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GemeindeEntwicklungsTag 2026

Verwurzelt und beflügelt

Ein Hahn mit gespreizten Flügeln, der gerade losgeflogen ist.

21. November 2026 | 9–17 Uhr | Maternushaus, Köln

Inspiration | Vernetzung | Austausch | Ermutigung | Raum für den Hl. Geist  

Herzliche Einladung an alle ehren- und hauptamtlich Engagierten aus dem Erzbistum Köln zum GemeindeEntwicklungsTag!

Der GemeindeEntwicklungsTag 2026 richtet sich an alle, die vor Ort in Gruppen, Gremien, GemeindeTeams, Initiativen oder Projekten Verantwortung übernehmen. Er bietet Raum, sich angesichts vielfältiger Veränderungen in Kirche und Gesellschaft inspirieren, ermutigen und stärken zu lassen.

Eine Kirchturmspitze mit den Himmelsrichtungs-Anzeiger, auch Windrose genannt.

Unter dem Motto „verwurzelt und beflügelt“ nimmt der Tag das Spannungsfeld in den Blick, das viele Engagierte kennen: tief verwurzelt im Glauben und in gewachsenen Formen von Gemeinde – und zugleich den Wunsch, Neues zu wagen und die Pastoral vor Ort mutig zu gestalten.

Der GET 2026 ermutigt, aus der eigenen Verwurzelung im Glauben Kraft zu schöpfen, gemeinsam Perspektiven zu entdecken und sich beflügeln zu lassen für nächste Schritte in der Gemeinde vor Ort. 

Was Sie erwartet:

  • Ein inspirierender Vormittag mit einem Impuls zum Motto „verwurzelt & beflügelt“ durch Tobias Wiesen aus dem Team des Nationalpark Eifel mit Zeit für Austausch und Resonanz u.a. mit Generalvikar Tobias Hopmann.
  • Zwei Workshop-Phasen am Vor- und Nachmittag bieten Inspiriation und Gelegenheit zum Austausch und Vernetzen.
  • Ein Markt der Möglichkeiten rund um das Mittagessen, bei dem Fachbereiche des Erzbischöflichen Generalvikariats und Initiativen aus dem Erzbistum ihre Angebote vorstellen und für Gespräche zur Verfügung stehen.
  • Geistliche Elemente, die dazu einladen, die eigene Verwurzelung im Glauben zu vertiefen und beflügelt nach Hause zu gehen.

Tagesablauf

9:00 Uhr   Check-in & Stehcafé (Foyer)
9:30 Uhr   Begrüßung & Tagesüberblick (Maternussaal)
9:40 Uhr   Impuls / Keynote „Verwurzelt & Beflügelt“
10:20 Uhr   Austausch mit Generalvikar
11:00 Uhr   Workshop-Phase A
12:30 Uhr   Mittagsbuffet und Infostände im Foyer  

13:45 Uhr   Geistliche Einheit
14:15 Uhr   Infostände & Gespräche
14:45 Uhr   Workshop-Phase B
16:15 Uhr   Kaffeepause
16:30 Uhr   Abschluss & Feedback (Maternussaal)
17:00 Uhr   Ende des Programms

Workshops

Am Vor- und Nachmittag können Sie jeweils an einem 90-minütigem Workshop teilnehmen, um good practice-Beispiele, Tools & Methoden sowie Unterstützungsangebote kennenzulernen und sich für die eigene Praxis inspirieren zu lassen.

Den jeweiligen Anmelde-Link, der Sie auf die Bildungswerkseite führt, finden Sie im Ausschreibungstext des Workshops. 

A01 – Unsere Pastorale Einheit im Wandel – verstehen, mitgestalten, Schwerpunkte setzen

Die Kirche vor Ort verändert sich – im Erzbistum Köln laufen dazu viele Prozesse im Rahmen des Transformationsprogramms. In diesem Workshop schauen wir gemeinsam darauf, was das ganz konkret bedeutet – und wie Sie als ehrenamtlich Engagierte aktiv mitgestalten können.

Die Teilnehmenden erhalten einen verständlichen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen (z.B. Pastorale Schwerpunktsetzung, Gebäude- und Potenzialanalysen, neue Zuweisungsordnung, Verwaltung 2.0., Kategorisierung der Kirchen) und erkennen die nächsten Entwicklungsschritte für ihre eigene Pastorale Einheit. 

