Romwallfahrer der Schützenbruderschaften:Feierliche Verleihung der Anno-Santo-Kreuze im Neusser Quirinusmünster

Im altehrwürdigen Quirinusmünster aus dem Jahr 1209 fand am Wochenende eine feierliche Heilige Messe mit Verleihung der Anno-Santo-Kreuze an die Romwallfahrer der Schützenbruderschaften aus dem Erzbistum Köln statt. Zahlreiche Schützenschwestern und Schützenbrüder waren in das bis auf den letzten Platz gefüllte Münster gekommen, um diesen besonderen Moment des Heiligen Jahres gemeinsam zu begehen.
Veranstaltet wurde die Feier von den Diözesanverantwortlichen der Diözese Köln. Der leitende Pfarrer der katholischen Kirche in Neuss, Münsterpfarrer Andreas Süß, begrüßte den Diözesankönig 2025 Michael Monschau mit seiner Gattin Gisela Monschau, den Diözesanbundesmeister Walter Honerbach sowie den Diözesanpräses Stefan Ehrlich als Hauptzelebranten und die Mitglieder der Diözesanvorstände.
Eine besondere Begrüßung galt dem ranghöchsten Repräsentanten des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, Bundesschützenmeister Robert Hoppe, der die Anno-Santo-Kreuze im Namen des Bundesverbandes verlieh. Ebenso willkommen geheißen wurde für den ausrichtenden Bezirksverband Neuss Bezirksbundesmeister Thomas Schröder sowie die anwesenden Vorstände.
Die Messe wurde in feierlicher Form zelebriert. Als Konzelebrant wirkte der Düsseldorfer Bezirkspräses Stefan Wißkirchen mit; Diakon Ulrich Wachter, Präses der St. Matthäus Bruderschaft in Düsseldorf, unterstützte die Liturgie. Ein besonderer Dank galt den zahlreichen Standarten- und Fahnenträgern, die mit ihren Bannern die sichtbare Verbundenheit der Bruderschaften im Erzbistum Köln zum Ausdruck brachten.
Predigt: Rom als geistlicher Höhepunkt
In seiner Predigt unterstrich Pfarrer Süß die besondere Bedeutung der Romwallfahrt. Eine Reise zu den Gräbern der Apostel und zum Nachfolger des heiligen Petrus, Papst Leo XIV, sei für einen Schützen ein außergewöhnlicher Höhepunkt im Leben. In Rom werde die Weltkirche in ihrer Vielfalt und in der lebendigen Tradition der Glaubenszeugen erfahrbar; viele Altäre der großen Kirchen stünden über den Gräbern der ersten Zeugen des Glaubens.
Das Gebet an diesen Stätten stärke den Glauben und mache deutlich, dass die Schützenbruderschaften Teil einer weltumspannenden Gemeinschaft seien. Süß berichtete zudem von seiner eigenen Pilgerreise im Heiligen Jahr mit einer Gruppe der Pfarrei St. Quirinus. Im Rahmen einer Generalaudienz habe er Gelegenheit zu einem kurzen persönlichen Gespräch mit dem Papst gehabt – eine Begegnung, die für ihn unvergesslich geblieben sei und die Verbundenheit mit der Weltkirche eindrucksvoll vertieft habe.
Das Anno-Santo-Kreuz 2025 – Zeichen der Hoffnung
Das Heilige Jahr steht unter dem Leitwort „Spes non confundit – Die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen“. Es verweist auf die christliche Zuversicht und die Hoffnung auf Gott, die auch in bewegten Zeiten trägt. In diesem Geist machten sich die Schützen aus dem Erzbistum Köln auf den Weg nach Rom.
In den Verleihungsbestimmungen des Bundes ist festgelegt:
„Das Anno-Santo-Kreuz kann in jedem Heiligen Jahr einer Bruderschaft oder einem Bezirksverband bei Teilnahme an einer vom Bund durchgeführten oder bestätigten Romfahrt einmal verliehen werden. Das Kreuz wird in der Regel vom jeweils ältesten Teilnehmer einer Romfahrt getragen. Es bleibt Eigentum der Bruderschaft/des Bezirksverbands. Diese/dieser befindet ggf. über die weitere Verwendung des Kreuzes.“
Mit der Verleihung der Anno-Santo-Kreuze 2025 an die Diözese Köln wurde das Engagement der Romwallfahrer gewürdigt und die geistliche Verbundenheit der Schützen mit der Weltkirche sichtbar bekräftigt. Im Anschluss an den Gottesdienst klang die Feier mit einem Empfang im Kardinal-Frings-Haus in froher diözesaner Gemeinschaft aus.
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