Wer darf die Verantwortung tragen?
Das monotheistische Bekenntnis Israels gipfelt in einem theologischen Spitzensatz, der eindeutiger kaum sein könnte: "Ich mache das Heil und erschaffe das Unheil"(Jes 45,7). Wie keine andere Formulierung des Alten Testamentes stellt sie das Böse in einen direkten Zsammenhang mit dem einen Gott.
Die Vielstimmigkeit des Alten Testamentes umfasst jedoch auch Texte, die die theologische Überzeugungskraft dieses Konzeptes anzweifeln und den prominenten Antwortversuch auf die Fage nach dem Woher des Bösen in der Welt nicht unwidersprochen gelten lassen.
Die vier Abende beleuchten diese verschiedenen theologischen Strategien und messen sie am Überzeugungspotential ihres Gottesbildes, das immer um dieselbe Frage kreist: Darf der gute und gerechte Gott wirklich mit dem Bösen in Verbindung gebracht werden?
Kursgebühr: 32 Euro