Im Interesse der Diözesanleitung / der Leitung der entsprechenden Hauptabteilung / der Einrichtungsleitung geht es darum, dass inhaltliche und organisatorische Zielvorgaben verwirklicht werden.

Leitungscoaching unterliegt der Vertraulichkeit. Das heißt: Informationen aus dem Beratungsprozess dürfen nur im Rahmen des verhandelten Beratungskontraktes und nicht ohne Wissen der Beteiligten an Dritte weitergegeben werden. Für die Beraterinnen und Berater gilt die > Dienstanweisung (PDF) der Diözesanstelle für pastorale Begleitung, die zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Ein Leitungscoachingprozess umfasst in der Regel 5-10 Sitzungen inklusive der Kontraktsitzung und Auswertungssitzung. Wo es geboten scheint, kann ein kleiner Teil dieser Sitzungen als Follow Up auch nach einer zeitlichen Pause in Anspruch genommen werden. Eine Verlängerung auf 15 Sitzungen ist möglich.

Verlängerungen und Unterbrechungen müssen mit der Diözesanstelle abgesprochen werden. Wird ein Coaching an eine Konsultation angeschlossen, reduziert sich die max. mögliche Sitzungszahl um die bereits in Anspruch genommenen Sitzungen in der Konsultation.

Mit externen Supervisorinnen und Supervisoren schließt die Diözesanstelle eine Leistungsvereinbarung ab. Über die mögliche Zahl von Sitzungen und die Dauer von Coaching bei Externen wird im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel entschieden.

Zwischen Ende eines Coachingprozesses und eventuellem Beginn eines neuen muss in der Regel ein Zeitraum von 12 Monaten liegen.

Bis zur 15. Beratungseinheit übernimmt das Erzbistum Köln die Kosten für die Beratung. 

In Ausnahmefällen kann nach Absprache mit der Diözesanstelle und allen Kontraktpartnern das Leitungscoaching um weitere fünf Sitzungen verlängert werden. Dafür ist ab der 16. bis zur 20. Einheit eine Eigenbeteiligung vom zu Coachenden zu zahlen.

Die Eigenbeteiligung pro Sitzung und pro Person beträgt zurzeit:

50 Euro für

  • Kapläne
  • Gemeindeassistentinnen/assistenten und -referentinnen/referenten
  • Pastoralassistentinnen/assistenten
  • Lehrer/innen an Grund-, Haupt und Realschulen,
  • Folgedienste und Mitarbeitende in den Rendanturen
  • Mitarbeitende des Generalvikariates

60 Euro für

  • Pfarrer
  • Diakone
  • Pastoralreferentinnen/referenten
  • Verwaltungsleiter/innen
  • Lehrer/innen an Gymnasien und Sonderschulen
  • Mitarbeitende des Generalvikariates in leitender Funktion

Diese Eigenbeteiligung wird dem Teilnehmer von der Diözesanstelle für pastorale Begleitung in Rechnung gestellt. Das Erzbistum Köln bietet für die Abwicklung ausschließlich SEPA-Basis-Lastschrift an.

Interne Berater sind tätig im Rahmen ihrer Beauftragung. Eventuell anfallende Fahrtkosten des Beraters werden dem zu Coachenden in Rechnung gestellt.