Leitung der Diözesanverwaltung: Generalvikar, Amtsleiter, Ökonom

Leitung der Diözesanverwaltung

Zum 1. Ja­nu­ar 2023 ist das neue Diö­ze­san­ge­setz zur Ord­nung der Erz­bischöf­li­chen Ku­rie im Erz­bis­tum Köln – das heißt der Bistumsverwaltung – in Kraft getreten. Damit wird die Änderung der Struktur des Erzbischöflichen Generalvikariats mit drei klar profilierten Ge­schäfts­bereichen nach pas­tora­len, ad­minis­tra­ti­ven und wirt­schaft­li­chen Be­lan­gen umgesetzt:

  • Die Amtsleitung (Frank Hüppels­häuser) verant­wortet den Bereich Ver­waltung,
  • der General­vikar (Guido Assmann) ist Verantwortlich für den Bereich Pastoral,
  • der Finanz­direktor und Ökonom (Gordon Sobbeck )ist für den Bereich Finanzen zustän­dig.

Die Kon­zen­tra­tion des Amts­be­reichs des Ge­ne­ral­vi­kars und der Bi­schofs­vi­ka­re auf theo­lo­gisch-pas­tora­le und stra­tegi­sche Auf­ga­ben und die Er­rich­tung des Amts einer Amts­lei­tung sollen einer leis­tungs­fä­higen Diö­ze­san­ver­wal­tung die­nen.

Generalvikar Guido Assmann

Monsignore Guido Assmann ist seit 1. Juli 2022 Generalvikar des Erzbischofs von Köln. In dieser Funktion ist er das „alter ego“ des Diözesanbischofs und dessen Stellvertreter für die Verwaltung des Bistums.

Guido Assmann wurde 1964 in Radevormwald geboren und 1990 zum Priester geweiht. Anschließend war er Kaplan in Eitorf und in Köln-Klettenberg. Von 1998 bis 2007 war er im Pfarrverband Dormagen-Süd als leitender Pfarrer tätig; 2000 wurde er zum Dechan­ten des Dekanats Dormagen ernannt. 2007 wurde er Oberpfarrer am Quirinusmünster in Neuss und Kreisdechant des Kreisdekanats Rhein-Kreis Neuss, zwei Jahre später zu­sätzlich Leiter des Seelsorgebereichs Neuss-Mitte mit den Pfarreien St. Quirin, St. Marien, Hl. Dreikönige und St. Pius X.. Papst Benedikt XVI. ernannte Assmann 2005 zum „Kaplan Seiner Heiligkeit“ mit dem Titel Monsignore.

2017 erfolgte die Ernennung von Assmann zum nichtresidierenden Domkapitular. Im Mai 2020 wählte ihn das Kölner Domkapitel zum Dompropst, seine Amtseinführung erfolgte am 20. September 2020. Zusätzlich wurde Assmann im Mai 2022 von Kardinal Woelki zum stellvertretenden Generalvikar ernannt.

Kontakt

Generalvikar Guido Assmann
Generalvikar

Erzbistum Köln
Generalvikariat
Marzellenstraße 32
50668 Köln

F 0221 1642 1220

Amt und Aufgaben des Generalvikars

Der Generalvikar ist der Stellvertreter des Erzbischofs. Er erlässt für den Diözesanbischof grundsätzlich alle Verwaltungsakte im Rahmen der ausführenden Gewalt. Der Generalvikar muss den Erzbischof über alle wichtigen Amtsgeschäfte unterrichten und darf niemals gegen dessen Wissen und Absicht handeln („alter ego“). Er wird vom Erzbischof auch zum Moderator der Kurie ernannt.