Daniel Sprint und Ronald Brings, Referenten im Fachbereich Entwicklung Pastorale Einheiten

A02 – Kirche Kunterbunt – gemeinsam Glauben erleben

Kirche Kunterbunt begeistert Familien mit einer Mischung aus Kreativität, Gastfreundschaft, Feiern und Glauben. Lernen Sie das Konzept kennen, erleben Sie ausgewählte Elemente selbst und entdecken Sie, warum Kirche Kunterbunt viele Menschen anspricht. Der Workshop bietet praktische Ideen und Anregungen, wie Kirche generationenübergreifend, einladend und lebensnah gestaltet werden kann.

Uschi Pies-Brodesser, Referentin im Fachbereich Lebensbegleitende Pastoral

A03 – „Alles so schön bunt und vielfältig?!“ – Diversitätssensibel Gemeinde gestalten

In diesem Workshop erhalten Sie Impulse und Ideen, wie ein diversitätssensibles Arbeiten in Deiner Gemeinde gelingen kann. Wir wollen uns mit eigenen Zugehörigkeiten und Positionierungen auseinandersetzen, die eigene Rolle mit Blick auf Diversität in der Gemeinde reflektieren und den diversitätssensiblen Ansatz kennenlernen. Das Träumen von Gemeinden als bestärkendem Raum für Viele ist ausdrücklich erlaubt!

Silke Dust, freiberufliche Trainerin, Beraterin und Mediatorin

A04 – Mut zum Lassen: Exnovation

Viele Gemeinden stehen vor einer ähnlichen Herausforderung: Alles wird knapper, gleichzeitig bleiben die Erwartungen hoch. Das Bisherige soll in gleicher Qualität fortgeführt und zugleich Neues entwickelt werden, um neue Menschen zu erreichen. 

Dieser Anspruch kann nur in eine permanente Überforderung führen. Exnovation stellt eine einfache Frage: Womit hören wir auf? Es geht darum, gemeinsam zu klären, was heute noch trägt, worauf künftig Kraft verwendet werden soll und wovon man sich guten Gewissens verabschieden kann. Der Workshop stellt praxiserprobte Ansätze vor, wie Gemeinden diese Frage gemeinsam bearbeiten und tragfähige Entscheidungen treffen können.

Referentin: Ursula Hahmann

A05 – Caritas als Gemeindeaufgabe – Gemeinsam Kirche für und mit Menschen sein

Der Workshop zeigt anhand von Beispielen aus der Kölner Innenstadt, wie der caritative Grundauftrag pastoral konkret werden kann: In Orten der Begegnung, in der Arbeit mit Menschen in prekären Lebenssituationen und vor allem durch Kooperation und Vernetzung. 

Im zweiten Teil des Workshops steht der je eigene Ort im Mittelpunkt: Welche fruchtbaren Angebote bestehen bereits? Welche Ressourcen und Netzwerke sind vorhanden, um weitere Projekte zu starten? Wie können daraus neue Formen einer sozial-caritativen Pastoral entstehen?

Referent: Stefan Burtscher   

A06 – Sternsucher – ein Förderprogramm für die Jugend, das anders tickt

„Wir suchen Menschen, keine Projekte" – mit diesem Leitsatz ist das Förderprogramm „Sternsucher" der Jugendpastoral im Erzbistum Köln angetreten. Statt fertiger Konzepte braucht es hier vor allem eins: den Mut, sich im Team auf den Weg zu machen und Ideen für eine lebendige Kirche zu testen, früh zu scheitern und etwas anderes auszuprobieren. Mit intensivem Coaching und der Chance auf eine bis zu dreijährige Projektförderung bekommen die Teams echte „Beinfreiheit“ für ihre Visionen. In diesem Workshop berichte ich von den Erfahrungen der ersten Monate – was uns überrascht hat, was wir gelernt haben und was das für die Gemeindeentwicklung insgesamt bedeuten kann.

Referentin: Elisabeth Wessel

A07 – Pastorale Schwerpunkte kommunizieren

Wer’s nicht einfach und klar sagen kann, der soll schweigen und weiterarbeiten, bis er’s klar sagen kann. Nach diesem Zitat von Karl Popper widmet sich der Workshop der Öffentlichkeitsarbeit in Kirchengemeinden. Manche Kommunikationswege und -medien sind bereits lange bewährt im Einsatz, tief verwurzelt in der Öffentlichkeitsarbeit – doch erreichen diese Maßnahmen noch die richtigen Menschen, inspirieren sie?

