Drei Fragen an:Edith-Stein-Haus: Ein Ort für Stille, Gebet und Aufbruch
Welche Bedeutung hat das Edith Stein-Haus für das Erzbistum Köln?
Mit dem Edith Stein-Haus gibt es jetzt wieder einen eigenen geistlichen Ort, an dem Exerzitien und andere spirituelle Angebote, aber auch biblische und liturgische Bildung ihren Platz haben. Damit kommen wir der Sehnsucht vieler Menschen nach Gott, nach einer lebendigen Beziehung mit Christus entgegen und entwickeln eine Ausstrahlungskraft, die ins Bistum hinein wirkt.
Welche neuen Möglichkeiten bietet das renovierte Haus besonders auch im Hinblick auf das Programm?
Unser Programm ist auf Gruppen ausgerichtet, aber natürlich sind uns Einzelgäste, die ins Schweigen gehen wollen, ebenfalls willkommen. Weil es ein kleines Haus ist, sind die Kursteilnehmer und -teilnehmerinnen unter sich. Das ermöglicht eine ganz andere Dynamik, z.B. bei Schweigeexerzitien.
Außerdem ist Altenberg geprägt durch sein klösterliches Erbe und zugleich dynamisch, weltoffen. Davon lassen wir uns inspirieren: Die Heilige Schrift, die Natur, die Stille, das Lebenszeugnis von Christinnen und Christen, die vor uns auf Gottsuche gegangen sind, spielen eine wesentliche Rolle. Wir bringen klassische Angebote in eine moderne Sprache und beleben bewährte geistliche Praxis neu, wie z.B. Lectio Divina oder Work & Pray. Und die Kooperation mit dem Altenberger Dom bringt ebenfalls neue Ideen mit sich.
Haben Sie dort schon Ihren neuen persönlichen Lieblingsplatz gefunden?
Ja, genau genommen sind es zwei: Im großen Raum Bethanien im Untergeschoss öffnet sich durch eine Art Glasdach der Blick in den Himmel. Und „Horeb“, der mit seiner schlichten, warmen Atmosphäre besonders gestaltet ist. Hier bin ich eingeladen, mich auf das Wesentliche zu besinnen, auf die Begegnung mit Christus im Gebet.
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