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Rückblick auf ein Projekt zur Schöpfungsbewahrung:5 Jahre BiCK – für mehr Biodiversität an den Kirchorten

BiCK Projekt Grevenbroich
Datum:
2. Apr. 2026
Von:
Newsdesk
Das Projekt „BiodiversitätsCheck in Kirchengemeinden“ (BiCK) ging 2021 im Erzbistum Köln an den Start, koordiniert vom Fachbereich Schöpfungsverantwortung und gefördert vom Bundesamt für Naturschutz. Gemeinsam blickt man nun auf fünf spannende Jahre zurück.

Tausendfach sind Menschen aktiv geworden und haben in 60 Kirchengemeinden des Erzbistums rund um Kirchtürme, Pfarrheime und Kindergärten Maßnahmen zur Förderung der Biologischen Vielfalt umgesetzt. Nun endet nach fünf Jahren das vom Bundesamt für Naturschutz geförderte Projekt BiodiversitätsCheck in Kirchengemeinden – kurz BiCK. Die Umsetzung wurde vom Fachbereich Schöpfungsverantwortung koordiniert und von den acht Biologischen Stationen auf dem Gebiet des Erzbistums fachlich unterstützt.

Gemeinsam aktiv sein für die Natur

An den Kirchorten wuchsen kleine ökologisch hochwertige Biotope und ebenso Gemeinschaft durch gemeinsames Schaffen– und das Bewusstsein für die Schönheit und Schutzbedürftigkeit unserer Mitwelt. „Viele erzählten, wie das Projekt sie emotional berührt hat: Stolz, Freude, Dankbarkeit, aber auch ein Gefühl von Hoffnung. In einer Zeit, in der uns oft der Eindruck begleitet, als könnten wir wenig bewirken, zeigt uns dieser kleine Garten: Jeder kleine Beitrag zählt“, berichtet etwa das BiCK-Team aus St. Johann Baptist in Much-Kreuzkapelle.

Biodiversität bedeutet: Eine Vielfalt an Arten, eine Vielfalt an Ausprägungen innerhalb einer Artengruppe sowie vielfältige intakte Ökosysteme, d.h. Lebensräume für Tiere und Pflanzen und nicht zuletzt uns Menschen. Biodiversität ist Leben, ermöglicht Leben in seiner ganzen Fülle.

Schöpfung als Geschenk Gottes betrachten

Uns, die heute handeln können, obliegt die Verantwortung, die Lebensgrundlagen und Entwicklungsmöglichkeiten global und für die Zukunft zu erhalten. Aus dem christlichen Glauben heraus tragen uns Ehrfurcht und Dankbarkeit gegenüber Gott, dem Schöpfer, der uns die Erde als "gemeinsames Haus" geschenkt hat. Und daran anknüpfend ist der Schutz der Biologischen Vielfalt keine "Privatangelegenheit", sondern Aufgabe der Gemeinschaft der Menschen in ihren Ortskirchen - der communio an jedem Kirchort. Es ist ein Aufruf zur Vielfalt im Sinne des 2. Vatikanums: Jede:r ist berufen, seine und ihre jeweiligen Interessen, Talente und Dienste einzubringen. 

Wie dies in den zurückliegenden Monaten und Jahren bereits beeindruckend gelungen ist, zeigen beispielhaft nachfolgende Filmbeitrag und Fotos aus verschiedenen teilnehmenden Kirchengemeinden des BiCK-Projekts.

Das große Engagement und die Ergebnisse des BiCK sind ein Meilenstein – nun heißt es weitergehen. Das Thema Biodiversität spielt auch im Nachhaltigkeitsplan des Erzbistums eine wichtige Rolle.

Engagierte, die Ideen haben, wie sie ihren Kirchort schöpfungsfreundlicher gestalten können, sind eingeladen, sich unter schoepfungsverantwortung@erzbistum-koeln.de mit dem Fachbereich Schöpfungsverantwortung in Verbindung zu setzen.

BiodiversitätsCheck in Kirchengemeinden (BiCK)

Im BiCK-Projekt wurden bis Ende 2025 60 Kirchengemeinden des Erzbistums Köln dabei unterstützt, auf ihren Flächen und Gebäuden Maßnahmen zum Erhalt der Biologischen Vielfalt umzusetzen. Dreh- und Angelpunkt sind die Menschen in den Kirchengemeinden, die selbst zupacken und sich für eine schöpfungsfreundliche Kirchengemeinde engagieren. 

Das Projekt wurde im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. 

Meldung: 5 Jahre BiCK – für mehr Biodiversität an den Kirchorten

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