Gesetz regelt Aufgabenbereiche der neuen Verwaltungsleitung

5. Dezember 2022 Newsdesk/ke

Erzbistum Köln. Zum 1. Ja­nu­ar 2023 tritt das neue Diö­ze­san­ge­setz zur Ord­nung der Erz­bischöf­li­chen Ku­rie im Erz­bis­tum Köln in Kraft. In der Prä­am­bel zum neu­en Ge­setz schreibt Erz­bi­schof Rainer Maria Kar­dinal Woelki, die pas­tora­len, ad­minis­tra­ti­ven und wirt­schaft­li­chen Be­lan­ge des Erz­bis­tums Köln er­for­der­ten „ei­ne leis­tungs­fä­hige Diö­ze­san­ver­wal­tung“. Die Kon­zen­tra­tion des Amts­be­reichs des Ge­ne­ral­vi­kars und der Bi­schofs­vi­ka­re auf theo­lo­gisch-pas­tora­le und stra­tegi­sche Auf­ga­ben und die Er­rich­tung des Amts einer Amts­lei­tung sollen dem die­nen.

Die Um­struk­tu­rie­rung des Erz­bi­schöf­li­chen Ge­ne­ral­vi­ka­riats kün­dig­te Kar­dinal Woelki wäh­rend ei­ner Sit­zung des Diö­ze­san­pas­toral­rats im April 2022 an. Das neue Ge­setz legt die Auf­ga­ben und Be­fug­nisse der Ver­wal­tungs­lei­tung fest. Ab dem 1. Ja­nuar ist es hand­lungs­lei­tend für Ge­neral­vikar Msgr. Guido Assmann, Amts­lei­ter Frank Hüppelshäuser und Öko­nom Gordon Sobbeck.

Zuständigkeiten Generalvikar

Die neue Auf­ga­ben­ver­tei­lung sieht vor, dass Ge­neral­vi­kar Ass­mann die „Ver­ant­wor­tung für die stra­te­gisch-pas­tora­le Aus­rich­tung des kirch­li­chen Ver­wal­tungs­han­delns un­ter Be­rück­sich­ti­gung der durch den Erz­bischof be­stimm­ten pas­tora­len Schwer­punk­te“ trägt. Da­zu ge­hört ins­be­son­dere die Kon­zep­tio­nie­rung und Um­set­zung der pas­tora­len Schwer­punk­te so­wie die Fest­le­gung und Prio­ri­sie­rung der Vor­ge­hens­wei­se. Zu­dem ist er zu­stän­dig für Auf­ga­ben, de­ren Aus­übung den Be­sitz der Weihe­ge­walt oder kirch­licher Lei­tungs­gewalt vor­aus­setzen.

Der Ge­neral­vikar ist Re­prä­sen­tant des Erz­bistums Köln ge­gen­über der Öffent­lich­keit und den Me­dien im Rah­men sei­ner Zu­stän­dig­kei­ten in Ab­stimmung mit dem Erz­bischof. Als Dienst­vorge­setz­ter ist er zu­stän­dig für die pas­tora­len Mit­arbei­ter des Erz­bistums Köln.

Zu­ständig­keiten Amts­leiter und Ökonom

Der neue Amts­leiter Frank Hüppelshäuser soll eine „pro­fessio­nelle, effi­zien­te und im ge­bote­nen Um­fang trans­paren­te Ver­wal­tung“ si­cher­stellen und ist für die Koor­dina­tion und Ver­net­zung aller Or­gani­sations­ein­heiten der Erz­bischöf­lichen Kurie zu­stän­dig. In sei­nem Han­deln ist er an stra­te­gisch-pas­tora­le Richt­li­nien ge­bun­den, die vom Ge­neral­vikar mit Ein­ver­nehmen des Erz­bischofs fest­gelegt sind. Eben­falls ist er an die vom Öko­nom fest­ge­leg­ten wirt­schaft­lichen Rah­men­vor­gaben ge­bun­den. Der Amts­lei­ter ist Dienst­vorge­setzter aller Mit­arbei­ten­den des Erz­bis­tums Köln, mit Aus­nahme der pas­tora­len Diens­te.

Ökonom Gordon Sobbeck ist für die wirt­schaft­lichen und fi­nan­ziellen An­gele­gen­hei­ten des Erz­bis­tums ver­ant­wort­lich so­wie für die Ver­mögens­ver­waltung.