Wie geht man neue Wege, Menschen anzusprechen, zu interessieren, emotional zu erreichen und zu beflügeln? Muss jede Kommunikation bereits eine Erwartungshaltung an den Empfänger formulieren? Wieviel Mut braucht es, neue Wege zu gehen und zukunftsfähige Schwerpunkte zu setzen? Mit diesen Fragen gehen wir in diesem Workshop in den Austausch und Vernetzung.

Melanie Hempfer, Jan Wirth-Pütz – Team Kommunikationsberatung

A08 – Nichts für Feiglinge! Spürbare Willkommenskultur

Willkommen! Wie es ist, als Neue in eine bestehende Gruppierung zu kommen, hat jede*r schon einmal erlebt. Im Workshop bietet die Referentin den Raum, diese Erfahrung zu teilen und daraus Kernpunkte für das Willkommen anderer – komme, was und wer wolle – zu entdecken. Die Art und Weise des Willkommens lässt die innere Haltung der Einladenden spüren. Im Workshop erhalten Sie Anregungen, die eigenen Annahmen und Verhaltensmuster zu reflektieren und sich selbst anzunehmen – das braucht Mut und ist nichts für Feiglinge!

Dieser Workshop soll eine Ermutigung für alle Menschen in der Gemeindeentwicklung vor Ort sein und praktische Impulse für eine spürbare Willkommenskultur und einfache Gestaltung von Einladungsprozessen geben.

Referentin: Dr. Barbara Kruse

Workshop wird auch am Nachmittag angeboten (B21)

A09 – Geistliche Prozesse als Weg der Kirchenentwicklung

Wie können Gremien und Projektgruppen Entscheidungen treffen, die nicht nur effizient, sondern auch geistlich getragen sind? In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden den Wert geistlicher Prozesselemente für die Zusammenarbeit in Teams kennen. Im Mittelpunkt steht das praktische Kennenlernen des „Gesprächs im Geist“. Gemeinsam erproben wir diese Methode und kommen über konkrete Erfahrungen und Herausforderungen des kirchlichen Lebens vor Ort ins Gespräch. 

Referentin: Judith Göd

Workshop wird auch am Nachmittag angeboten (B22)

A10 – Räume gestalten mit Facilitape – Beteiligung sichtbar machen

Facilitation + Tape = Facilitape®. Mit etwas Klebeband lassen sich Räume in Orte verwandeln, die Beteiligung fördern und Gruppenprozesse sichtbar machen. In dieser Session erleben Sie Facilitape® ganz praktisch und lernen leicht umsetzbare Methoden kennen, mit denen Austausch, Entscheidungen und gemeinsames Arbeiten lebendig und kreativ unterstützt werden – direkt übertragbar auf Ihren eigenen Kontext.

Referentin: Johanna Rosenbusch

Workshop wird auch am Nachmittag angeboten (B23)

A11 – Die Kunst, alle mitzunehmen – miteinander Entscheidungen im Konstent treffen

Wie können Teams Entscheidungen treffen, bei denen alle gehört werden, ohne sich in endlosen Diskussionen zu verlieren? Lernen Sie die Konsent-Methode aus der Soziokratie kennen und erleben Sie, wie gleichwertige Beteiligung in der Praxis gelingt. Christine Brandmeir berichtet aus ihrem Alltag und ihrer Praxis in/mit Teams. Sie lädt dazu ein, die Methode selbst auszuprobieren und für den eigenen Kontext mitzunehmen.

Referentin: Christine Brandmeir

Workshop wird auch am Nachmittag angeboten (B24)

A12 – Wir für hier – Stadt, Land, Zukunft!

Wir stellen den Prototypen des neuen Gemeindecaritas-Spiels vor. Die Bildung größerer pastoraler Einheiten ist in vollem Gange. Wie gelingt es, die Menschen vor Ort mit ihren Bedarfen weiter gut in den Blick zu nehmen? Bereits vorhandene Angebote, Initiativen und Anlaufstellen werden benannt sowie weitere Möglichkeiten für soziale Unterstützung entwickelt – auch jenseits klassischer Strukturen.

