Antrittsbesuch von Bischof Bohdan Dzyurakh im Erzbistum Köln

3. November 2022 Newsdesk/je; IKS/im

Köln. Der ukrai­nische Bi­schof Bohdan Dzyurakh (ukrainisch Богдан Дзюрах) war am ver­gan­genen Wochen­ende zu sei­nem An­tritts­besuch im Erz­bistum Köln. Nach einem Ge­spräch mit dem Bischofs­vikar der Inter­natio­nalen katho­lischen Seel­sorge (IKS), Weih­bischof Dr. Dominikus Schwader­lapp, wurde der Ex­arch von Erz­bischof Rainer Maria Kar­dinal Woelki em­pfan­gen. Dzyurakh ist seit 2021 Apos­toli­scher Ex­arch für die Ukrai­ner des byzan­tini­schen Ri­tus in Deutsch­land und Skandi­navien, mit Sitz in Mün­chen. Ein ge­planter Be­such im vergan­genen Jahr musste corona­bedingt ver­schoben wer­den.

Dank für Unter­stützung ukraini­scher Geflüch­teter

Der Ex­arch dankte allen Ver­ant­wort­lichen im Erz­bistum Köln für die schnelle und große Unter­stützung, die ukraini­sche Ge­flüch­tete seit Be­ginn des Krie­ges durch das Erz­bistum er­halten ha­ben. In dras­tischen Wor­ten schil­derte er die Situa­tion in der Ukrai­ne, wo jetzt vor allem die In­fra­struk­tur zer­stört wer­de. „Der Glaube hält uns zusammen und ist für uns eine Stär­kung und Hoff­nung“, sagte Bi­schof Dzyurakh.

Im Ge­spräch ver­sicherte Kar­dinal Woelki dem Bi­schof, dass das Erz­bistum auch in Zu­kunft seine Hil­fe an­biete. Zu­dem wurde über Hil­fe für Geflüch­tete ge­sprochen, die trauma­tisiert nach Deutsch­land kommen. Als Aus­druck des Dan­kes schenk­te der Ex­arch dem Köl­ner Erz­bischof eine Ikone der Mutter­gottes aus der Ukrai­ne.

Be­such der ukraini­schen Gemein­de in Düssel­dorf

Be­reits am Wochen­ende hatte Bischof Dzyurakh am Treffen der De­kane in Köln teil­genommen und eine hei­lige Messe mit der Ge­meinde in der Düssel­dorfer Heilig Geist Kirche ge­feiert. An­schließend hatten die Gläu­bigen die Möglich­keit, dem Ex­archen beim Pfarr­fest zu begeg­nen und mit ihm ins Ge­spräch zu kommen. Vie­le nutz­ten die Gele­gen­heit ihre Ängs­te und Nöte anzu­sprechen.

Be­gleitet wurde Bischof Dzyurakh während seines An­tritts­besuchs von sei­nem Kanzler, Pfarrer Andrii Khymchuk, dem Refe­renten der IKS, Ingbert Mühe, sowie Pfarrer Mykola Pavlyk und Vater Henadii Aronovych. Die bei­den Pries­ter be­treuen und lei­ten die ukrai­nischen katho­lischen Gemein­den in Düssel­dorf, Köln, Bonn und Eus­kirchen.