Die Auf­ga­ben­ver­tei­lung in der Leitung des Generalvikariats sieht seit Januar 2023 vor, dass der Ge­neral­vi­kar die „Ver­ant­wor­tung für die stra­te­gisch-pas­tora­le Aus­rich­tung des kirch­li­chen Ver­wal­tungs­han­delns un­ter Be­rück­sich­ti­gung der durch den Erz­bischof be­stimm­ten pas­tora­len Schwer­punk­te“ trägt. Da­zu ge­hört ins­be­son­dere die Kon­zep­tio­nie­rung und Um­set­zung der pas­tora­len Schwer­punk­te so­wie die Fest­le­gung und Prio­ri­sie­rung der Vor­ge­hens­wei­se. Zu­dem ist er zu­stän­dig für Auf­ga­ben, de­ren Aus­übung den Be­sitz der Weihe­ge­walt oder kirch­licher Lei­tungs­gewalt vor­aus­setzen.

Der Ge­neral­vikar ist Re­prä­sen­tant des Erz­bistums Köln ge­gen­über der Öffent­lich­keit und den Me­dien im Rah­men sei­ner Zu­stän­dig­kei­ten in Ab­stimmung mit dem Erz­bischof. Als Dienst­vorge­setz­ter ist er zu­stän­dig für die pas­tora­len Mit­arbei­ter des Erz­bistums Köln.

Lebenslauf Guido Assmann

1964 (28. Januar) geboren in Rade­vorm­wald
1983-1988  Studium der Katholischen Theologie und der Philosophie in Bonn und Freiburg i.Br.
1989  1989 (14. Juni) Diakonenweihe in Zum Heiligen Kreuz, Leverkusen-Rheindorf
1990  (1. Juni) Priesterweihe im Kölner Dom
1990-1994  Kaplan in Eitorf
1994-1998 Kaplan in Köln-Kletten­berg
1998-2007 Leitender Pfarrer im Seelsorgebereich Dormagen-Süd
2000-2007 Dechan­t des Dekanats Dor­magen
2005 (1. Oktober) Mitglied des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem 
2005 (28. Oktober) Ernennung zum „Kaplan Seiner Heiligkeit“ (Monsignore) durch Papst Benedikt XVI.
2007-2020 Oberpfarrer am Quirinusmünster Neuss und Kreisdechant des Kreisdekanats Rhein-Kreis Neuss
2009-2020 Leitender Pfarrer des Seelsorgebereichs Neuss-Mitte mit den Pfarreien St. Quirin, St. Marien, Hl. Dreikönige und St. Pius X.
2017 (2. April) Ernennung zum nichtresidierenden Domkapitular
Seit 2020  Dompropst am Hohen Dom zu Köln
Seit 2022 (1. Juli) Generalvikar des Erzbischofs von Köln und Moderator der Kurie

Bilder zum Download

Druckfähige Fotos von Generalvikar Assmann stehen kostenfrei zum Download in der folgenden Kollektion bereit.

Amtsleiter Frank Hüppelshäuser

Zum 01. Januar 2023 über­nimmt Frank Hüppels­häuser die Amts­leitung des Erz­bischöf­lichen General­vikariats. In der neu geschaffe­nen Funk­tion leitet der 57-jährige Diplom-Volkswirt die operative Verwaltungs­tätig­keit des EGV sowie der ange­schlossenen Dienst­stellen und ist Vorge­setzter der knapp 800 Mitarbei­tenden.

Für seine neue Aufgabe bringt Hüppels­häuser umfangreiche Manage­ment­expertise und Kennt­nisse der kirch­lichen Aufgaben mit. So verfügt er über 25 Jahre Erfahrung als Führungs­kraft, davon die letzten zehn Jahre im Top-Management als Vor­stand bei großen Unter­nehmen. Dabei standen Personal- und Dienst­leistungs­management sowie Orga­nisations­entwicklung und Digitali­sierung inhalt­lich im Mittel­punkt. Das Erzbistum Köln, seine Struk­turen und internen Prozesse kennt Hüppels­häuser aus seiner aktuellen Verant­wortung als Geschäfts­führer im Stadt­dekanat Bonn sowie seiner lang­jährigen Erfahrung als Kirchen­vorstand in der Kirchen­gemeinde seines Wohn­ortes.

