jahr zu Ende gegangen

 

Papst Franziskus hat am Sonntag, den 20. November das Heilige Jahr beendet. Bei der Messe zum Abschluss des Jahres der Barmherzigkeit rief er vor zahlreichen Gläubigen dazu auf, gemeinsam den Weg der Barmherzigkeit weiterzugehen.


Franziskus betonte in seiner Predigt, dass "die wahre Pforte der Barmherzikeit, das Herz Christi" weiterhin offen stehe, auch wenn nun wieder die Heiligen Pforten in Rom und auf der ganzen Welt geschlossen sein. Der Papst forderte auf , nie die Türen der Versöhnung und der Vergebung zu verschließen, sondern stets über das Böse und die Divergenzen hinauszugehen. - Der Papst hatte das Heilige Jahr vor einem Jahr am 8.Dezember 2015 eröffnet.


Der Vatikan will in wenigenTagen eine Bilanz des Heiligen Jahes vorstellen.

 

Rückblick: Das Heilige Jahr im Erzbistum Köln und Rom

Eröffnung des Heiligen Jahres durch Papst Franziskus © 2015 KNA, www.kna-bild.de - Nutzungsrechte vorbehalten

Eröffnung des Heiligen Jahres durch Papst Franziskus

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Kardinal eröffnet die Heilige Pforte in Köln

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Impulse zur Barmherzigkeit

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Jahr der Barmherzigkeit an Schulen © Laura-Thomas, bilder.erzbistum-koen

Jahr der Barmherzigkeit an Schulen

Zurück von Rom © Rosalia Granz, bilder.erzbistum-koeln.de

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Heiliges Jahr im Erzbistum Köln beendet

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Impulse zur Barmherzigkeit

"In meinem Amtseid habe ich geschworen, gerecht gegen jedermann zu sein. Doch die Barmherzigkeit ist ja etwas, das nach meinem Dafürhalten über die Gerechtigkeit hinausgeht. Denn nicht alles lässt sich berechnen oder gar aufrechnen – und Gott handelt oft so ganz anders, als es auf unserer menschlichen Rechnung steht.

Nehmen wir nur das Gleichnis Jesu vom verlorenen Sohn: Dass dem verschwenderischen jüngeren Sohn seine Schuld erlassen wurde, empfand dessen älterer Bruder zu Recht als ungerecht. Zugleich aber hat sich der Vater der beiden als unendlich barmherzig erwiesen.

 

Der Anspruch, Recht walten zu lassen, aber auch Barmherzigkeit zu üben, ist ein Spannungsfeld, in dem ich mich als Oberbürgermeister täglich bewege. Deshalb ist es mir wichtig, immer den einzelnen Menschen im Blick zu haben. Und ich versuche, mir das barmherzige Handeln Jesu zum Vorbild zu nehmen und mich bzw. ihn zu fragen, was er in dieser oder jener Situation tun würde. Oft genug habe ich erlebt, dass er dann auch antwortet."

 

Tim-Oliver Kurzbach, OB der Stadt Solingen, Vorsitzender des Diözesanrates im Erzbistum Köln