Anita Borchers, Referentin Gemeindecaritas und Lotsenpunkte + N.N.

Workshop wird auch am Nachmittag angeboten (B25)

A13 – Pioneer Tools – Für Menschen die Kirche verändern wollen

Kirche kann dort lebendig werden, wo Menschen leben, auch jenseits vertrauter Gemeindestrukturen. Anhand inspirierender Projekte aus den Erprobungsräume lernen Sie Pioneer-Tools kennen, die helfen, neue Zielgruppen und Lebenswelten in den Blick zu nehmen. Mit Praxisbeispielen, spannenden Stories und konkreten Impulsen entwickeln Sie Ideen, wie Gemeinde mutig, kreativ und nah bei den Menschen gestaltet werden kann.

Referentin: Miriam Hoffmann

Workshop wird auch am Nachmittag angeboten (B26)

B14 – Vision des Erzbistums

Die geistliche Vision des Erzbistums – und was sie vor Ort bedeutet. Mit der geistlichen Vision hat das Erzbistum Köln beschrieben, was Kirche in Köln ausmacht und wohin sie sich entwickeln soll. Sie ist die Grundlage allen Handelns und Arbeitens. Doch was bedeutet sie für mich und mein Engagement in der Gemeinde? In einem geistlichen Gespräch soll sie lebendig und greifbar werden. Aufmerksames Zuhören und regelmäßige Zeiten der Stille ermöglichen das Hören auf den Geist Gottes.

Veronika Bräu, Referentin im Fachbereich Evangelisierung

B15 – Ankerpunkt KÖB – ein Ort für Gemeindeentwicklung?!

„Büchereien sind total verstaubt“ – Von wegen! In diesem Workshop entdecken wir wie vielfältig und lebendig viele KÖB heute schon sind. Besonders spannend ist das Potential, das noch in ihnen schlummern könnte. Vielleicht auch bei Ihnen? Durch ein Zusammenwirken unterschiedlicher Akteure kann der Ort der KÖB zum Dreh- und Angelpunkt einer profilierten, engagierten und sozialraumorientierten Gemeindeentwicklung werden. Dieser Idee folgen wir praxisnah und bieten Raum für Gedankenspiele. 

Sonja Tannebaum und Elisa Trinks (Fachbereich Katholische Öffentliche Büchereien, Familienzentren & Verbände)

B16 – Mit Herz dabei – ehrenamtlich Glauben weitergeben

Ehrenamtliches Engagement und Kita gehören seit jeher zusammen. 

Das Spektrum reicht von der gesetzlich vorgesehenen Elternmitwirkung über die Unterstützung bei Festen und Aufführungen bis hin zum Engagement in Fördervereinen.

Doch kann die Kita auch ein Ort sein, an dem Ehrenamtliche die Weitergabe des Glaubens unterstützen? Wie könnte ein solches Engagement aussehen? Welche Voraussetzungen braucht es und welche Unterstützung ist notwendig?

Gemeinsam möchten wir darüber ins Gespräch kommen, Ideen entwickeln und mögliche Praxisbeispiele skizzieren.

Ulrike Krippendorf mit Team von Katholino Kitas im Erzbistum Köln gGmbH

B17 – Musik als Motor von Gemeindeentwicklung – Erfahrungen aus dem Chorhaus Dormagen

Das Chorhaus Dormagen ist einer der kirchenmusikalischen Leuchttürme im Erzbistum Köln. Im Workshop zeigen Verantwortliche des Chorhauses, wie Kirchenmusik Gemeindeentwicklung beflügeln kann: indem viele Menschen ihre musikalischen Fähigkeiten und Charismen einbringen, eine große stilistische Vielfalt unterschiedliche Zielgruppen anspricht, Musik Glaubensfragen und Sprachfähigkeit im Glauben anregt und Projekte einen niederschwelligen Zugang zu Kirche eröffnen. Anhand konkreter Beispiele werden übertragbare „Bausteine“ vorgestellt und Raum für Erfahrungsaustausch zur Musikarbeit in den Gemeinden der Teilnehmenden geschaffen.

Kantor Horst Herbertz (künstlerischer Leiter des Chorhauses), Astrid Preuss, Frieder Neher

B18 – Gewinnung von Ehrenamtlichen mithilfe eines Aufgabenprofils

Sie sind auf der Suche nach ehrenamtlich Engagierten. Je klarer die Aufgabe desto erfolgreicher werden Sie passende Engagierte für Ihr Projekt finden. Hier hilft unser Aufgabenprofil.

