„Eine ‚Mutter‘, die liebt und schlägt? Paradoxien kirchlicher Kommunikation“
Dr. Jonas Hoff ist der Referent und Gesprächspartner beim „mittwochgespräch“ am 18. März um 18 Uhr im Klosterhof des Maxhauses an der Schulstraße 11. Sein Thema lautet: „Eine ‚Mutter‘, die liebt und schlägt? Paradoxien kirchlicher Kommunikation“.
Paradoxe Erwartungen können Menschen in unlösbare Konflikte treiben: Sie sollen etwas tun, was Sie nicht tun dürfen – ein klassischer „double bind“. Eine solche Aufforderung lässt sich nicht adäquat auflösen: Entweder sie enttäuschen die eine oder die andere Erwartung. Solche „double binds“ treten aber nicht nur in Alltagskommunikation auf. Sie lassen sich auch in den normativen Erwartungen der römisch-katholischen Kirche an ihre Gläubigen nachweisen. Das „mittwochgespräch“ führt in die Problematik von „double-bind“-Kommunikation ein und analysiert kirchliche Beispiele.
Zum Referenten
Dr. Jonas Hoff studierte Katholische Theologie, Germanistik und Bildungswissenschaften in Bonn und Salzburg. Nach einem Forschungsaufenthalt an der KU Leuven arbeitete er zunächst als Referent für Hochschulfragen im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz. 2021 wurde er in Bonn zum Dr. theol. promoviert. Nach Gastdozenturen in Malta, Berlin und Athen wurde er 2025 zum Lehrbeauftragten für Katholische Theologie an der Universität Halle-Wittenberg ernannt. Seit Oktober 2025 vertritt er die Professur für Katholische Theologie und Didaktik mit dem Schwerpunkt Systematische Theologie an der Universität Duisburg-Essen.
Der Eintritt kostet 4 Euro.
Anmeldung: im Maxhaus-Foyer, telefonisch (0211 9010252) oder per E-Mail (eintrittskarten@maxhaus.de). Reservierung empfohlen.
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