16. Januar 2018 (pek180116-gad)

Siegburg. Markus Lüpertz zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlern der Gegenwart. Der Maler, Grafiker und Bildhauer war von 1988 an mehr als 20 Jahre Rektor der Kunstakademie Düsseldorf. Für die Stadt Bonn hat er eine Beethoven-Skulptur geschaffen und am Post Tower steht seine Darstellung des Mercurius.

 

Vom 21. Januar bis zum 4. März werden Grafiken von Markus Lüpertz in einer Doppelausstellung im Katholisch-Sozialen Institut (KSI) auf dem Michaelsberg und im Siegburger Stadtmuseum gezeigt. Zur Eröffnung am 21. Januar führen Markus Lüpertz und der Generalvikar des Erzbistums Köln, Dr. Dominik Meiering, um 14 Uhr im KSI ein Gespräch über Kunst und Kirche. Darüber hinaus gibt Lüpertz mit seiner Band TTT ein Jazzkonzert. Anschließend ist ein Rundgang durch die Ausstellung im Kreuzgang des ehemaligen Abteigebäudes geplant. Dort sind unter dem Titel „Hirte“ Skulpturen, der Werkzyklus „Mykenisches Lächeln“ und der Holzschnitt „Der Hirte“ zu sehen.

 

Der zweite Teil der Veranstaltung beginnt im Anschluss um 16:30 Uhr unter dem Titel „Michael Engel“ im Stadtmuseum Siegburg. Die dortige Ausstellung grafischer Werke wird von einem Fachvortrag von Prof. Dr. Dieter Ronte, dem ehemaligen Direktor des Kunstmuseums Bonn, begleitet und durch eine Lesung von Markus Lüpertz ergänzt.

 

Während der Ausstellungszeit wird das interdisziplinäre Projekt durch Führungen zum Thema „Kunst und Schönheit“ abgerundet. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der erstmals das grafische Werk von Markus Lüpertz umfänglich darstellt. Außerdem erscheint eine Sonderedition.

 

Für die Eröffnungsveranstaltung sind aufgrund der begrenzten Platzzahl für beide Häuser kostenfreie Eintrittskarten erforderlich. Erhältlich sind die Eintrittskarten im KSI auf dem Michaelsberg sowie im Stadtmuseum.