Wenn Sie wissen, wen Sie für was suchen, können Sie Ihre Werbestrategie entsprechend danach ausrichten.

Marianne Komp und Alice Seufert (Engagementförderung)

B19 – Kirche vor Ort stark machen. Wie GemeindeTeams das kirchliche Leben bereichern

Gemeinde bewegt – Zukunft gemeinsam gestalten: In der neuen Pfarrei Bergheim werden vor Ort Gemeindeteams eingeführt, die Verantwortung übernehmen und das kirchliche Leben lebendig halten. Im Workshop berichten Martina Doerstel, Pastoralreferentin, und weitere Engagierte von ihren Erfahrungen, ersten Schritten und guten Ideen. Wir entdecken, wie Gemeindeteams Menschen zusammenbringen, Charismen wecken und uns beflügeln, Kirche vor Ort neu zu denken und Neues zu wagen. Für alle, die mitgestalten statt abwarten wollen.

Martina Dörstel (Pastoralreferentin) und Team aus der Pastoralen Einheit Bergheim

B20 – Verankert in der eigenen Gemeinde – Offen für Neues: Das Intranet des Erzbistums Köln

Im Workshop lernen Engagierte vor Ort, wie sie das Intranet des Erzbistums Köln sinnvoll für ihre Arbeit nutzen können: zur schnellen Information, zur Vernetzung in der Gemeinde, für Umfragen, Terminplanung und Austausch über aktuelle Themen. Wir zeigen, wie das Intranet hilft, „verwurzelt und beflügelt“ zu sein – fest verankert in der eigenen Gemeinde und zugleich offen für neue Ideen, Kooperationen und Inspiration aus dem ganzen Erzbistum.

Malena Speck, Fachbereich Medien & Kommunikation

B21 – Nichts für Feiglinge! Spürbare Willkommenskultur

Willkommen! Wie es ist, als Neue in eine bestehende Gruppierung zu kommen, hat jede*r schon einmal erlebt. Im Workshop bietet die Referentin den Raum, diese Erfahrung zu teilen und daraus Kernpunkte für das Willkommen anderer – komme, was und wer wolle – zu entdecken. Die Art und Weise des Willkommens lässt die innere Haltung der Einladenden spüren. Im Workshop erhalten Sie Anregungen, die eigenen Annahmen und Verhaltensmuster zu reflektieren und sich selbst anzunehmen – das braucht Mut und ist nichts für Feiglinge!

Dieser Workshop soll eine Ermutigung für alle Menschen in der Gemeindeentwicklung vor Ort sein und praktische Impulse für eine spürbare Willkommenskultur und einfache Gestaltung von Einladungsprozessen geben.

Referentin: Dr. Barbara Kruse

Workshop wird auch am Vormittag angeboten (A08)

B22 – Geistliche Prozesse als Weg der Kirchenentwicklung

Wie können Gremien und Projektgruppen Entscheidungen treffen, die nicht nur effizient, sondern auch geistlich getragen sind? In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden den Wert geistlicher Prozesselemente für die Zusammenarbeit in Teams kennen. Im Mittelpunkt steht das praktische Kennenlernen des „Gesprächs im Geist“. Gemeinsam erproben wir diese Methode und kommen über konkrete Erfahrungen und Herausforderungen des kirchlichen Lebens vor Ort ins Gespräch. 

Referentin: Judith Göd

Workshop wird auch am Vormittag angeboten (A09)

B23 – Räume gestalten mit Facilitape – Beteiligung sichtbar machen

Facilitation + Tape = Facilitape®. Mit etwas Klebeband lassen sich Räume in Orte verwandeln, die Beteiligung fördern und Gruppenprozesse sichtbar machen. In dieser Session erleben Sie Facilitape® ganz praktisch und lernen leicht umsetzbare Methoden kennen, mit denen Austausch, Entscheidungen und gemeinsames Arbeiten lebendig und kreativ unterstützt werden – direkt übertragbar auf Ihren eigenen Kontext.

