Lesejahr C | 5. Sonntag in der Osterzeit

5. Sonntag in der Osterzeit - Lesejahr C

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Bibeltext: Joh 13, 31-33a.34-35

Den Text der Einheitsübersetzung finden Sie hier. Bitte o.g. Bibelstelle angeben.

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In Leichter Sprache

Jesus sagt zum Abschied tröstende Worte
 
Jesus wusste, dass er nur noch kurze Zeit bei seinen Freunden auf der Erde ist.
Jesus fing an, sich von seinen Freunden zu verabschieden.
Jesus sagte zu seinen Freunden tröstende Worte.
Weil Jesus seine Freunde lieb hatte.
 
Jesus sagte:

Bei Gott ist alles gut.
Darum tu ich das, was Gott will.
Dann können alle sehen, dass Gott gut ist.
Und Gott zeigt, dass ich selber auch gut bin.
Und dass ich von Gott komme.
 
Meine Freunde.
Ich habe euch sehr lieb.
Ihr sollt euch gegenseitig genau so lieb haben,
wie ich euch lieb habe.
Daran können alle Menschen merken, dass ihr meine Freunde seid.

 

© evangelium-in-leichter-sprache.de

 

Zum Eintrag auf Evangelium in Leichter Sprache

Für Kinder:

Vor seinem Tod hat Jesus seinen Jünger sein Testament gesagt, d.h. das was ihm am wichtigsten ist und was sie auf jeden Fall beherzigen sollen: „Liebt einander!“ Dieser eine Satz ist die Zusammenfassung seines ganzen Lebens, seiner Worte und Taten. Deshalb ergänzt er: „Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.“  An dem liebevollen Umgang zunächst mit sich selbst und dann mit den Anderen „… werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“

In der Familie kannst du das Liebesgebot Jesu mal ausprobieren. Es ist leichter und zugleich schwerer, weil man einander ganz gut kennt.

Vielleicht hilft dir eine Übung: stell dir bei geschlossenen Augen vor, dass Gott dich mit einem liebevollen Blick anschaut und dir zulächelt – wie du es von deiner Mutter oder deinem Vater kennst. Und dann stell dir vor dass Gott sagt:“ Ich liebe dich von ganzem Herzen und halte zu dir egal was kommt!“

Gestärkt durch diese Übung versuche das Liebes-Testament Jesu zu erfüllen!

 

(Martin Bartsch, Pastoralreferent)

Für Erwachsene:

Was ist Gottes Herrlichkeit? Wir denken dabei gerne an leuchtende Gloriolen und machtvolle Auftritte. Das liegt sicher an unseren Erfahrungen mit Herrschaft. Die nicht immer erfreulich waren.

Herrlichkeit kommt tatsächlich von Herrschen, betrifft aber die Frage: Wer herrscht über uns? Klüger wäre zu fragen: Wer herrscht in uns? Die Herrlichkeit Gottes besteht schlicht darin, die geschenkte, grenzenlose Liebe zu jedem Menschen auch wirklich ankommen zu lassen, sich darüber zu freuen, sie gerne in Anspruch zu nehmen, sie zum beherrschenden Motiv unseres Redens und Handelns zu machen. Mit den Worten des Evangelisten: Zu lieben, wie wir von Gott geliebt werden.

Gott zu verherrlichen, also ihn zu unserem Herrn zu erklären, bedeutet nicht Unterwerfung, sondern Öffnung für das ewige Geschenk seiner treuen Liebe, auf die in jeder Situation, in Freud und Leid Verlass ist. Und solchermaßen Glaubende erkennt man irgendwann.

 

(Diakon Dr. Andreas Bell)

 


 

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