Frank Hüppelshäuser

Amtsleiter

Erzbistum Köln
Generalvikariat
Marzellenstraße 32
50668 Köln

Aufgaben der Amtleitung

Die Amts­leitung soll eine pro­fessio­nelle, effi­zien­te und im ge­bote­nen Um­fang trans­paren­te Ver­wal­tung si­cher­stellen und ist für die Koor­dina­tion und Ver­net­zung aller Or­gani­sations­ein­heiten der Erz­bischöf­lichen Kurie zu­stän­dig.

In sei­nem Han­deln ist er an stra­te­gisch-pas­tora­le Richt­li­nien ge­bun­den, die vom Ge­neral­vikar mit Ein­ver­nehmen des Erz­bischofs fest­gelegt sind. Eben­falls ist er an die vom Öko­nom fest­ge­leg­ten wirt­schaft­lichen Rah­men­vor­gaben ge­bun­den. Der Amts­lei­ter ist Dienst­vorge­setzter aller Mit­arbei­ten­den des Erz­bis­tums Köln, mit Aus­nahme der pas­tora­len Diens­te.

Finanzdirektor und Ökonom Gordon Sobbeck

Gordon Sobbeck ist seit 1. Juli 2019 Finanzdirektor und Ökonom des Erzbistums Köln. Der 43-jährige Betriebswirt war seit April 2012 Finanzdezernent im Bistum Limburg und hat das Dezernat Finanzen, Verwaltung und Bau geleitet. Zum August 2014 wurde er zudem Ökonom der Diözese. Er war zudem Geschäftsführer des Diözesankirchensteuerrates, des Diözesanvermögensverwaltungsrates sowie des Hauptausschusses Finanzen, Verwaltung und Bau. In der Zeit der Administration, als Weihbischof Manfred Grothe die Diözese Limburg leitete und viel Aufarbeitung geleistet werden musste, hat er die diözesane Vermögensverwaltung neu geordnet und eine beispielhafte und größtmögliche Transparenz geschaffen. Über die Diözese hinaus ist Sobbeck Mitglied im Aufsichtsrat bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK) in Köln sowie Vorsitzender des Aufsichtsrates beim Gemeinnützigen Siedlungswerk (GSW) in Frankfurt. Für den Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) koordiniert er das Projekt zur Weiterentwicklung der Governance-Strukturen.

Gordon Sobbeck stammt aus dem Sauerland. Nach Studienabschlüssen als Diplom-Verwaltungsbetriebswirt (FH) und Diplom-Betriebswirt (FH) arbeitete er in der Verwaltung von zwei Kommunen des Kreises Olpe, bevor er 2006 Stadtkämmerer und Zweiter Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters in der Stadt Halver (Märkischer Kreis) wurde. 2008 wechselte er als Leiter Haushalt/Rechnungswesen zur Konrad-Adenauer-Stiftung. Seit 2012 war er Finanzdezernent und seit 2014 Ökonom des Bistums Limburg.

Sobbeck ist verheiratet und hat vier Kinder.

Gordon Sobbeck

Ökonom des Erzbistums Köln

Erzbistum Köln
Generalvikariat
Marzellenstraße 32
50668 Köln

Aufgaben des Ökonomen

Der Ökonom ist für die wirt­schaft­lichen und fi­nan­ziellen An­gele­gen­hei­ten des Erz­bis­tums ver­ant­wort­lich so­wie für die Ver­mögens­ver­waltung. Der Ökonom verwaltet auch das Vermögen des Erzbischöflichen Stuhls.

Der Ökonom untersteht nicht der Weisung des Generalvikars. Er vollzieht sein Amt unter der Autorität und Weisung des Erzbischofs sowie des Kirchensteuer- und Wirtschaftsrat nach den rechtlichen Maßgaben.