Lesejahr A | 7. Sonntag in der Osterzeit

7. Sonntag in der Osterzeit - Lesejahr A

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Bibeltext: Joh 17, 1-11a

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In Leichter Sprache

Jesus betet für alle Menschen zu Gott.
Jesus betete zu seinem Vater im Himmel.
Jesus sagte:
 

Vater.
Jetzt ist es soweit.
Jetzt gehe ich zu dir.
 
Vater.
Ich habe hier auf der Erde alles zu Ende gemacht.
Hier auf der Erde habe ich alles getan, was du mir gesagt hast.
Vater.
Du hast die Menschen lieb.
Darum hast du mich zu den Menschen geschickt:
Damit ich ihnen alles von dir erzähle.
 
Jetzt bin ich fertig.
Die Menschen haben gut zugehört.
Die Menschen haben ihre Herzen für dein Wort auf gemacht.
Die Menschen haben gemerkt, dass ich wirklich von dir komme.
Dass du mich wirklich geschickt hast.
 
Vater.
Jetzt gehe ich zu dir zurück.
Dann bin ich nicht mehr auf der Erde.
Weil ich bei dir bin.
Aber die Menschen sind noch auf der Erde.
Die Menschen sind noch in der Welt.
Aber du bist bei ihnen.
Beschütze die Menschen.

 

© evangelium-in-leichter-sprache.de

 

Zum Eintrag auf Evangelium in Leichter Sprache

Für Kinder:

Der Bibeltext gibt ein Gebet von Jesus wieder. Ziemlich schwer verständlich für uns heute. Der Sinn in Kürze: Lass die Menschen geborgen sein in deiner Liebe!

 

Jesus betet für uns und mit uns, das soll auch unser Ausmalbild zeigen: Die Menschen, wir, sind geborgen in Gottes Liebe. Wir dürfen uns mit all unseren Fragen und Gedanken, Hoffnungen und Ängsten an Gott wenden. Und Jesus ist mit uns.

 

(Efi Goebel)

Für Erwachsene:

Heute läuft der Evangelist Johannes zur theologischen Hochform auf. Leider, möchte man sagen, denn die Verständlichkeit leidet arg darunter. Worum geht es? Schon zur Zeit Jesu fragten sich die Menschen, wer dieser Jesus denn sei: Ein politischer Revolutionär, ein Sozialreformer, ein Philosoph oder ein Frauenversteher?

Nichts von alledem. Die Botschaft Jesu ist unvergleichlich größer als alle klugen Reden: Er ist der Sohn Gottes; Gott spricht durch ihn, seinen Sohn, zu den Menschen. Jesus will den Menschen nicht irgendetwas Kluges oder Schönes sagen, sondern Gottes Wort, dass sein und unser himmlischer Vater alle Menschen in seiner grenzenlosen Liebe birgt. Jesus Christus ist ein sichtbares Bild des unsichtbaren Gottes; er ist ein Mensch, der ganz aus der Liebe dessen lebt, der ihn in die Welt geschickt hat. Zusammen mit ihm stehen wir vor Gott-Vater, gemeinsam mit Jesus unüberbietbar geborgen in Gottes Liebe.

Diese unendliche Liebe kann sich kein Mensch ausdenken; sie muss uns offenbart werden, wir müssen sie uns sagen lassen. Gerne und oft, für Klein und Groß verständlich.

 

(Diakon Dr. Andreas Bell)

 


 

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