Referentin: Johanna Rosenbusch

Workshop wird auch am Vormittag angeboten (A10)

 

B24 – Die Kunst, alle mitzunehmen – miteinander Entscheidungen im Konsent treffen

Wie können Teams Entscheidungen treffen, bei denen alle gehört werden, ohne sich in endlosen Diskussionen zu verlieren? Lernen Sie die Konsent-Methode aus der Soziokratie kennen und erleben Sie, wie gleichwertige Beteiligung in der Praxis gelingt. Christine Brandmeir berichtet aus ihrem Alltag und ihrer Praxis in/mit Teams. Sie lädt dazu ein, die Methode selbst auszuprobieren und für den eigenen Kontext mitzunehmen.

Referentin: Christine Brandmeir

Workshop wird auch am Vormittag angeboten (A11)

B25 – Wir für hier – Stadt, Land, Zukunft!

Wir stellen den Prototypen des neuen Gemeindecaritas-Spiels vor. Die Bildung größerer pastoraler Einheiten ist in vollem Gange. Wie gelingt es, die Menschen vor Ort mit ihren Bedarfen weiter gut in den Blick zu nehmen? Bereits vorhandene Angebote, Initiativen und Anlaufstellen werden benannt sowie weitere Möglichkeiten für soziale Unterstützung entwickelt – auch jenseits klassischer Strukturen.

Anita Borchers, Referentin Gemeindecaritas und Lotsenpunkte + N.N.

Workshop wird auch am Vormittag angeboten (A12)

B26 – Pioneer Tools – Für Menschen die Kirche verändern wollen

Kirche kann dort lebendig werden, wo Menschen leben, auch jenseits vertrauter Gemeindestrukturen. Anhand inspirierender Projekte aus den Erprobungsräume lernen Sie Pioneer-Tools kennen, die helfen, neue Zielgruppen und Lebenswelten in den Blick zu nehmen. Mit Praxisbeispielen, spannenden Stories und konkreten Impulsen entwickeln Sie Ideen, wie Gemeinde mutig, kreativ und nah bei den Menschen gestaltet werden kann.

Referentin: Miriam Hoffmann

Workshop wird auch am Vormittag angeboten (A13)

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über unseren Kooperationspartner, das Bildungswerk der Erzdiözesese Köln e. V.

Bitte wählen Sie für jede Workshop-Runde oben aus den zwei Listen jeweils einen A-Workshop und einen B-Workshop aus. Der Anmeldelink führt auf die Bildungswerkseite.

Dort legen Sie im ersten Schritt Workshop A und dann Workshop B in den Warenkorb. Im nächsten Schritt können Sie Ihre Daten eingeben und Ihre Anmeldung absenden. Mit der Anmeldung zu den beiden Workshop sind Sie automatisch für den gesamten Veranstaltungstag angemeldet.

Alle Workshop-Angebote auf einen Blick finden Sie auch auf der Homepage des Bildungswerks:

Fotohinweis

Am Veranstaltungstag werden Bild-/Tonaufnahmen zu Dokumentationszwecken (auch im Internet) gemacht werden. Mit der Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, auf solchen gegebenenfalls abgebildet zu werden.

Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, sprechen Sie uns am Veranstaltungstag beim Check-in am Tagungsbüro persönlich darauf an.

Barrierearme Veranstaltung

Das Maternushaus verfügt über 11 Behindertenparkplätze in der Tiefgarage. Parkgebühren: 2,50 € pro angefangene Stunde.
Die Räumlichkeiten im Maternushaus sind barrierefrei bzw. über Aufzug erreichbar. Die Behindertentoilette hat maximal eine mittlere Größe und befindet sich im Erdgeschoss.
Der Maternussaal verfügt über eine Induktionsanlage mit 20 Anschlüssen über Kopfhörer oder Hörgeräten. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte möglichst frühzeitig an uns.

Piktogramm Gemeindeentwicklung  weiß - transparent

Kontakt

Sie haben Lust, zu gestalten und die Impulse vom GemeindeEntwicklungsTag in Ihrem Kontext anzugehen?
Für Unterstützung & Begleitung, Fragen & Anregungen sind wir gerne für Sie da!

Fachteam Gemeindeentwicklung
Elisabeth Dartmann, Anna Katharina Frerichmann, Daniel Gentner, 
Andrea Minkwitz, Frank Reintgen, Robert Stiller.

Tel. 0221 - 1642 1315
gemeindeentwicklung@erzbistum-koeln.de 

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